Artikel Nahverkehr wird teurer - Es reicht !!!
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Immer weiter klaffe die Schere bei der Finanzierung des Öffentlichen
Personennahverkehrs (ÖPNV)
Immer weiter klaffe die Schere bei der Finanzierung des Öffentlichen
Personennahverkehrs (ÖPNV) auseinander, teilen die Verkehrsbetriebe
mit. Die erzielten Tarifeinnahmen, die Betriebskostenzuschüsse seitens
der Besteller und die Ausgleichsleistungen von Bund und Land deckten
die gestiegenen Kosten für die Verkehrsun-ternehmen nicht annähernd.
Allein
die gestiegenen Kosten für Kraftstoff und Fahrstrom stellten für die
Nahverkehrsdienstleister ein immenses Problem dar. Es wird besonders
darauf hingewiesen, dass die dramatische Entwicklung der Energiekosten
in den letzten Monaten bei der Gesamtbetrachtung aufgrund des fast
einjährigen Vorlaufes für die Planung und Genehmigung einer
Tarifmaßnahme noch nicht berücksichtigt worden sei.
Auch die
gestiegenen Kosten für Fahrzeugreparaturen, Ersatzteile und die höheren
Kosten für den Betrieb und die Unterhaltung der Firmenstandorte tun ihr
Übriges für die immer größer werdende Deckungslücke bei den
Verkehrsunternehmen. Hier sei auch in absehbarer Zukunft keine
Besserung in Sicht: weiter steigende Kraftstoffkosten, die bereits zum
Jahresanfang vereinbarten Personalkostensteigerungen und die höheren
Kosten im Zu-sammenhang mit dem Einhalten der Grenzwerte bei der
Feinstaubbelastung und des Abgasausstoßes machten die Finanzierungsnöte
der Verkehrsunternehmen nicht geringer,
) auseinander, teilen die Verkehrsbetriebe
mit. Die erzielten Tarifeinnahmen, die Betriebskostenzuschüsse seitens
der Besteller und die Ausgleichsleistungen von Bund und Land deckten
die gestiegenen Kosten für die Verkehrsun-ternehmen nicht annähernd.
Allein
die gestiegenen Kosten für Kraftstoff und Fahrstrom stellten für die
Nahverkehrsdienstleister ein immenses Problem dar. Es wird besonders
darauf hingewiesen, dass die dramatische Entwicklung der Energiekosten
in den letzten Monaten bei der Gesamtbetrachtung aufgrund des fast
einjährigen Vorlaufes für die Planung und Genehmigung einer
Tarifmaßnahme noch nicht berücksichtigt worden sei.
Auch die
gestiegenen Kosten für Fahrzeugreparaturen, Ersatzteile und die höheren
Kosten für den Betrieb und die Unterhaltung der Firmenstandorte tun ihr
Übriges für die immer größer werdende Deckungslücke bei den
Verkehrsunternehmen. Hier sei auch in absehbarer Zukunft keine
Besserung in Sicht: weiter steigende Kraftstoffkosten, die bereits zum
Jahresanfang vereinbarten Personalkostensteigerungen und die höheren
Kosten im Zu-sammenhang mit dem Einhalten der Grenzwerte bei der
Feinstaubbelastung und des Abgasausstoßes machten die Finanzierungsnöte
der Verkehrsunternehmen nicht geringer, heiß es vom ÖPNV in NRW.
Bei den Fahrgästen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) wächst der
Frust. Am Freitag steigen die Preise zum vierten Mal innerhalb von gut
zweieinhalb Jahren. Um fast 20 Prozent sind die Fahrkarten dann im
Schnitt teurer geworden. Gleichzeitig ging die seit Jahren anhaltende
Ausdünnung von Fahrplänen in vielen Städten weiter. Auch
Service-Leistungen kamen hier und da unter die Räder. Kurz: Das
Preis-Leistung-Verhältnis im Reviernahverkehr wird immer schlechter.
Wenn der VRR jetzt von einer Preiserhöhung um durchschnittlich 5,5
Prozent spricht, dann ist das für viele Kunden weit ab von ihrer
Wirklichkeit. So wird das Bärenticket für Menschen ab 60 auf
einen Schlag um 13,4 Prozent teurer. Seit seiner Einführung vor
fünf Jahren ist der Preis für das Seniorenticket um über
40 Prozent in die Höhe geschossen.
Preiserhöhung trifft Pendler am stärksten
Auch Schülerkarten werden mit bis zu zehn Prozent drastisch
teurer. Am ärgsten trifft die Preiserhöhung die Pendler, die
im VRR besonders weite Strecken zurücklegen: Durch Aufteilung der
bisherigen Preisstufe C in zwei Zonen werden die Monatskarten für
die Langstreckenfahrer um knapp 20 Prozent teurer.
Doch für dieses Geld gibt es heute vielfach deutlich weniger als
noch vor Jahren. Vor allem abends und an Wochenenden ist der Nahverkehr
auf vielen Verbindungen zu einer zeitraubenden Abenteuer-Tour geworden
- wenn überhaupt noch etwas fährt. Das ist für viele
Fahrgäste deshalb besonders ärgerlich, weil der VRR seit
Jahren mit dem "Zusatznutzen" seiner Monatskarten wirbt. So können
Ticket-2000-Besitzer abends und am Wochenende eine Person kostenlos
mitnehmen: also ideal zum abendlichen Kino- oder Theaterbesuch, zum
Einkaufen am Samstag oder für den Ausflug am Sonntag.
Informationen für die Wartenden sind wichtig
Hier einige Beispiele aus dem sonstigen VRR-Alltag im mittleren und
westlichen Ruhrgebiet: Wer nach 20 Uhr vom Duisburger Innenhafen nach
Mülheim-Dümpten möchte, braucht viel Zeit: Immer wenn
die S-Bahn in Mülheim-Hauptbahnhof ankommt, sind Busse und Bahnen
in alle Richtungen gerade abgefahren. Folge: lange Wartezeiten.
Probleme gibt es auch an der neuen Zentralhaltestelle
Mülheim-Stadtmitte. Jeder Bus und jede Bahn halten dort nur noch
einmal. Wenn drei, vier Fahrzeuge dort stehen, ist das Gerenne
groß und immer wieder bleiben Fahrgäste, die nicht flott
genug sind oder die Beschriftung der Wagen nicht rechtzeitig erkennen,
regelrecht auf der Strecke.
Die direkten Buslinien zwischen der Großstadt Bottrop und ihren
Nachbarstädten Essen und Gelsenkirchen fahren sonntags nie und
abends ab 21 Uhr auch nicht. Wer aus Bottrop, einer Stadt ohne Theater
und Kino, einen Ausflug in die Nachbarschaft plant, hat als
Nahverkehrskunde schlechte Karten oder muss sich auf eine zeitraubende
Tour mit Bus, Straßenbahn und S-Bahn einlassen.
Das ist ein allgemeines Revier-Problem, wie jüngst auch der
Geschäftsführer der Ruhr-2010-GmbH, Oliver Scheytt, im
Hinblick auf das Kulturhauptstadt-Jahr feststellte: "Es ist
entscheidend, dass der öffentliche Personennahverkehr auch nach
Null Uhr noch Dienstleistungs-Charakter hat." Generell gibt es die
Befürchtung, dass das fehlende
Zusammengehörigkeitsgefühl und die Vereinzelung von
Städten und Verkehrsunternehmen die Verkehrslogistik in der Region
erschwere.
3 Kommentare
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Kommentare zu Nahverkehr wird teurer - Es reicht !!!
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Als nächste Begründung folgen die Tarifabschlüsse und die Treibstoffkosten, wetten ?? Laßt Euch mal die Gehälter in den Chef-Etagen des ÖPNV beziffern aber Eure Anfragen werden unbeantwortet bleiben. Bei der Berliner BVG soll der Big-Boss mehr als der Regierende Bürgermeister "verdienen"...... Wenn diese Crew im TV auftritt ,wird nur noch österreichisch gequatscht. - Ein Schelm, der Böses dabei denkt !
Es ist wirklich ärgerlich, wenn die Fahrtickets im Preis immer wieder weiter ansteigen und wer oft mit dem Zug zwischen Wohnort und Arbeitsstätte pendelt, kann da ein Lied von singen. Es gibt ja kaum Alternativen, oftmals ist mit dem Fahrrad die Strecke zu weit und mit dem Auto noch viel teurer zu bewältigen. Solange die Nachfrage das Angebot bezahlt, können es die Verkehrsunternehmen machen, es müßte die Nachfrage sinken, dann würden die Preise runtergehen, aber das ist wohl blanke Theorie.
Mit dem Fahrrad ist man immer schneller da:
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