4.32

Schulsystem in Deutschland laut Umfrage ungerecht und ohne Chancengleichhei

x 59
 
 
Schulsystem in Deutschland laut Umfrage ungerecht und ohne Chancengleichhei

Beitrag melden

Eingestellt vonam 18.08.08in Politik via probleme-heute.de

Das in Deutschland vorhandene Schulsystem wird von jedem zweiten für schlecht befunden. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Emnid herausgefunden. Besonders kam dabei heraus, dass vor allem die Ungerechtigkeit und die frühe Trennung zwischen Grundschule und weiterführender Schule bemängelt wird. Ebenfalls bietet das

Auf probleme-heute.de weiterlesen

39 Kommentare

Ähnliche Beiträge aus den Themenbereichen: umfrage, Trennung, schulsystem, Politische news, Kinder, Deutschland

 

Kommentare zu Schulsystem in Deutschland laut Umfrage ungerecht und ohne Chancengleichhei

 

ottikleinottikleinam 19.08.08


Ich stehe auch auf der Meinung,die Schule von der ersten Klasse bis zehnte Klasse in einem Gebäude,dazu eine höhere Anforderung an die Schüler stellen.Warum sollen die Zensuren nicht schon von der 1.Klasse beginnen.Ich selbst habe das erlebt und auch mein großer Sohn und wie Stolz war er bei einer guten Zensur.Auch müßte die Klassen stärke reduziert werden.Habe ich bei meiner kleinen Tochter erlebt,waren nur 17 Schüler.Da durfte das Geld keine Rolle spielen es geht um unsere Kinder,der Staat kann viel Geld für die Schule haben,weniger Soldaten ins Ausland,kein Wettrüsten mitmachen,den Parteien nicht soviel Geld in den Rachen werfen,usw.Zu der Chancengleichheit,da spielen viele Faktoren eine Rolle,viele sagen sich warum lernen wir haben ja keine Zukunft,sehen das bei den Eltern.Schulwege ist das andere Thema,meine zwei Nachzügler hätten einen Schultag von früh um 6-17 Uhr(wir wohnen auf den Lande)da ja der Busverkehr auch immer weiter eingeschränkt wird und die Kinder stehen im Bus sehr eng also umfallen geht nicht.Wir hatten mehr Ferien aber auch mehr Hausaufgaben und vorallem waren ausreichend Schulbücher vorhanden,heute wenn mal eine Hausaufgabe gegeben wird,müssen die Kinder ins Internet um die Antworten zu finden.Das ganze Schulsystem ist teils eine Politische Angelegenheit,teils eine der Eltern.

aabachaabacham 19.08.08


und wen soll man wählen,dass es besser wird???

cat33cat33am 19.08.08


Ja so ist es!!!

GauseGauseam 18.08.08


Die Probleme sind seit JAHREN bekannt, seit JAHREN tun unsere Politker NICHTS.

Und, wird deswegen änders gewählt? NEIN. Also liebe SPD und CDU Wähler, beschwert euch bitte nicht.

CamposCamposam 18.08.08


Schön, dass sich hier mal jemand in der Sache auch auskennt!

CamposCamposam 18.08.08


Kaum ist wieder eine neue Umfrage auf dem Markt: Schon gehen die bekannten Pawlowschen Reflexe an.
Die Emnid-Umfrage von 2008 widerspricht in wesentlichen Punkten einer Forsa - Umfrage von 2007.
Die Ideologen finden sich sowieso immer bestätigt. Dass Intelligenz eine wesentliche Vorbedingung
für den schulischen Erfolg in allen Sparten ist, davon aber reden sie nicht. Außerdem: Wenn jemand über
eine Sache seine eigene Meinung hat, dann kann diese Sache in der Realität durchaus sein. Etwas
besser wäre es zumindest, wenn diese Meinungen sich auf Kenntnisse und Erfahrungen gründen
würden. Dann wären sie imerhin mehr als Geschwurbel.

ku-dobsonku-dobsonam 18.08.08


ein paar andere unterschiede zwischen der schule in d und in finnland gibt es allerdings auch noch ....

neujneujam 18.08.08


Wie wäre es, wenn man sich mal genauer ansieht, warum die Schulleistungen in Finnland besser sind als in Deutschland und die in Bayern besser als im Rest des Bundesgebiets.

