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Ehemaliger Siemens-Chef zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt

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Ehemaliger Siemens-Chef zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt

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Das Urteil in der Siemens-Schmiergeldaffäre ist gefällt: Das Landgericht München hat den ehemaligen Direktor Reinhard Siekaczek wegen Untreue zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe verurteilt. Er war einer der zentralen Zeugen für die Aufklärung des Skandals.

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37 Kommentare

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Kommentare zu Ehemaliger Siemens-Chef zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt

 

CamposCamposam 30.07.08


Was hat er denn angerichtet? Wohl das, was die "Mitbewerber" in vielen anderen Ländern nach wie vor tun. In diesen Ländern auch straffrei bleibt.

CamposCamposam 30.07.08


Welches deutsche Gericht hat jemals einen Falschparker zu zwei Jahren Gefängnis oder mehr
verurteilt?

CamposCamposam 30.07.08


Der Mann war kein "Siemens-Chef". Sondern einer aus dem Mittelbau. Den man für "spezielle Aufgaben"
offenbar für geeignet hielt.
Die niedrige Strafe ist die Belohnung für einen deal mit der Staatsanwaltschaft, die eine solch niedrige
Strafe beantragt hat. Gegen dieses Handeln der Staatsanwaltschaft können Bedenken bestehen.
Der Vorsitzende Richter hat klar darauf hingewiesen, daß in diesem Prozess es Absprachen mit seiner
Kammer nicht gegeben hat.

denni17denni17am 29.07.08


@zero1000. Das ist schon richtig. Nur es stellt sich mir die Frage, wenn schon alle Chefs bei der Bestechung mitmachen, warum müssen dann Unternehmensgelder veruntreut werden?. Denn das Kunden in irgeneiner Form Beschenkt werden um Aufträge an Land zu ziehen, gibt es in allen Branchen. Im Einzelhandel können Lieferanten gar nicht anders, als den Chefeinkäufer mit solchen Geschenken freundlich zu stimmen um im Sortiment gelistet zu werden.

denni17denni17am 29.07.08


@tiefflieger Nur diese gute Herr Schil kümmerte sich einen Dreck um Gesetze, und aus lauter Gnadenlosigkeit fing er an zu Koksen. (Für 100 gramm Koks ein mildes Urteil)

andreas123andreas123am 29.07.08


..rauskommen tut es schon!! Ob dann dieses das Geld jemals wieder zurück geführt werden kann, steht auf einem anderen Blatt.

Beispiel: Wenn diese Typen dieses Geld an der Börse, zwecks "Vermehrung ", verspielt haben (Wundertüten-Immobilien USA) - husch weg und verbrannt!

andreas123andreas123am 29.07.08


@Zero1000, so liebe ich deine Kommentare, einfach Brillant!

andreas123andreas123am 29.07.08


..man oh man Rene, so früh schon im Rausch?

RenePrueferRenePrueferam 29.07.08


Wenn aber niemand weiß, wo das Geld geblieben ist, weiß auch keiner wer oder wieviel jeder hat.
Der VW Prozeß war doch genau so eine abgekarterte Schweinerei. Die Urteile waren doch schon vorher ausgehandelt und geschrieben. Die, welche die Anordnungen des Vorstand ausgeführt haben müssen in den Knast. Die eigentlich Schuldigen Anstifter und erpresser wurden laufen gelassen. Diese Vorgehensweise kann man niemanden, der über normalen Menschenverstand verfügt erklären. Das sind Zustäne, die übertreffen die ,die man sonst nur aus Kolumbien kennt.

zero1000zero1000am 29.07.08


Weswegen ist S. verurteilt worden? Wegen Bestechung - NEIN! Wegen Untreue - JA! (Strafrahmen bis zu 5 Jahren, in schweren Fällen bis 10 Jahre) - Das Urteil ist schon insofern angemessen, als S. mehr als andere zur Aufklärung und zur Erleichterung der Arbeit der Staatsanwaltschaft beigetragen hat. Ohne S. wäre es der Staatsanwaltschaft nie und nimmer gelungen, den gesamten Skandal aufzudecken.
Man sollte auch bedenken, dass die Aufträge zur Bestechung von seinen Vorgesetzten kamen. Das ist zwar keine Entschuldigung, lässt aber die Schuld von S. in einem anderen Licht erscheinen. Gleichwohl hat sich S. NICHT bereichert, sondern "lediglich" die Schmiergelder verwaltet und weitergeleitet. Insofern hat er auch nichts "angerichtet" - ob Bestechung zur Erlangung von Aufträgen und Abwehr der Konkurrenz sinnvoll ist - selbst Richter Noll hat dies offengelassen. Interessant wird sein, wie die Staatsanwaltschaft mit den restlichen 300 Kandidaten verfahren wird, gegen die im Moment noch ermittelt wird - vor allem gegen Herrn Michael K. der derzeit in Dubai einen Immobilienfond verwaltet. Er war der Bereichsvorstand der Telefonsparte ICN und somit der Chef von S.

