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Union will gefährliche Täter länger wegsperren

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Union will gefährliche Täter länger wegsperren

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Nach der vom BGH angeordneten Freilassung eines Kinderschänders in Sachsen fordert die Union im Bundestag schärfere Vorschriften zur Sicherungsverwahrung für gefährliche Straftäter.

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36 Kommentare

Kommentare zu Union will gefährliche Täter länger wegsperren

 

andreas123andreas123am 25.07.08


..den Anfang der Liste kannst doch auch jetzt schon bei uns ersehen:
LINK

Da hab ich sogar hotcho gefunden ;-)

Only-the-catOnly-the-catam 24.07.08


Ob du bei eingeschaltetem Gehirn immer noch so was von dir geben würdest? Btw.: Mancher würde sich wundern wer aus seinem persönlichen Umfeld alles auf solchen Listen auftauchen würde wenn sie denn erstellt würden. Auf solche Listen gehören neben Päderasten, Exhibitionisten und anderen Sexualfreaks alle weiteren potentielle Gefahrengruppen angefangen von Gewalttäter über Leute die schon mal psychisch auffällig wurden und von Gutachtern den sogenannten Jagdschein haben bis hin zu jenen die skrupellos genug sind Drogen an minderjährige zu verkaufen und Mitternachtsschlosser oder Extremisten welcher Coleur auch immer.

Wenn wir Listen machen, dann richtig oder gar nicht - schließlich muß man ja wissen mit wem man so alles Tür an Tür lebt. Nicht daß ich viel Mitleid mit Sex Tätern habe die Dresche beziehen aber sie als einzige Bedrohung zu sehen vor der ich gewarnt sein möchte wär mir zu wenig.

GauseGauseam 24.07.08


Schließe mich Andreas an, ich schon lächerlich und paradox wie viel Aufmerksamkeit die Täter bekommen. Aber ich sage ja, Deutschland ist ein Paradis für Kinderschänder, hier diskutieren Bürger ob ein solcher Mistkerl hart bestraft werden soll oder nicht.

Ich wünschte wir hätten Kinderschänderlisten wie in den USA. Aber selbst solche internen Listen zum Schutz von Kindereinrichtungen gibt es ja nicht mal. Die Türen für Kinderschänder bleiben weiter offen, TOLL.

Only-the-catOnly-the-catam 24.07.08


Nachtrag

zu d) Wenn die das Opfer umgebenden Personen eine besipielsweise harmlose oder besser formuiert geringfügige Tat aufbauscht und dem Opfer einzureden versucht Opfer des schlimmsten Verbrechens geworden zu sein dann kann das für die Verarbeitung des Geschehenen fatale und nicht selten für die als Opfer betroffene Person schlimmere Folgen haben als die Tat für sich gesehen selbst.

Man hilft keinem Opfer wenn man ein Ereignis hochspielt. Oft ist sogar ein Herunterspielen eines Ereignisses für das Opfer verknüpft mit einer späteren, langsamen fachlich kompetenten Aufarbeitung ( gerade bei Kindern ) sinnvoll und kann Langzeitfolgen abschwächen und mit viel Glück vermeiden helfen.

Um Mißverständnisssen vorzubeugen:

Harmlose oder geringfügige Tat, damit meine ich einen Grapscher, Exhibitionisten oder einen Spanner der im Verglech zu einem Vergewaltiger der sein Opfer über Stunden, Tage oder einen längeren Zeitraum peinigt eine vergleichsweise geringfügige Tat verübt hat.

Only-the-catOnly-the-catam 24.07.08


So, kurz eingenickt aber jetzt ein paar Anregungen an Andreas und einige andere hier die offenbar anstelle viel nachzudenken lieber einen auf heftig machen:

Punkt 1: So ft liest man von ermordeten Seelen - eine Seele kann man verletzen, sogar sehr nachhaltig verletzen aber ermorden kann man sie nicht. Kein Opfer ist nach der Tat ein seelenloser Zombie auch wenn die Folgen oft verheerend sind und die Wunden nicht selten ein Leben lang nicht heilen.

