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Zahl der Studenten klettert…in den Keller.

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Zahl der Studenten klettert…in den Keller.

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JOBMIXER berichtet über das Dilemma der sinkenden Studentenzahlen

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12 Kommentare

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Kommentare zu Zahl der Studenten klettert…in den Keller.

 

Der_ThorDer_Thoram 12.08.08


achtl, sorry. Du kannst nur für Deinen Sohn sprechen. Das ist 1 Student. Ich kenne Etliche, wo das anders aussieht und von alllen Studenten grade mal 3, bei denen das anders ist
2 Studenten haben erst Lehre und gearbeitet, Fachabi, dann Studiert = Uni schnellstmöglich durchgezogen, dann Arbeit
1 Studentin Abi, Studium, Regelstudienzeit knallhart durchgezogen, dann Arbeit...

Der traurige Rest sind solche Pfeifen, wie man sie Bier trinkend auf einer Demo gegen Studiengebühren durch die Stadt schlappen sieht anstatt zu Studieren, bzw. Girlies, die sich permanent mit Handy am Ohr über die letzte und die nächste Party oder Designerklamotten totquatschen.
Sorry, aber ich kann nur für wenige Studenten Mitleid aufbringen, oder gar Achtung...
Und Studentenwitze, in denen über die Schlafenszeit der Studenten gelacht wird, kommen auch nicht von ungefähr...

achtlachtlam 12.08.08


@ Der Thor

DAS IST ABER MEGA PAUSCHALIERT ! ! !

Ich kann nur für meinen Sohn sprechen.

Der hat zu Studienbeginn das Rauchen aufgegeben!

Der hat während des Studiums noch nie Urlaub gemacht, denn der muß in den Semesterferien arbeiten, sonst kann er die Studiengebühren nicht bezahlen.

Er hätte für sein Studium ein halbes Jahr nach China müssen, aber wer soll das bezahlen?

Das Studium Ostasienwissenschaften verlangt das aber, da mußte einiges am Studium geändert werden,

damit der Chinaaufenthalt nicht mehr nötig war. Das sind gewaltijge Nachteile für die jungen Menschen, die vom Elternhaus her keine finanzielle Unterstützung haben. (Ich möchte jetzt nicht sagen das ich ihn -nicht- Unterstütze, aber in dem Maße wie es sein müßte geht es nicht.)

Der_ThorDer_Thoram 12.08.08


Pauschalisieren würde ich das nicht nennen. Eher Erfahrungswerte in meinem Freundes/Bekanntenkreis.
Tut mir Leid, dass Du nicht im Urlaub warst... Hey, weißt Du, wie für mich als Vollzeitbeschäftigten ein Urlaub aussieht? Ein langes Wochenende in Österreich.... Oder 2 Tage Snowboarden.... Sehr viel mehr ist nicht drin...
Du hast übrigens ein gutes Stichwort gegeben:
o nichtzulassung wegen Überfüllung!!! Und warum war überfüllt? Richtig, weil viele in den Hörsäälen sitzen, die den richtigen Studenten die Plätze wegnehmen.
o Kindererziehung... Was soll ich dazu sagen? Man kann halt nicht alles haben, wenn man es sich nicht leisten kann. Entweder Familie oder Studium.
Was die anderen Studienbedingungen angeht, da muss ich Dir recht geben, da sind natürlich die Unis schuld.
Und die Studiengebühren haben anscheinend Ihren Zweck erfüllt. Faulenzer runter. Es gibt nämlich auch genug Faulenzer, die kein Geld haben und nur auf der Uni sind, weil umsonst.

moebelmoebelam 12.08.08


...tja solange man die paar hundert euro studiengebuehren nicht selber irgendwo ranbringen muss...sicherlich niemand ;) was obige rechnugn angeht..schoen pauschalisiert...schei...warum war ich eigentlich nie im ulaub!? das einzige wo ich teilweise zustimmen kann, zur bekaempfung der langzeitstudnixe hat es sicher beigetragen, nur wieviel prozent von all den studenten hat das denn betroffen 5 oder 10% und ausgetragen wird es auf dem ruecken der anderen 90%. ps. ausserdem wer es sich vorher leisten konnte 12 oder mehr semester zu studieren ohne zu arbeiten oder aehnliches, der kann es mit sicherheit heute immernoch. pps. wer sind denn eigentlich die langzeitstudenten:
Gründe für deutlich längere Studienzeiten sind

* sowohl in der sozialen Situation
o Teilzeitstudien auf Grund von Erwerbsarbeit
o Kindererziehung

* als auch durch die Studienbedingungen
o nicht stattfindende Veranstaltungen
o Gleichzeitigkeit von Pflichtveranstaltungen
o mehrjährige Abschlussarbeiten
o Nichtzulassung zu Veranstaltungen wegen Überfüllung und

* durch tatsächliches „Bummeln“ gegeben.

ich glaube die bummler sind der kleinste teil davon ;)

CamposCamposam 12.08.08


Richtig ! Außerdem kommt es nicht auf die Quantität an.