Schauen wir uns zuerst die Situation in Deutschland an:
Wir haben viele Städte/Stadtteile mit sozialen Brennpunktne und hohem Ausländeranteil. Die Kinder hier erhalten zuhause in der Regel wenig bis keine Förderung sondern eher eine wenig positive Einstellung zu (Schul)leistungen. Diesen Kindern kann wohl nur geholfen werden mit mehr positiver Umgebung und Förderung in der Schule. Wahrscheinlich ist das ohne Ganztagsunterricht, und das unabhängig von der Schulform, wenig erfolgversprechend.

Und schauen wir uns Finnland an. Hier sind ganz andere Voraussetzungen als in Deutschland. Viele kleine Gemeinden, große Entfernungen für die Schüler. Somit ist ein gegliedertes Schulsystem wie bei uns mangels Masse gar nicht sinnvoll möglich. Es gibt auch nicht die sozialen Brennpunkte und hohe Ausländeranteile wie in Deutschland. Auch in Deutschland sind Schüler auf dem Lande in der Regel bessere Schüler. Aber: In Finnland wird wesentlich mehr in die Bildung, in die Schulen investiert. Die Schulklassen sind auch wesentlich kleiner.

Folgerung: Was wir brauchen ist ein höherer Stellenwert für Bildung, kleinere Klassen und mehr Ganztagsschulen. Das kostet Geld. Lieber diskutieren unsere Politiker da über Schulreformen ohne die wesentlichen Bedinungen zu verbessern.

neujneujam 18.08.08


seltsam, zuerst "Seite nicht gefudnen" und dann der Text mehrfach drin.

neujneujam 18.08.08


Bei jeder Gelegenheit geht wieder der Streit um Schulformen und Reformen los. Und dann haben sie wieder ihre, z.T. schon über 40 Jahre alten Patentrezepte parat.

Dann versuchen wieder alle, zu beweisen, dass ihre Vorstellungen die besseren seien.
Die einen meinen, die Pisa-Studie hätte bewiesen, eine Art Gesamtschule sei besser. Die anderen kontern, die Bundesländer (insbes. Bayern) mit der konsequentesten Trennung der Schulformen sind in Deutschland die besseren.

neujneujam 18.08.08


Bei jeder Gelegenheit geht wieder der Streit um Schulformen und Reformen los. Und dann haben sie wieder ihre, z.T. schon über 40 Jahre alten Patentrezepte parat.

Dann versuchen wieder alle, zu beweisen, dass ihre Vorstellungen die besseren seien.
Die einen meinen, die Pisa-Studie hätte bewiesen, eine Art Gesamtschule sei besser. Die anderen kontern, die Bundesländer (insbes. Bayern) mit der konsequentesten Trennung der Schulformen sind in Deutschland die besseren.

neujneujam 18.08.08


Bei jeder Gelegenheit geht wieder der Streit um Schulformen und Reformen los.

Dann versuchen wieder alle, zu beweisen, dass ihre Vorstellungen die besseren seien.