Punkt 2: Die Folgen die ein Opfer zu tragen hat hängen von vier wesentlichen Faktoren ab.

a) Was hat der Täter genau und in welcher Intensität getan.

b) Wie alt war das Opfer, konnte es realistieren was geschehen ist und wenn ja in welchem Umfang.

c) Wie stark oder labil ist das Opfer selbst, in wie weit kann es geschehenes verkraften.

d) Wie geht das Umfeld, die Gesellschaft mit dem Geschehenen um.

Weiter im Nachtrag

Only-the-catOnly-the-catam 24.07.08


Kuschelunterbringung liest sich gut, ich glaube aber in den meisten JVAs finden sich genug " anständige " Mitgefangene die mit solchen Leuten die richtige Form von Kuscheln praktizieren und das ist auch gut so. Wenn es richtig und gut läuft hat so ein Mensch wenn er denn nach 5 oder 8 Jahren raus darf mehr gebüst als manch anderer nach 25 oder mehr Jahren.

Eine Chance auf Resozialisierung mit einem Neustart im Leben hat dennoch jeder verdient. Der Bankräuber der nen Bankangestellten erschossen hat genauso wie der Drogendealer und der Sexualstraftäter. Es geht was viele vergessen darum die Leute gerecht zu bestrafen und nicht darum ihre Tat möglichst besonders grausam zu rächen.

Die Folgen die ein Opfer zu tragen hat kann in der Regel nur verstehen und nachvollziehen wer selbst betroffen ist oder als Fachpersonal ( Mediziner, Psychiater ) in der Opferbetreuung arbeitet, es macht wenig Sinn diese Folgen mit unbeteiligten Außenstehenden zu diskutieren.

andreas123andreas123am 23.07.08


..schon seltsam, das man sich über die Täter und über die Form deren Kuschelunterbringung länger unterhält, als über die Folgen für die Opfer *kopfschüttel*

Only-the-catOnly-the-catam 23.07.08


In diesem Thread fällt mir vielleicht ein Schlüsselsatz oder besser zwei von Gause besonders auf:

"Kinderschänder gehören für IMMER weggespeert. Ansonsten halte ich eine Lynchjustiz durch das Volk für angebracht. Wer was dagegen hat, der ist PRO Kinderschänder."

Also ja kein Wort dagegen aussprechen.

Wer gegen Lynchjustiz ist ist pro Kinderschänder. Ich dachte immer Richter Lynch, jener Mann der so viele unschuldige morden lassen hat war Amerikaner und die Welt hätte aus seinen Untaten gelernt. Daß Kinderschänder zu bestrafen sind steht außer Frage, ich bin die letzte die hier zuviel Milde fordert, der Einwand den ich gegen Horrorstrafen habe betrifft die unbestreitbare Tatsache daß diese Strafen am Ende in erster Linie die Opfer und erst in zweiter Linie die Täter treffen werden, die angesichts von drakonischen Strafandrohungen ihre Opfer um so eher töten werden und sei es nur um eine höhere Chance zu haben durch Zeugen / Opferbeseitigung der Strafe zu entgehen.

paparazzoberlinpaparazzoberlinam 23.07.08


populismus pur. wer seine strafe abgesessen hat (egal wofür) verdient wie jeder mensch eine zweite chance. die reihenhaus-abzahler und kühlschrank-befüller mit fielmann-brille von der union sollen den ball flachhalten sowie ihre frau und meine kinder grüssen.

achtlachtlam 23.07.08


@ Only-the-cat

ich glaube, wir sind uns einig, das diese Taten bestraft werden müssen! Nur das wie ist diskussionswürdig.

