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Ist Gott nur eine Funktion unseres Gehirns?

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Ist Gott nur eine Funktion unseres Gehirns?

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Weltweit versuchen Wissenschaftler und Philosophen, das Wesen Gottes und der Religion zu lösen.

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60 Kommentare

Kommentare zu Ist Gott nur eine Funktion unseres Gehirns?

 

mouhtarammouhtaramam 29.08.08


...einem Schöpfer.
Die Tiere preisen IHN jeden Tag, sie unterstützen und helfen sich gegenseitig, sogar ganz verschiedene Arten, und obwohl sie keine eigene Verantwortung zu tragen haben, leben sie so als wäre es dennoch so...wir Menschen können von den Tieren noch so einiges lernen, nur leider hindert uns der innere Drache daran, bzw. lassen wir es zu, daß er uns hindert.
Hat sich jemand mal gefragt, warum Babys so geschützt sind, aus dem zehnten Stock eines Hochhauses fallen können und unten heil ankommen???
Das liegt am göttlichen Schutz,den Kinder haben, weil sie bis zu ihrer Pubertät keinen entwickelten Ego haben, und keine Verantwortung zu tragen, so sind sie also unschuldig und bedürfen eines Schutzes !
Bin ziemlich gespannt, was für Antworten auf meinen Text kommen werden....

mouhtarammouhtaramam 29.08.08


ich stimme hier der Meinung von mind absolut zu, denn von alleine kann diese Welt und alles was um sie und in ihr ist, nicht entstanden sein.
Was die Beschreibungen von GOTT betrifft, von wegen ER wäre ein perverser etc. weil ER die Menschen nicht vor dem rettet was man als Katastrophe betrachtet, so frag ich mich, in welcher Relation das dann zu unserer Freiheit für eigene Entscheidungen steht.
Da ich Kontakt zu einem wirklichen Heiligen stehe (24 000 davon gibt und gab es zu jeder Zeit auf der Erde !)kann ich euch die Antwort darauf von ihm geben: vor der Zeit, als die Seelen auf diese Erde gekommen sind, hat GOTT die Menschen, Engel und Dschinne gefragt, ob sie die Verantwortung lieber abgeben, oder selbst tragen wollen für sich. Die Engel sagten, sie wollen die Verantwortung abgeben, weil sie einfach zu schwer wiegt, die Dschinne sagten das gleiche, nur die Menschen meinten: wir wollen die Verantwortung für uns selbst übernehmen....und da wir zur Prüfung für unser späteres und ewiges Leben hier sind, wäre es ohnehin alles hinfällig, wenn GOTT da ständig eingreifen würde. Zudem wissen wir nicht, was ER im einzelnen tut bei den Menschen, um gewisse Vorgänge doch zu einer Änderung zu bringen.
Es ist auch richtig, daß GOTT sozusagen in uns ist, nämlich in unseren Herzen, aber der Mensch lässt sich heutzutage lieber mit TV, Pc, Handy etc ablenken, als sich einmal zu fragen, woher komme ich und wohin gehe ich..??
Das ist die Überheblichkeit im Menschen, der sich Ego nennt und zum Drachen wird,weil wir ihn tagtäglich füttern.Das Leben hier ist eine Prüfung, deswegen sind einige reich und andere bitterarm, was heissen soll, daß wir uns gegenseitig unterstützen sollen...aber statt dessen machen wir uns gegenseitig kaputt, und sind auch noch stolz drauf. Satan ist heute schon arbeitslos geworden, weil die Menschen inzwischen schlechter sind, als er selbst...was treibt die Neutronen um den Kern ? eine magnetische Kraft..? woher kommt magnetische Kraft? sie kommt von

ich1203ich1203am 07.08.08


ich finde das immer wieder lustig wie dieses thema die diskussionen anheizt leute nochmal es heißt glauben nicht wissen was bedeutet entweder oder aber es gibt weder einen beweis noch einen gegenbeweis denn dann wäre es wissen also jeder der glauben mag soll es tun solange er andere damit nicht nervt oder es zu religiösen übergriffen gegen nadersdenkende kommt und die die der meinung sind es geht auch ohne ( so wie ich ) sollten es genauso handhaben und nicht versuchen die leute zubekehren denn in beiden fällen ist es eine sache der erkenntnis und das gilt komischerweise für beide anschaungen :o)

mindmindam 07.08.08


Egal, was man glaubt und wie man sich den Ursprung der Welt vorstellt, es gibt (bisher) keinen Beweis für oder gegen Gott, allenfalls Hinweise (Die Natur mit all den Naturgesetzen ist so intelligent aufgebaut, das soll Zufall sein?).

Die Hirnforschung stellt waghalsige Vermutungen an, kann das Denken aber (noch immer) nicht erklären. Von irgenwelchen gemessenen Hirnströmungen auf die Existenz oder Nichtexistenz Gottes schließen zu wollen, ist unsäglich lächerlich und damit der ganze Artikel.

mindmindam 07.08.08


@Thor

Zu "Die Meinung, dass sich das Weltall aus dem Nichts entwickelt hat, teile ich nicht. Es gab sicherlich schon Materie vorher [Vor was?]. Woher natürlich diese (Vor-) Materie kam, wird wohl niemand jemals herausfinden. Genauso wie die Zeit. Oder eine evtl. vorhandene 5. Dimension. Ein Gott wird dafür aber wohl kaum verantwortlich sein, denn woher kam dann dieser Gott? Und war es ihm nicht langweilig, bevor er das Universum erschaffen hat?"

Materie ist verdichtete Energie. Geist kann ich mir sehr gut als eine Art Energie vorstellen. Es gab Energie bevor es Materie gab (lässt sich aus Elementarphysik ableiten). Da liegt die Vermutung, dass Geist vor Materie da war, relativ nahe, zumal Geist/Bewusstsein aus Materie niemand erklären kann. Seltsam Thor, Materie meinst Du, war schon da, bevor es Materie gab? Und das muss man nicht erklären können, aber Gott kann es nicht geben, weil wir nicht wissen "woher Gott kam". Das ist eine seltsame Logik, lieber Thor!

Vielleicht war Gott tatsächlich "langweilig". Unsere Vorstellung von Ursache und Wirkung dürfte ohne dass es Raum und Zeit und Materie gibt, wohl auch nicht gültig sein.

mindmindam 07.08.08


@Thor

"Wobei natürlich Sinneseindrücke auch messbar ..."
Der Umkehrschluss, wonach etwas nicht vorhanden ist, nur weil es (noch) nicht messbar ist, ist nicht erlaubt.

DejaVu? Nur eine Vermutung von Dir.

Bewusstsein: Du bist Dir bewusst, dass es dich gibt, kannst von Dir sagen, was Du tust, denkst etc. Kein Materialist konnte bisher mit seinen Theorien das Bewusstsein erklären - was nicht gerade für diese Theorien spricht. Was sind Theorien wert, die das wesentliche nicht erklärn können?

Es gibt sogar einen Widerspruch: Wenn wir mit unseren geistigen Fähigkeiten allein durch Zufall und Auslese entstanden wären und keinen freien Willen hätten, so hätten Bewusstsein und das "Gefühl eines freien Willens" keinerlei Sinn, keinen Vorteil in der Evolution und sich somit per Auslese GAR NICHT ENWICKELN KÖNNEN.

hadezehadezeam 05.08.08


Wir haben auch Angst u. Freude. Natürliich sind diese Empfindungen auch im Gehirn "lokalisiert" aber auch mit dem gesamten Gehirn zweckmässig verbunden. Die Diskussion um Gott ist recht fade, denn keiner kann "hinter" dem Universum auf die Erde zurückschauen, keiner kann neben Gott stehen u. uns beobachten, usw. Ich glaube, Wittgenstein hat die unvollkommenheit unserer Sprache dafür verantwortlich gemacht, dass wir die richtige Frage nicht formulieren können. Was man nicht sagen kann, kann man auch nicht denken - denken hat mit Bildern u. Sprache zu tun, so wie mit einer Chronologie, d.h., Zeitablauf der Bilder u. Sprache. Gott ist so ein Begriff, der Alles und Nichts aussagt. Für mich, als Atheist sagt Gott nichts aus. Natürlich füllen vielerorts Menschen dieses Wort mit Inhalt, buddistischen, jüdischen, mulemischen, usf. Das kann man ganz leicht, denn es gibt keine Schranken beim Wort "Gott", wie ein Zimmer, das alles u. nichts aufnimmt, weil es keine Wände, Decken oder Fussboden besitzt. Ich komme gut aus, ohne diesen desparaten Glauben an einen Bündel von Eigenschaften, die einen (un)persönlichen Gott beschreiben soll, sehr gut sogar. Es erlaubt mir, die vielen verwirrenden Bücher nicht zu lesen, die über dieses Wirrwarr (dh Gott) Bücherseiten vollschreiben. Es gibt eine kleinere Gruppierung von Literaten, die dieses Thema nicht integrieren. Diese sind wichtige Wegweiser eines motiverten Lesers. Es geht nicht um das Ziel, sondern wie man sich auf den Weg fühlt. Auf welchen Weg? Nun der zu dem Tode führt, natürlich. sonst gibt es keinen Weg, nur diesen einen.

pollidorpollidoram 05.08.08


mind schrieb: "Wie logisch ist es, dass aus einem Haufen Materie so hochentwickeltes Leben entsteht, per Zufall und Auslese?"
Hey, wenn es so unwarscheinlich ist das so etwas primitives wie der mensch per evolution entsteht und einen aschöpfer brauchte, wer bitte ist der schöpfer von Gott?

Der schwachsinn dreht sich doch im Kreis!

Für mich ist und bleibt es dabei!
Die Religionen haben Gott komplett falsch erklärt.
Gott ist nichts anderes als das gute im Menschen!
Wenn der Mensch stirbt dann stirbt auch Gott!
War der Mensch gut, wird gutes weitergetragen auf alle ewiegkeit. So wie unser Leben noch heute von Taten beeinflusst ist die vor mehr als 2000 Jahren volbracht wurden!
Ist er böse, wird das Böse weitergetragen!
Mehr ist es nicht!

Der freie Wille ist so wie er von der Kirche erklährt wird, so deffinitiv nicht vorhanden!
Einzig die Wahl der entscheidungsmöglichkeite erhöht sich mit der Bildung!

Der Mörder tötet aus zwei Gründen
1. er ist Geistig Krank und wird getrieben
2. er kennt keine alternative zu seinem handeln

Der Richter und die Geselschaft können ebenfalls garnicht anders als den Mörder zu verurteilen.
Die höhe des straffmasses hat der Mensch dabei auch nicht wirklich im Griff.
Diese wird entschieden durch Religion (je religiöser je öfter gibt es die Todesstraffe), Bildung, Stand und Kultur.
Der Richter der die Straffe ausspricht bildet sich also nur ein das er das Straffmass nach freien stücken ausgesprochen hat.
Tatsächlich aber, würde der selbe Mensch der in Deutschland jemanden 10 Jahre aufdrückt, wäre er in den USA geboren worden, ein ganz anderes Straffmass gefunden haben.

So viel zum freien willen!

Drummer32Drummer32am 05.08.08


Dem kann man (nicht provokativ) entgegenhalten ein Zitat von Platon,welches ursprünglich Sokrates zugeschrieben wird "Ich weiß, dass ich nichts weiß".Platon meint damit die Entwicklung der eigenen Erkenntnisse von der Entlarvung des Scheinwissens über das bewusste Nichtwissen hin zur Weisheit als Wissen um das Gute.Mich daraus schlußfolgernd egal wer an was glaubt und sich Gedanken über Entwicklungen und Tendenzen macht und dabei letztendlich nur das "Gute - global gesehen" im Sinn hat ist wertvoll und einmalig zugleich auf dieser Welt.

Der_ThorDer_Thoram 05.08.08


Wobei natürlich Sinneseindrücke auch messbar und nachweisbar sind.
Du kennst oder hattest schon DejaVu? Ich hatte schon mehrere. Woher sie kommen... nunja, am Anfang dachte ich auch, das hätte ich schon mal erlebt. Das es eine kurze Fehlschaltung im Gehirn gegeben hat, die das Gehirn versucht zu kompensieren in dem es noch mal alles im "Schnelldurchlauf" wiederholt scheint mir die rationalere Erklärung.
Was ist für Dich "Bewusstsein"? "Ich denke, also bin ich"? Bist Du Dir wirklich über alles Bewusst? Deine Existenz? Oder ist das vielleicht nur anerzogen?
Ich denke auch, das wir keinen freien Willen haben. Das Gehirn hat im laufe der Evolution so viele Schutzmechanismen entwickelt, dass wir unmöglich unseren Willen durchsetzen können.
z.B. WILL ich schon seit Jahren an die heiße Glasscheibe meines Holzofen greifen, nur um zu wissen, wie sich das anfühlt. Mein Gehirn sagt mir natürlich, dass ich das nicht machen sollte. Eigener Wille ausgeschaltet.

paparazzoberlinpaparazzoberlinam 05.08.08


cogito ergo sum - ich denke, also bin ich, konstatierte dereinst der philosoph rene descartes. dieses denken bzw. die menschliche intelligenz und reflexionsfähigkeit mag sich evolutionär entwickelt haben, doch ich persönlich glaube und spüre eine kosmische kraft und nenne diese gott, platon sprach vom "ersten beweger". immer dran denken: glauben ist nicht wissen, beides schliesst sich nicht aus, sondern bedingt einander.

