Artikel Pädophilie die Folge einer Fehlentwicklung im Gehirn Nein zu Kinderpornos
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Sicher sind auch Sie in letzter Zeit in einer Tageszeitung über
das Thema "Pädophilie" gestolpert. Es ist aus den
Schlagzeilen nicht mehr wegzudenken und führt auch in Fachkreisen
zu kontroversen Diskussionen. Da es immer wieder zu Verwirrungen
kommt - wer ist genau gemeint, wenn von Pädophilen gesprochen
wird? - sollen an dieser Stelle einige klärende Informationen
und Literaturhinweise dazu gegeben werden. Denn hilfreich sind solche
Begriffe nur, wenn sie zu mehr Differenzierung und zu einem besseren
Problemverständnis führen und nicht wenn sie Verwirrung
stiften. Darüber hinaus wollen wir die Gelegenheit nutzen,
um die Haltung von AMYNA zu diesem "Phänomen" deutlich
zu machen.
Zum ersten: Der Begriff "Pädophilie" ist verharmlosend
und verschleiernd, denn mit schlichter "Liebe zu Kindern"
- so die ursprüngliche Wortbedeutung - hat er nichts mehr zu
tun. Als "Pädophile" bezeichnen sich Erwachsene,
die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen. Die meisten
von ihnen leben dies auch aus, sprich: sie missbrauchen Kinder sexuell.
Das Wort sollte deshalb durchwegs durch den Begriff der Pädosexualität
ersetzt werden, der zumindest klar benennt um was es geht.
Pädosexuelle unterscheiden sich von anderen sexuellen Missbrauchstätern
dadurch, dass sie ihre Sexualität ausschließlich oder
bevorzugt auf Kinder richten. Wenn sie Beziehungen zu Gleichaltrigen
eingehen oder gar verheiratet sind, dann ist dies als Auswirkung
sozialen Drucks anzusehen oder dient dazu, Zugang zu Kindern zu
bekommen. (Vgl. Deegener 1995, S. 193) Pädosexuell können
sowohl Männer als auch Frauen sein. Männer sind jedoch
offenbar bei weitem in der Mehrzahl. Pädosexuelle sind häufig
Mehrfachtäter, z.T. mit über hundert Opfern. (ebd. S.
65). Viele suchen sich Aufgabenfelder, in denen sie täglich
mit Kindern zu tun haben.
Ein wesentliches Argument der Rechtfertigung der Pädosexuellen
für ihr Tun ist die Betonung der Gewaltlosigkeit ihres Handelns.
Manche versichern auch, dass sie ihr Handeln auf "Zärtlichkeiten"
beschränken würden und legen großen Wert darauf,
dass sie diese nicht als sexuelle Handlungen verstanden wissen wollen.
Auch das vermeintliche Einverständnis der Kinder wird als Argument
der Unschädlichkeit ihres Tuns verwendet.
All diese Argumente verschleiern die Tatsache, dass sich pädosexuelle
Handlungen immer zwischen Erwachsenen und Kinder abspielen und es
somit immer einen eklatanten Unterschied in Bezug auf Macht, auf
die sexuelle Entwicklung, auf das Wissen über sexuelle Handlungen,
auf die Definitionsmacht über die Situation und auf das selbstbezogene
Interesse gibt, egal wie "unreif" die erwachsene Person
de facto auch sein mag. Kindliche Sexualität unterscheidet
sich ganz grundlegend von der Sexualität Erwachsener.
Lehrer, Polizisten und sogar ein prominenter Sporttrainer: Die Liste
der in Australien wegen Verbreitung von Kinderpornografie im Internet
Verhafteten hält einige Überraschungen bereit. Insgesamt 70 Personen
wurden in Polizeigewahrsam genommen, berichtet die Polizei in Sydney.
Der jüngste Festgenommene sei 19, der älteste 81 Jahre alt. Insgesamt
soll die Polizei 2600 bis 2900 Verdächtige ermittelt haben - die
Angaben hierzu sind noch inkonsistent. Doch weltweit sollen es viel
mehr sein.
Interpol hatte eine globale Fahndung ausgelöst,
nachdem ein Hacker vor etwa sechs Monaten 99 kinderpornografische
Bilder auf eine europäische Website hochgeladen hatte. Einem Bericht
der Zeitung "Sydney Morning Herald" zufolge wurden die Bilder binnen 76
Stunden zwölf Millionen Mal angeklickt. 150.000 Internet-Nutzer aus 170
Ländern hätten auf die Fotos zugegriffen.
Es sollte eine buntere, eine schönere und vor allem eine bessere Welt sein:
die virtuelle Onlinewelt von „Second Life“. Laut Betreiberangaben haben sich
mittlerweile über sechs Millionen Nutzer aus der ganzen Welt bei dem Spiel
angemeldet. Über vieles wurde bisher berichtet, im Zusammenhang mit Second
Life: über „virtuelle Jobs“, „virtuelle Hochzeiten“, virtuelle Verkaufsshops
von Mercedes Benz oder Adidas. Auch das Land Baden-Württemberg hat jüngst
mit großem Presse-Rummel eine virtuelle Landesvertretung in Second Life
eröffnet.