Die einen meinen, die Pisa-Studie hätte bewiesen, eine Art Gesamtschule sei besser. Die anderen kontern, die Bundesländer (insbes. Bayern) mit der konsequentesten Trennung der Schulformen sind in Deutschland die besseren.

amlesamlesam 18.08.08


Ist vieleicht nicht gerade das Problem weil es Ländersache ist??? Förderalismus hin oder her...hier geht es um die Zukunft unserer Kinder und da muss man sich zwangsläufig die Frage stellen, woran das schlechte Abschneiden der Schüler/innen liegt?

amlesamlesam 18.08.08


Na toll, nur noch Markenklamotten und das nun auch noch von Lehrern empfohlen, da muss man sich doch fragen, was sind das für Pädagogen???
Vieles ist bei uns nachdenkenswert!!!!
Unsere Politiker/innen sollten mal endlich aufwachen, aber sie vertrödeln lieber die Zeit mit weiteren Analysen, die brauchen wir nicht mehr, ist bekannt woran es liegt. Unsere Kinder sind die Leidtragenden.

NeleinloveNeleinloveam 18.08.08


Heute habe ich eine Diskussion gehört, da dachte ich finsteres Mittelalter. Die Lehrer der Schulen in meinem Heimatort rieten den Eltern nur noch Markenklamotten für die Kinder zu kaufen. Da sagte ich, meine Kinder waren sehr gute Schüler und trugen generell noname-klamotten und sind bestens durchgekommen. Denn ihr Wissen war ausschlaggebend. Nun meine Kinder sind groß und ich weiß nicht, wie es jetzt ist. Wenn es so wäre wie von den Frauen beschrieben, dann wirklich Gute Nacht Deutschland.

Nebenher, ich schreibe mich mit einem Spanienauswanderer, der mit Sohn (9) auswanderte vor ein paar Monaten. Er sagte nur, sein Sohn beherrscht übrigens die spanische Sprache, sie sind dort viel weiter in der Schule als in Deutschland. Auch nachdenkenswert.

chafardchafardam 18.08.08


Ja wen ich mir die Kommentare ansehen, da ist das länger gemeinsame nichts lernen wohl das nonplus ultra.
Wenn Schüler in der 4. Klasse nicht lesen und kaum schreiben könen, dann haben sie selbst in der Hauptschule nichts verloren, der Zugang zum Gymnasium sollte nach Leistung und Befähigung erfolgen und nicht nach Gusto, Wir haben genug Abiturienten welche nicht studieren und damit nur das System verwässern. Aber wenn sie nach den Schulzeit feststellen das nur Leistung zählt und nicht schönreden. Kann man übrigens immer bei der Führerscheinprüfung sehen wenn unser eKids zum erstenmal im Leben merken, dass wenn man nichts kann/ weiss oder nicht lesen kann mal eben ohne wenn und aber durchfallen kann. Das Schulsystem ist Ländersache und wird es auch bleiben das ist im Föderalismus nun mal so, aber warum keinen echten Neuanfang mit echter Bildung, da sehe ich bei den Länder viel Spielraum und nicht immer nur Experimente wie keine Noten, keiner bleib Sitzen, man muss nicht lernen!

tieffliegertieffliegeram 18.08.08


Schule bedeutet auch Gemeinschaft und nicht Einzelkämpfer Ausbildung. Nach der 6.Klasse auf eine weiterführende Schulde ist völlig in Ordnung, dann haben die Kinder eine gewisse Reife erlangt, vor allem die Jungs hängen noch meistens nach. Nach der 4. Klasse ein Wechsel auf die WS halte ich für ein Eigentor.

andreas123andreas123am 18.08.08


Solange das Schulsystem Ländersache ist, solange kommt dieser Murks dabei raus!

Ketzerisches Beispiel: Der Führerschein in Freistaat Bayern erworben, gilt nur für das Königreich Bayern ;-)

dr.flydr.flyam 18.08.08


Stimmt, war ja auch nicht auf Webnews bezogen, sondern auf die Schule

Alter_SackAlter_Sackam 18.08.08


Nicht nur diese Umfrage bestätigt Chancenungleichheiten, es gibt auch genug Studien die genau diesen, sogar zunehmenden Trend bestätigen. Davon sind hauptsächlich Kinder aus sozial schwachen sowie aus Migrantenfamilien betroffen.


Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden

Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren