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Artikel Cheerleading ein Männersport

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Cheerleading ein Männersport
Wer nichts mit seiner Freizeit anzufangen weiß, gerne Sport treibt, seine Grenzen austesten oder einfach mal was Neues ausprobieren will, ist bei den Cheerleadern des Wernigeröder Sportvereins Rot-Weiß bestens aufgehoben.



Die Wernigeröder Cheerleader sind bei den Spielen des Unihockeys in Wernigerode, Basketballs in Aschersleben und Handballs in Blankenburg stets präsent, um bei Toren „ihrer“ Mannschaften ordentlich Stimmung zu machen. Soweit zum klassischen, allerkleinsten Teil ihrer Arbeit.


Die meiste Energie, Kraft und Zeit investieren die Cheerleader nämlich in weit mehr als Pompomschütteln und Anfeuern. Mit mehreren Trainingseinheiten in der Woche und hin und wieder stattfindenden Camps bereiten sie sich auf Meisterschaften und Wettbewerbe vor, bei denen das wahre Können der Sportler zur Geltung kommt: Es entstehen mehrstöckige Menschenpyramiden, Mädchen werden in die Luft geworfen und sicher wieder aufgefangen, Jungen führen Saltos und Flickflacks vor und das Ganze wird mit synchronen Tanz- und Aerobiceinlagen verbunden.



Eh es jedoch zu solch atemberaubenden Aufführungen kommt, muss hart trainiert werden. Üblicherweise beginnt das Training mit Aerobic und Dehnübungen. Danach steht Bodenturnen auf dem Programm und schließlich werden Partner- und Gruppenstunts geübt. Dabei wird schnell klar, dass Cheerleader nicht nur zarte Frauen sein können. „Cheerleading ist eigentlich ein Männersport. Ideal wären doppelt so viele Männer wie Frauen“, sagt Trainerin Inga Korsch, 23. Abteilungsleiter und Trainer Marcus Korsch, 25, erklärt auch gleich, warum: „Wir brauchen Männer als Basis. Sie können die Frauen hochheben und in die Luft wirbeln.“



Zur Zeit besteht das Team aus etwa 14 Mädchen und 3 Jungen. Nachwuchs wird immer gebraucht, aber in Hinblick auf die nächsten anstehenden Meisterschaften im November bietet es sich jetzt besonders an, den Wernigeröder Cheerleadern beizutreten. Wer mehr über sie erfahren möchte, kann sich die Website cheerleading-wernigerode.de ansehen, Inga und Marcus kontaktieren oder gleich bei einem Training erste Eindrücke gewinnen (Ort und Zeit: s. Homepage). Um bei den Cheerleadern aufgenommen zu werden, braucht man übrigens weder besondere Fähigkeiten, noch eine bestimmte Figur. „Wir schicken niemanden weg, nur weil er nicht gelenkig ist“, versichert Inga. „Wer Cheerleading lernen möchte, dem bringen wir es auch bei.“ Denn das ist das Einzige, was man auf jeden Fall mitbringen sollte: Motivation. Damit wird man gewiss schnell in das Teamgefüge integriert und wird wie alle anderen trotz der harten Arbeit jede Menge Spaß am Cheerleading haben. Weitere Infos: www.cheerleading-wernigerode.de

2 Kommentare

Kommentare zu Cheerleading ein Männersport

 

cheergirlcheergirlam 11.08.08


Probiern geht über Studiern und Gelenkigkeit ist etwas, das man trainieren kann.

heisserscheissheisserscheissam 11.08.08


HMM, das wär nix für mich, bin ungelenkig und würde mich selbst wegschicken.


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