Doch die Pornoindustrie hat das Online-Spiel längst für sich entdeckt hat.
Sexvideotheken und Pornoshops gibt es an fast jeder Ecke im Spiel. Doch
nicht nur das: Fast unbemerkt von den Behörden und den Massenmedien treiben
auch Pädophile ihr Unwesen in dieser virtuellen Welt. Zwei Filmautoren des
Politikmagazins „Report Mainz“ haben mehrere Wochen lang in der Parallelwelt
recherchiert, und sind auf zahlreiche kinderpornographische Angebote
gestoßen. Es gibt mehrere Nutzergruppen im Spiel, die sich ganz offen an
pädophil veranlagte Spieler wenden. Hunderte treffen sich dort täglich.
Meist auf einem virtuellen Kinderspielplatz in Second Life.
Spielfiguren bieten sich zum Sex an
Wer sich dort hinbegibt, ahnt zunächst nichts Böses. Kindliche und
erwachsene Spielfiguren unterhalten sich dort per Text-Chat. Für den
Beobachter wird schnell klar, um was es hier eigentlich geht. Kindliche
Spielfiguren bieten sich hier ganz offen zum Sex an. Welche Menschen die
Spielfiguren im Hintergrund steuern, ist für den Beobachter nicht erkennbar.
Aber die Angebote, die gemacht werden, sind eindeutig: „Ich bin neun Jahre
alt. Willst Du mein Babysitter sein? Dann kannst Du mich auch vergewaltigen.
Ich koste 500 Linden-Dollar für zehn Minuten.“ Geld wird hier bezahlt, für
perversen Sex mit kindlichen Spielfiguren. Die Spielwährung müssen sich die
Teilnehmer vorher kaufen, für echtes Geld. Die (virtuellen) Kinder und
Erwachsene verschwinden nach einem kurzen Chat, teleportieren sich in andere
Räume des Spiels.
Durch die Konfrontation mit der sexuellen Erregung eines Erwachsenen,
wird das Kind mit einer Sexualität überschwemmt, die voll
von Bedeutungen ist, die es nicht versteht. (vgl. Dannecker 2002,
S. 393). Das Kind gerät in die paradoxe Situation, dass es
sexuell so behandelt wird, als sei es selbst erwachsen. Um diese
Konfusion herzustellen, reicht eine sexualisierte Atmosphäre
aus, es bedarf noch nicht einmal einer Berührung. Das Kind
wird für die Interessen einer anderen Person benutzt, die sich
wiederum nicht mit den kindlichen Bedürfnissen auseinandersetzt
und sich nicht darum schert. Das Kind wird funktionalisiert. Freundschaft,
Geschenke, Aufmerksamkeiten werden mit dem Ziel angeboten, das Kind
für sexuelle Handlungen zu benutzen.
Aufgrund der Entwicklung des Kindes kann es keine wissentliche
Einvernehmlichkeit in Bezug auf sexuelle Handlungen geben. Der Pädosexuelle
ist derjenige, der seine Bedürfnisse befriedigt haben möchte
und nicht davor zurückschreckt, dafür Kinder zu manipulieren
und auszunutzen.
Ausnutzung, Manipulation und Überforderung machen pädosexuelle
Handlungen in jedem Fall zu einem für die Entwicklung von Kindern
schädlichen Tun. Jede Missbrauchshandlung kann traumatisierend
auf ein Kind wirken.
Pädosexuelle haben in der Nähe von Kindern nichts zu
suchen. Setzen Sie sich mit uns dafür ein, dass Pädosexelle
keine Chance bekommen, sich in pädagogischen Tätigkeitsfeldern
niederzulassen.
3 Kommentare
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Kommentare zu Pädophilie die Folge einer Fehlentwicklung im Gehirn Nein zu Kinderpornos
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danke jogi3 wir sind uns einig..aufklären und informieren ist das einzige was man dun kann. mch bitte weiter so.
nein glaube ich nicht!
Kinder brauchen mehr Schutz!!
Mit dem neuen Themenheft „Kinder sicher im Netz - Gegen Pädosexuelle im Internet“ will die AJS Eltern und Fachkräfte über diese Gefahren im Netz informieren und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie sie präventiv tätig werden können. Den Autoren geht es dabei nicht um das Schüren von Ängsten sondern um Aufklärung und Information, damit Kinder und Jugendliche das Internet kompetent und sicher nutzen können.zu erhalten unter:
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jogi3, glaubst du selber an diese fehlentwicklung ???? dann wären alle täter unzurechnungsfähig und somit aus dem schneider !!!!!!!