Meine feste Überzeugung ist, das es Unterschiedliche Täterprofile und unterschiedliche Handlungsweisen gibt. Der Täter denket während der Tat bzw. deren Planung nicht über seine Bestrafung nach, er meint ja er würde nicht gefaßt. Ein besonders brutaler und pervers handelnder Mensch läßt sich also von der folgenden Strafe nur bedingt abhalten. Es muß folglich im Interesse der Betroffenen sein, diese Menschen für "immer" weg zu sperren. Aus Presseberichten ist bekannt, das diese Täter häufig als Serientäter auftreten und bei jeder Tat die Brutalität zu nimmt, bzw. nach mehreren Sexualstraftaten am Ende das Morden steht.
Deshalb müssen diese Täter frühzeitig weggesperrt werden!

Zu Ihrer obigen Frage: Perverser ist, wenn sowohl Gutachter als auch Richter von der Gefährlichkeit wissen, und diese Bestien trotzdem frei lassen.






andreas123andreas123am 23.07.08


Only-the-cat meint .. "Vielleicht sollten solche Themen besser nur von Menschen diskutiert werden die damit selbst zu tun haben und von medizinischen wie auch juristischen Fachleuten"

Sei mir nicht böse, aber das schlägt den Boden aus dem Faß! Die Nutznießer (Rechtsanwalt, Psyschater) dieser Kuschelpädagogik willst den Freibrief zum Gelddrucken geben???

Irgendwie hat heute ein Arsch mit Ohren massive Durchblutungsstörung in seinem Memory!

Only-the-catOnly-the-catam 23.07.08


Tut mir leid wenn ich nicht folgen kann. Für mich als Betroffene und Mutter zweier Kinder ist es keine Perversion wenn mir das Überleben meines Kindes wichtiger ist als die Frage nach der besonderen Härte der Strafe. Für mich ist es perverser wenn einer besonders harten Strafandrohung wegen meinem Kind die Chance auf ein Weiterleben genommen wird und der Täter mangels hinterlassener Spuren und fehlender Zeugen nie gefasst wird, im schlimmsten Fall weitere Kinder oder Frauen angreift und tötet während ich als Mutter bis mein Kind gefunden wird ( so es denn überhaupt gefunden wird ) Jahre zwischen Hoffen und Bangen verbringe.

Achtl, ich weis was ein Trauma ist, auch mit einem Trauma kann man weiterleben wenn einen das Umfeld und die Familie stützen und das Wichtigste: Man kann mit der Zeit auch wieder lachen auch wenn es am Anfang sehr weh tut - das alles können Tote nicht mehr. Also, sag mir was perverser ist.

achtlachtlam 23.07.08


@Only-the-cat

Bingo, Sie haben diese Täter exakt beschrieben. Das heist aber nicht, das sie in gewisser Weiser geschont werden müssen, um aus einer Gewalttat keine noch schlimmer Gewalttat werden zu lassen. Sondern, diese Menschen "müssen dauerhaft" weggesperrt werden, denn sie sind nicht heilbar!
Der Staat hat die Pflicht gegenüber der Gesellschaft, diese vor üblen, brutalen, uneinsichtigen, nicht resozialisierbaren Zeitgenossen zu schützen. Ganz besonderen Schutz müssen die Kinder erfahren!

Es ist in keinster Weise hinnehmbar zu argumentieren: Ich geh lieber mit meinem Kind in Therapie, als für den Täter die Höchststrafe zu fordern! Sind Sie doch mal ehrlich, das ist die Perversion des denkens!

Warum soll ich meinem Kind ein lebenslanges Trauma (trotz Therapie, denn die ist kein Allheilmittel) zu muten, wenn es die Möglichkeit gibt, einen dauerhaft geschädigten, weit auserhalb der Gesellschaft stehenden Verbrecher, für "immer" wegzusperren?

Only-the-catOnly-the-catam 23.07.08


Nachtrag 2:

Für die Betonköpfe die es nicht begreifen wollen, was unterscheidet den Sextäter von einem anderen Kriminellen? Er hat zum Zeitpunkt seiner Tat in den meisten Fällen ein Kind oder eine Frau in seiner Gewalt und ist in exakt diesem Augenblick derjenige und zwar der alleinige der die Spielregeln bestimmt. Er hat die Macht über das Leben und die Gesundheit seines Opfers und darum ist es gefährlich wenn er weis daß ihn eine super harte Strafe erwartet.

