Artikel Für so wenig Rente haben wir das ganze Leben gearbeitet!!
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– Knapp 1000 Euro Rente für ein Leben Arbeit – ist unser Rentensystem wirklich gerecht?
Die neuesten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zeigen, mit wie wenig Geld viele unserer Senioren auskommen müssen:
•
Die Netto-Rente eines zwischen 65- bis 69-jährigen Mannes im
Westen betrug im vergangenen Jahr durchschnittlich 973,25 Euro, im
Osten 1006,79 Euro.
• 65- bis 69-jährige Frauen bekommen im Westen 594,54 Euro, im Osten 820,12 Euro.
Und mit diesem Geld müssen viele Rentner ihren gesamten Lebensunterhalt bestreiten: Miete, Lebensmittel, Arztbesuche ...
Warum gibt es so wenig?
Weil immer mehr Senioren in Rente gehen, die arbeitslos waren und deshalb nicht genug in die Rentenkasse einzahlen konnten.
Außerdem
gab es in den vergangenen drei Jahren nur noch Nullrunden. Das letzte
Plus von mehr als 3 % liegt im Westen sogar schon 13 Jahre zurück,
im Osten 11 Jahre. Aber die Preise steigen, und steigen – allein
seit dem Jahr 2000 um 10,1 %. Dazu kommen höhere Kranken- und
Pflegeversicherungsbeiträge.
Rente mit 67 Jahren, Nullrunde, Nachweis von
Rentenansprüchen, Inflation... Auch wenn immer mehr Deutsche
wissen, dass sie sich rechtzeitig um ihre Altersplanung kümmern
müssen: Die wenigsten Bundesbürger beschäftigen sich im
Voraus mit ihrer gesetzlichen Rente.
Und das, obwohl Deutschland immer älter wird. Denn laut
Statistischem Bundesamt steigt die Lebenserwartung der 65-Jährigen
bis 2050 um 4,5 Jahre. Zur Zeit heißt es aber für die
derzeit 20 Millionen Rentner, den Gürtel enger zu schnallen. Denn
2007 gibt's laut Rentenversicherungsbericht der Regierung für
Rentner im Schnitt fast 55 Euro weniger im Jahr.
Neben der
Angst vor sinkenden Renten schreckt vor allem die Bürokratie: Die
Klärung des Rentenkontos ist für viele ein Hürdenlauf.
Der Rentenauszug wird ohne zu lesen abgeheftet. Worauf sollte ich aber
achten, was muss ich wie nachweisen, um alle Rentenansprüche
geltend zu machen?
Wie viel Rente Sie später bekommen,
hängt von Ihren rentenrechtlich relevanten Zeiten (von
Berufsausbildung bis Rentenbeginn) und den gezahlten
Rentenbeiträgen ab.
Wichtig: Es
zählt jeder Monat. Scheuen Sie sich nicht vor der
Kontenklärung. Nur so können Sie fehlende Zeiten in Ihrem
Versicherungsverlauf klären und vervollständigen.
Spätestens, wenn Sie Ihren Rentenantrag stellen, muss Ihr
Versicherungskonto vollständig sein.
Wie viele andere Frührentner auch kommt Irene K. aus Hildesheim mit
ihrer Rente nicht aus. Deshalb arbeitet sie gelegentlich in Hannover
bei der Messe und bessert so ihre kleine Rente auf. Das lief lange Zeit
gut, bis ihr aus heiterem Himmel die Rente gekürzt wurde. Was war
geschehen? Irene K. hatte ganze zwölf Euro über eine
Hinzuverdienstgrenze hinaus verdient. Und diese zwölf Euro haben eine
Lawine an Rentenberechnungen und -bescheiden ausgelöst. Am Ende stand
sie mit nur der Hälfte ihrer Rente da.
Zuverdienst ist erlaubt
Frührentner können bis zum 65. Lebensjahr monatlich 350 Euro brutto und
zwei Mal im Jahr sogar 750 Euro brutto dazuverdienen - ohne dass die
Rente gekürzt wird. Jede Erwerbstätigkeit muss der Rentenversicherung
mitgeteilt werden. Nach den Plänen der Bundesregierung soll die
Hinzuverdienstgrenze für Frührentner auf die der Minijobber angehoben
werden. Rentner können dann voraussichtlich ab 2008 bis zu 400 Euro
brutto im Monat verdienen, ohne mit Abzügen rechnen zu müssen.
Teilrente bei höheren Zuverdienst
Wenn mehr verdient wird, zahlt die Deutsche Rentenversicherung eine
Teilrente: entweder zwei Drittel der Vollrente, die Hälfte oder ein
Drittel. Für jeden Rentner gelten individuelle Hinzuverdienstgrenzen,
die sich nach dem Einkommen der letzten drei Jahre vor der Rente
berechnen.
Eine Teilrente lässt Rentnern beim Hinzuverdienst einen größeren
Spielraum. Ein Durchschnittsverdiener (monatlich 2.442 Euro Brutto)
darf zum Beispiel bei einer Zwei-Drittel-Teilrente 922 Euro
hinzuverdienen, bei einer halben Teilrente 1.379 Euro und bei einer
Ein-Drittel-Teilrente sogar 1.836 Euro.
Wichtig ist, dass jeder Rentner sich frühzeitig fragt: Wie viel
verdiene ich im Monat? Und jeder sollte genau überprüfen, ob er die
Grenze überschreiten würde. Manchmal führt schon ein zusätzliches
Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zu einer Überschreitung.
Nebenjobs sollten der Rentenversicherung immer gemeldet werden. Auch
macht es Sinn, seinem Arbeitgeber zu sagen: Ich bin Rentner und bekomme
Rente. Achtet auch auf meine Zuverdienstgrenzen. Die stehen im übrigen
in jedem Rentenbescheid.
Quelle: ndr;Forum-sozialhilfe.de; DPA; Reuters
2 Kommentare
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Kommentare zu Für so wenig Rente haben wir das ganze Leben gearbeitet!!
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DSa gibt es doch viel einfachere Wege, werde Volksvertreter - halte eine Wahlperiode durch, nutze die Selbstbedienungsmentalität und schon hast du mit deiner Abgeordnetenrente ausgesorgt. Du brauchst nicht viel dafür tun, bleibst einfach ein stiller Hinterbänkler, - so sorgt man für seine Rente....
danke jogi 3 ist sehr wichtig dass man sich rechtzeitig kundig macht.ist ein guter beitrag dazu.