Der_ThorDer_Thoram 05.08.08


Das der Mensch im laufe der Evolution einen Sinn für "Transzendentales" entwickelt hat, nun ja, das wird nur ein Mechanisums sein, um Unerklärliches zu erklären. Der Götter-Sinn ist ja schon Jahrtausende alt. Damals waren die Menschen nicht in der Lage, einen Blitz zu erklären. Also gab es etwas, was diesen Blitz geschickt hat. Würde die Menschheit mit dem Wissensstand von Heute, ohne Götter-Sinn neu Anfangen.. Es würde keiner an einen Gott glauben. (Was meiner Meinung nach besser für die Welt wäre...)

Der_ThorDer_Thoram 05.08.08


Die Meinung, dass sich das Weltall aus dem Nichts entwickelt hat, teile ich nicht. Es gab sicherlich schon Materie vorher. Woher natürlich diese (Vor-) Materie kam, wird wohl niemand jemals herausfinden. Genauso wie die Zeit. Oder eine evtl. vorhandene 5. Dimension. Ein Gott wird dafür aber wohl kaum verantwortlich sein, denn woher kam dann dieser Gott? Und war es ihm nicht langweilig, bevor er das Universum erschaffen hat? ;O)
Ich empfinde es als äußerst logisch, dass sich Leben aus dieser Materie entwickelt hat. Zufällig, aber logisch. Die Bedingungen haben nunmal gestimmt. Dir ist ja sicherlich bekannt, dass es auf der Erde kein Leben gegeben hätte, wäre unser winziger Planet ein paar (tausende) Kilometer näher an der Sonne, bzw. weiter weg. Und die hohe Entwicklung ist ja immerhin ein Prozess, der mehrere milliarden Jahre gedauert hat. Ein Wechselspiel, immer im Einklang mit der Umgebung.

Der_ThorDer_Thoram 05.08.08


Was kein sehr netter Zug ist, da Naturkatastrophen immer mit Tod und Zerstörung einhergehen. Warum lässt ein Gott einen Teil seiner Geschöpfe in Wohlstand leben, den anderen Teil verhungern?
Ob es eine Rettung der Seelen gibt, da Denke ich, dass nach dem Tod alles vorbei ist. Gehirn hört auf zu arbeiten, alles Erlebte ist Gelöscht. Das es so etwas wie eine Seele gibt, die nach dem Tod weiterexistiert, wage ich zu bezweifeln. Das, was wir Seele nennen, ist nur ein Zusammenspiel von erlebten Ereignissen und Etnwicklung. Würde man eine Fötus komplett von äußeren Einflüssen fernhalten, würde sich dieser geistig nicht entwickeln. Es würden nur das vegetative Nervensystem Funktionieren. Nach der Geburt wäre er sicher nicht mal in der Lage, zu Essen (gesäugt zu werden).

Der_ThorDer_Thoram 05.08.08


Hallo mind.
Sollte ein Gott nicht versuchen, alle seine Geschöpfe, egal ob Pflanzen, Tiere, Menschen vor unheil zu Schützen? Christlich gesehen heißt es wohl, Gott ist in uns allen. Wenn dem so wäre, hätte er die Macht, jemanden zu beeinflussen, dass er sich selbst vor Unheil Schützt. Den freien Willen haben wir alle nicht. Wir Alle sind irgendwo eingeschränkt. Pflanzen, Tiere, Menschen. Physisch, psychisch. Wir Alle haben eine eigene Verantwortung und die Verantwortung über uns obliegt genauso Anderen.
Grade was das Beben angeht, würde ich es nicht als irgendeine Gelegenheit betrachten. Das wäre Pflicht gewesen, es zu verhindern. Ein Gott hätte gewusst, wie schwer die Folgen sind, und welches Leid unter seinen Geschöpfen damit verursacht wird. ICH hätte es verhindert, bzw nicht durchgeführt. Man kann es ja auch so sehen, das Naturkatastrophen nicht von Natur aus entstehen, sondern von Gott ausgeführt werden.