Das einzige was wirklich Sinn macht und dem Opfer eine kleine Chance gibt ist eine Staffelung der Strafandrohung von sehr gering bis extrem hart für den Fall daß er sein Opfer verstümmelt oder tötet. Manchmal ist weniger Strafe für den Täter auch wenn er sie härter verdient hätte Opferschutz und ein geschändetes Leben ist immer noch besser als ein grausamer Tod durch die Hand eines Menschen der dadurch im schlimmsten Fall seiner Bestrafung entkommt.

Only-the-catOnly-the-catam 23.07.08


Nachtrag:

Als Mutter begleite ich lieber mein Kind über Jahre durch Therapien um ihm zu helfen über ein ihm angetanes Verbrechen hinweg zu kommen und sorge als Nebenklägerin mit dafür daß der Täter hinter Schloß und Riegel kommt als daß ich für den Rest meines Lebens an einem Grab traure und der Täter im schlimmsten Fall nie gefasst wird weil die einzige Person die ihn identifizieren könnte eben in diesem Grab liegt ( so die Leiche überhaupt je gefunden wird ).

Ich weis nicht ob du oder einer von den anderen Proleten die überall nach was weis ich für harten Strafen schreien überhaupt über die Konsequenzen dieser Forderungen für alle Beteiligten nachdenkt. Auch frage ich mich wieviele dieser Schlagwortknaller in ihrem Leben wirklich schon persönlich in Situationen waren die zu Forderungen berechtigen.

Vielleicht sollten solche Themen besser nur von Menschen diskutiert werden die damit selbst zu tun haben und von medizinischen wie auch juristischen Fachleuten.

Only-the-catOnly-the-catam 23.07.08


Gause, ich bin selbst Mutter und habe bestimmt keine hohe Meinung von Menschen ( sie gehören zu unserer Spezies ob es uns gefällt oder nicht ) die sich an Kindern vergreifen. Nur haben extrem harte Strafen einschließlich der Todesstrafe nur selten Triebtäter von ihrem Handeln abgehalten, das einzige was zu beobachten ist ist daß sie je härter die sie erwartende Strafe wird desto brutaler mit ihren Opfern umgehen.

Ein Kinderschänder der weis daß ihn die härteste nur vorstellbare Strafe erwartet wird was die Erfahrungen in anderen Staaten zeigen nur selten von seinem Vorhaben ablassen, dafür aber das Kind als wichtigsten Belastungszeugen seiner Tat zu beseitigen versuchen und so lange er das Kind in seiner Gewalt hat hat er leider auch die Macht dazu.

So bitter es ist, wer gnadenlose Bestrafung fordert nimmt dabei billigend in Kauf daß Kinder ermordet werden die sonst lebend zu ihren Familien zurückkehren könnten. Kannst du mir dabei folgen oder war das zu hoch für dich?

flatscreenflatscreenam 23.07.08


ich meinte es im sinne von: wer nicht gleich radikale züge zur beseitigung solcher straftäter annimmt, ist nicht automatisch selbst einer von ihnen

RoterBlitzRoterBlitzam 23.07.08


wo hat er denn angefangen?

kuhkuham 23.07.08


ich habe das jetzt agr nicht so gesehen, dass sich die leute über den vorschlag aufregen... aber wie gesagt, man sollte da vielmehr gegen vorgehen und nicht nur gegen die kinderschänder. es gibt üble gewalttaten, die immer noch nciht annähernd so hart bestraft werden, wie straftaten die wirtschaftlichen schaden anrichten.

governatorgovernatoram 23.07.08


wieso? die arbeiten doch das ganze jahr. da muss doch freizeit her.. die armen dinger


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