Der_ThorDer_Thoram 12.08.08


Eine Rechnung. Gilt sicher nicht für Alle, aber doch für viele Studenten:

Handy = 50€/Monat
Zigaretten (1 1/2 Schachteln/Tag) = 200€/Monat
"Party" und Alkohol = 100€/Monat
1x Jährlich Urlaub (500€) = 40€/Monat
----------------
390€/Monat
Semester = 2340€.
2340€ pro Semester für Dinge, die kein Student braucht. Und da sind noch nicht mal Dinge, wie Klamotten eingerechnet, die man ständig neu braucht um an der Uni gut auszusehen oder alle 2 Jahre ein neues Laptop, weil das Alte nicht mehr aktuell ist. Und wer jammert da über ein paar hundert Euro Studiengebühren????
Das es weniger Studenten gibt, ist (hoffentlich) eine Folge der Studiengebühren, dass endlich die Langzeit-Parasiten (Nicht die gewissenhaften Regelstudierer!!!!) von den Unis

moebelmoebelam 12.08.08


@achtl ich stimme dir 100prozentig zu, dass das kein ostdeutsches problem ist.(die auswertung zeigt ja nur das es hier noch akuter ist) ich bin ganz ehrlich...haette ich zu meinem studium (2000-2005) noch pro semester 500 oder mehr euro an studiengebuehren bezahlen sollen, haette ich leider nicht gewusst wo ich das noch haette hernehmen sollen. bafoeg anspruch hatte ich keinen und auch wenn das einkommen der eltern auf dem papier prima aussieht, so stehen dann dort leider nicht die monatlichen belastungen (kredite etc.) mit drin. summa summarum musste man irgendwie den ars... an die wand bekommen, um sein studium in deutschland und in england durchzuziehen und leider hat einen da niemand gesagt wie das funktioniert...da muss man sich nicht wundern, dass es nunmal immer mehr menschen gibt, die eine ausbildung einem studium vorziehen, da bildung in diesem land so langsam zu einem luxusgut verkommt. nur fuer die konsequenzen will leider niemand den kopf hinhalten...in 7 oder 8 jahren warens dann immer die anderen, die die bildungspolitik gemacht und beschlossen haben...die innovativen maschinen, kommen dann leider aus anderen laendern...

achtlachtlam 12.08.08


@moebel

nicht nur die jungen Menschen aus dem Osten haben Schwierigkeiten ein Studium durchzuziehen.

Es stört mich sehr, das die Ossis immer so tun, als wenn jeder Wessi sich das Geld nur so aus den Ärmeln schütteln kann.
Ich bin alleinerziehend seit mein Sohn 12 war, und er studiert (wird nächstes Jahr fertig) Nur für das Grundstudium gabs Bafög. Das 2. Studium muß er über ein Darlehen der Deutschen Bank finanzieren.
Ich kann ihm nicht groß helfen. Da kam schon mal ein Anruf wos auch Tränen gab, weil er sich schämte mir zu sagen das er schon seit 3 Tagen nichts zu essen habe aber so viel lernen muß und nicht weiß wie das weitergehen soll.
Natürlich arbeitet er auch noch. Aber die Wochen vor Semesterende ist das nicht möglich. So richtig reinreißen tuts doch erst seit die Studiengebühren bezahlt werden müssen. Das sind pro Semester 650 Euro. Wenn man sogar am Essen sparen muß ist das echt der Hammer. Da unterscheidet sich der Osten nicht vom Westen.

moebelmoebelam 12.08.08


…naja leben in dtl. wird nicht gerade billiger seit geraumer zeit und wenn man den begriff studiengebuehren bei google trends eingibt: LINK
kann man recht gut erkennen, wo der schuh am meisten drueckt…wie zu erwarten war, sind das nicht die alten bundeslaender…alle 6 neuen laender sind unter den ersten 10 ergebnissen, in denen dieser begriff recherchiert wird…bildungspolitik ollè
ps.hauptsache die chinesen haben weiterhin die moeglichkeit kostenlos an deutschen unis zu studieren, wenn sichs die ossis schon nicht leisten koennen.

limbolimboam 12.08.08


Ein Studium ist ja heutzutage auch keine Jobgarantie mehr. Für viele ist der Weg einer Ausbildung der einfachere und sinnvollere. Und vom Zeitaufwand her, mit Sicherheit auch der weniger stressige...Mal ganz davon abgesehen, dass man während einer Ausbildung Geld bezieht, und nicht bezahlt.

tokiohtokioham 12.08.08


Letztendlich ist einer der Hauptgründe, das Geld. Wie soll man Studium, Miete und Lebensmittel bezahlen, wenn das Studium einen eigentlich Vollzeit beschäftigt? Arbeiten zwischendurch schön und gut. Nur entweder man macht es GANZ oder GARNICHT! Ohne große Ersparnisse wird es für viele schwierig.

mongoloidmongoloidam 12.08.08


Das sind eben die Probleme, die die Poltik nur noch verschärft in ihrem Wahnsinn...aber sich gleichzeitig noch beschweren das ist natürlich der hammer.


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