Drummer32Drummer32am 05.08.08


Nein, unsere Existenz ist begründet in der Natur und eine evolutionäre Entwicklung.Spätestens seit Darwin ist das auch wissenschaftlich bewiesen.Menschen die an Gott oder ähnliches glauben,zwecks Existenz, haben zwar meine Hochachtung vor ihrem Glauben,können aber dadurch keinen wissenschaftlichen Beweis für die Entstehung und Entwicklung der Welt antreten.

mindmindam 04.08.08


@polidor

Ich bin wohl der Meinung, dass die Religionen oftmals Opium für das Volk waren und sind und daraus oft Fanatismus entsteht - leider. Die Frage nach der Existenz Gottes (darum ging es primär im Artikel), ist unabhängig von den Religionen zu sehen.

Aber: Deine These "... jeder katholik ... ein potenzieller mörder ist!" ist schon deshalb blanker Unsinn, polidor (und eine heftige Entleisung), weil sie schon durch ein Gegenbeispiel zu widerlegen istm ebenso wie "ungläubige im krieg annähernd 100% ihrer munition in die luft schießen" (die echten Nazis waren überwiegen ungläunig, ebenso wie Stalins Schlächter usw.).

Was irgendwelche Experimente eines Bernstein betrifft, so nenne doch bitte mal eine Quelle im WWW.

paparazzoberlinpaparazzoberlinam 04.08.08


dann ist unsere existenz vielleicht auch nur traum, einbildung oder fiktion ? ich bin gläubiger chrtist und habe gott in vielen facetten meines bisherigen lebens gespürt und erfahren, ob in einfachen dingen oder persönlichen glücksfällen.

mindmindam 04.08.08


... (Fortsetzung)

Wie logisch sind die gängigen Theorien:

Wie logisch ist denn die herrschende Meinung, das Weltall mit aller Materie, den Naturgesetzen und der Zeit habe sich "rein zufällig" so entwickelt und zwar aus absolut Nichts?

Wie logisch ist es, dass aus einem Haufen Materie so hochentwickeltes Leben entsteht, per Zufall und Auslese? Es gibt Berechnungen von Wissenschaftlern, die das etwa für so wahrscheinlich halten, wie das aus einem großen Haufen Schrott und Sand sich per Zufall hochpräzise laufende Chronographen entwickeln (wobei diese wie alle Berechnungen infrage stelle kann, aber das Bild ist nicht schlecht).

Und wie logisch ist es, dass per Zufall und Auslese (Evolution) mechanistische Lebewesen ohne jeglichen freien Willen (also deterministisch) ein Bewusstsein entwickeln und sich einbilden, sie seien frei? Wo das doch gar keinen Vorteil böte, da die Lebewesen mangels freiem Willen sowieso nichts ändern, noch nciht einmal anders denken könnten?
Und wozu sollten Sie dann eine Art Sinn für Transzendentales entwickeln?

mindmindam 04.08.08


@Thor
Gut, versuchen wir die Frage nach Gott streng logisch zu betrachten (Was mit dem Artikel nicht mehr viel zu tun hat).

Zu Deinen Überlegungen:

"Das irgendeine Übermacht für alles verantwortlich oder allgegenwärtig ist... Ist unlogisch..."
Das ist nur scheinbar unlogisch. Was die Verantwortung angeht, so kann man sich die Verantwortung Gottes ähnlich vorstellen wie die Verantwortung der Eltern für Ihre Kinder. Die sind auch nicht für alles verantwortlich, was die Kinder tun. Im Gegenteil, die Menschen und die Natur im allgemeinen haben freie Willen.

Zu: "Würde es ein allmächtiges, göttliches Überwesen geben, hätte dieses Wesen die Macht gehabt, die Menschen zu retten, zu warnen, oder einfach nur das Seebeben zu verhindern. "
Der Schöpfer, der die Natur mit den Naturgesetzen so geschaffen hat, wie sie ist, wird die Naturgesetze nicht zu allen möglichen Gelegenheiten wieder außer Kraft setzen, also fand das Seebeben statt. Vielleicht wurden die Menschen (bzw. ihre Seelen) ja gerettet und vielleicht wurden die Menschen ja gewarnt? Vielleicht ist ein irdisches Leben gar nicht so bedeutend wie wir gemeinhin denken.

... (Fortsetzung folgt)


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