RenePrueferRenePrueferam 29.07.08


greatgerman ! Lerne Schreiben, bevor Du Dich hier mit Erwachsenen Menschen anlegst. Ich wiß nicht, was Du mit "Goßaufträge" meinst, die ich nicht hereinbekomme. Bei Dir bestätigt sich die Pisa Studie wieder. Nichts in der Birne außer Seifenlauge und mitreden wollen.

tieffliegertieffliegeram 29.07.08


Der Richter hat großen Ermessensspielraum bei der Strafvergabe und hält sich immer an den Grundsatz, dass mildeste Mittel zum Zweck, komischerweise in den USA genau umgedreht. In Hamburg gab es mal einen Richter der hieß "Gnadenlos" und urteile immer mit dem härtesten Strafmass zum Zweck. Arme Justiz, die ersaufen in Milde und wären in anderen Ländern gar nicht tragbar.

greatgermangreatgermanam 29.07.08


Ist dieser Prüferarsch auch schon wieder hier? Ich weiß zwar nicht, wie man Deutscher schreibt, aber ich bin einen. Der hat doch gar keine Ahnung, wie Goßaufträge hereinkommen. Die im übrigen auch den Arbeitern gut tun. Ich will hier um Gotte Willen die Bestechung nicht verteidigen, im Gegenteil! Aber dnn müssen sich weltweit alle daran halten.

GauseGauseam 28.07.08


Oh man, immer diese Zweiklassen-Justiz. Macht der kleine Mann was Verbotenes, ist die Hölle los, macht der scheiss fette Bonze etwas böses, bekommt er Bewährung. Scheiss deutsche Justiz.

denni17denni17am 28.07.08


@romanpolanski naja Lebenslang nun auch, und er war ja wohl nicht vorbestraft. Viel schlimmer ist, daß ihm, wie allen Konzernbossen, der Ar.. vergoldet und in den Ruhestand versetzt wird. Erst fahren sie das Schiff auf Grund, dann werden aus dem Vertrag entlassen und bekommen mehere Millionen als Abfindung. Das ist dann die 'Inkonsequenz der Inkompetenz'. Bei Roman Polanki's "Tanz der Vampire" kam am Ende der Geschichte einer durch.

KlopapierKlopapieram 28.07.08


Auf Bewährung, das ist doch wirklich kaum zu glauben. Für das was der Herr da angerichet hat, sollte er eigentlich eine höhere Strafe verdient haben.

andreas123andreas123am 28.07.08


..warten wir mal ab, Reinhard Siekaczek war ein Kronzeuge. Kronzeugen (Königsmörder?) werden immer milder behandelt ;-))

RenePrueferRenePrueferam 28.07.08


Also Admini ! Der sitzt gar nicht ein! Der hat Bewährung! Das ist, wenn der Richter so tun soll, als ob er einen bestraft, aber in Wirklichkeit gar nicht bestrafen möchte, weil er nicht so darf, wie er gern getan hätte, da er sonst befürchten muß selbst bestraft zu werden, natürlich nicht richtig, sondern nur so als ob. Also eigentlich so, wie es der Richter in diesem Fall genauso gemacht hat.

Hast Du das verstanden?

AdminiAdminiam 28.07.08


sitzt er denn dann wirklich ein oder ist es ein gefängnis mit einem sofa, fernseher und prosecco zum frühstück?

RenePrueferRenePrueferam 28.07.08


Wer schafft denn die gesetzlichen Grundlagen? Unsere Politiker! Mich würde interessieren, wieviele Politiker bei Siemens im Vorstand saßen und sitzen. Und diese Lobbyisten/Politiker werden die Strafen für die, die ihnen nach der politischen Karriere die arbeit sichern nicht erhöhen. Es ist allein die Wirtschaft, die die Gesetze über ihre Lobbyisten/Politiker machen läßt. Und was Richter,Polizei und Staatsanwaltschaft betrifft, so tun die zwar Unabhängig ,sind es aber nicht, wie man sehen kann!


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