Bürgerinitiative will Kaiserplatz-Galerie verhindern - AZ-Web.de
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Industriehalle hinter Philip-leisten, aus der sich noch einiges machen ließe.
Man sollte sich auch immer vor Augen halten, daß hier ein gängiges Modell, welches eine schnelle Entwicklung von Regionen mit hohem Verkaufsflächenbedarf ermöglicht, an die Aachener Verhältnisse angepasst wurde, und nicht etwa eine wirklich individuelle Lösung für diese Stadt entwickelt wurde. Ob sich hier schlagartig mehr Kaufkraft mobilisieren lässt, darf bezweifelt werden.Natürlich wollen die Leute einkaufen, auch mit dem Auto, da eben nicht alle in der Innenstadt wohnen. Nur sehen eben viele nicht, daß eine verstopfte Innenstadt zuerst den Anwohnern auffällt, und erst danach den Leuten, die im Stau stehen. Deshalb sollte man hier auch mal beachten, weshalb genau sich Menschen an Sachen stören. Die Lösungen müssen also versuchen, den Verkehr zu entzerren, anstatt ihn zu verdichten. Einen solchen Ansatz findet man bei der Kaiserplatz-Galerie bisher nicht.
Das Thema Baulärm spielte in der Diskussion der Anwohner bisher eine untergeordnete Rolle. Es ging vielmehr um die Form des Projektes an sich, und um den Ablauf des ganzen verfahrens. Die vielgenannten Gutachten, die ja auf der Seite der Stadt einsehbar sind, wurden nicht von der Stadt, sondern vielmehr vom Auftraggeber angefordert und bezahlt. Inwieweit solche Gutachten die tatsächliche Entwicklung wiedergeben, sollte bekannt sein: der Unsicherheitsfaktor ist groß. Natürlich freut sich die Stadt, daß sich jemand des Häuserblocks annimmt, und versucht, das ganze so einfach wie möglich zu machen. Nachhaltige Entwicklung sieht aber anders aus. Ob solche Shopping-center auch in 15-20 Jahren noch attraktiv wirken, bleibt fraglich. Man soltle sich zu diesem Thema doch nur mal die Passage zwischen Willy-Brandt-Platz und Bushof ansehen. Ein weniger invasives Modell wäre da vielleicht besser, d.h mehrere Gebäude anstatt einem großen Block oder eine Integration bestehender Gebäude, wie z.b. die
Ja Achim, wenn man nicht direkt betroffen ist, ist es leicht, altklug daherzureden.
Ich frage mich eher: Braucht man NOCH ein Einkaufzentrum? Aachen Arkaden, Hirschcenter, Kaiserplatz Galerie und die zentralen Geschäfte der Innenstadt. Fehlen uns nur noch die Millionen in den Geldbörsen um das Geld dahinzutragen. Aber die fehlen leider
Wer glaubt das wir hier soviele Zentren brauchen liegt falsch. Die Leute tragen ihr Geld nicht NUR nach Aachen. Maastricht und Köln sind nicht weit.
Und ich halte es für falsch, das für ein überflüssiges Bauprojekt so tief in die Struktur der Stadt eingegriffen wird. Was ist wenn alle ihr Geld zu den Aachen Arkaden tragen? Dann haben wir bald ne hässliche riesige Bauruine stehen, oder aber die Stadt buttert ordentlich subventionen rein.
Und Achim: Deine leerstehenden Ladenlokale in der Adalbertstraße werden durch die Zentren nicht voll. Wenn hier noch mehr Riesenläden entstehen wird auch bald der letzte kleine Einzelhändler in der Adalbertstr
Warum geht es denn den Einwohnern. Angst vor Baulärm und sonst nichts. Ein weiteres Parkhaus ist dringend nötig, wenn man nicht einen Parkausweis als Anwohner besitzt. Wer frische Luft haben will und keinen Lärm, der soll in die Eifel ziehen. Teile der Steuereinnahmen finanzieren die Pendler. Wenn die nicht mehr in die Aachener City kommen, dann kann die Innenstadt dicht machen. Dann gibts nur noch Tedy und Co. Ich persönlich kaufe schon lange nicht mehr in Aachen ein, denn der Hickhack um Parkplätze ist mir zu dumm. Man kann auch ohne Parkplatzproblem anderswo einkaufen und die leerstehenden Ladenlokale in der Adalbertstr. geben mir wohl recht.