Beruf Tagesmutter: Schlecht bezahlt und meist allein gelassen - AZ-Web.de
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Liebe Antonia,leider sieht die Realität anders aus,oft ist der Bedarf an Betreuung sehr unterschiedlich. D.h. ein Kind kommt z. B. 3x die Woche a 4 Std. das andere kommt 2x die wo a 5 Std. ein Kind 8 Std. täglich. Die Vor und Nacharbeitungszeit ist auch enorm, Fortbildungen,Elternabende,Sommerfeste, Dokumentation, Einkaufen, Aufräumen, Waschen usw. Wenn man alles mal auf die Std.ausrechnet, ist das nicht viel. Wir beschweren uns ja nicht alle umsonst.Ausserdem zeige mir mal einen Arbeitnehmer, der ohne zu murren hin nimmt, dass er 49% Nettoeinbussen bekommt. Das noch bei steigenden Lebenshaltungskosten. Uns geht es darum nicht finanziell schlechter gestellt zu werden. Nicht darum MEHR zu haben.
Wenn man ausrechnet:
3 Kinder x 8 Stunden pro Tag bei einem Stundenlohn 3 Euro mal 5 Tage die Woche x 4 Wochen im Monat entspricht Brutto 1440 Euro Brutto im Monat.... das entspricht auch dem Gehalt einer Einzelhandelskauffrau...
Es natürlich schön und den Tagesmüttern wohl gegönnt mehr Geld zu verdienen... aber das Herz am rechten Fleck, die linke Seite drückt bei den Gründen für "eine große Unzufriedenheit" :-) Auf dem Arbeitsmarkt sieht es allgemein nicht rosig aus!
Der höhere Stundenlohn soll von den Komunen ausgeglichen werden,dann gehen die Auftragszahlen auch nicht zurück.
Höherer Stundenlohn würde weniger Aufträge bedeuten.
Man sollte erst die vorhandene Anerkennung schätzen lernen, bevor man nach mehr verlagt, den dieser Beruf ist nun wirklich sehr geschätzt genauso wie diese ganzen Pflegeberufe... usw.
gerade bei sochen Urzeiten haben es Kinder in einer familiären Atmosphäre doch etwas gemütlicher, als in einer Krippe. Tagesmütter bieten eine intensive, emotionale Betreuungsform in kleinem Rahmen.Es gibt viele eltern die sich das für ihre Kinder wünschen.
genau deshalb sind die Komunen meiner Meinung nach in der Pflicht Tagespflege gegenüber Krippen gleichberechtigt zu fördern. Eltern müssen unabhängig von ihrer finanziellen Lage die Wahl haben sich für die gewünschte Betreuungsform entscheiden zu können.
Nein Andrea,
nicht Pech sondern schade.
Ich finde schon, dass die Arbeit einer Tagesmutter sehr wohl und sehr hoch Annerkennung findet!
Eine Frau die 6 oder 8 Euro die Stunde verdient, kann nicht einmal den Preis von 4,50 Euro zahlen, schließlich ist der Weg zur Arbeit auch berechtigt bezahlte Arbeitszeit für die Tagesmutter...
Ausbaus der Kleinkindbetreuung nicht umsetzen.
Unser Land muss sich überlegen wieviel ihm ihre Kleinkinder tatsächlich wert sind.
Noch gibt es die Möglichkeit die Rahmenbedingungen für Tagespflegepersonen positiv zu verändern um damit die Kindertagespflege attraktiver zu machen. Nur dann können die Eltern tatsächlich ihr Wahlrecht ausüben.
Freundliche Grüße
von
Carola
Ich dannke Ihnen, ein ehrlicher Bericht der meine volle Hochachtung und Zustimmung verdient. Es ist richtig, daß für eine solch verantwortungsvolle Aufgabe wie die Betreuung, Förderung und Pflege von Kindern die finanzielle Anerkennung fehlt.
Die Eltern sollen künftig das Wahlrecht zwischen Kindertagespflege und Kita haben doch wenn sich nichts an den bisher geplanten Neuregelungen der Kindertagespflege ändert werden Tagesmütter eher Mangelware sein. Jede Mutter mit einem Kleinkind, die sich für die familienähnliche und qualifizierte Betreuung bei einer TPP entscheidet wird froh sein, eine so engagierte und liebevolle Tagesmutter wie Frau Rieger zu finden.
Meiner Vorschreiberin namens Mary kann ich nur sagen, daß ein Schichtdienst im Kiga eine Utopie ist. Die Kindergärten bekommen schon so ihre Plätze derzeit nicht belegt.
Es geht nicht um Kiga oder nicht, sondern die Bedingungen der Tagesmütter sind ab 2009 extrem schlechter bis untragbar. So läßt sich sicherlich das Konzept des
gebe dann wären viele Mütter arbeitslos.
Schade das es so wenig Anerkennung für die Arbeit der Tagesmütter aus der Öffentlichkeit gibt.
Vieleicht sollte man sich doch mal die Mühe mache und schauen was eine Tagesmutter/Vater leistet bevor man seine Meinung äußert.
Ich habe Eltern die hinter mir stehen und froh sind mich als Tagesmutter zu haben.
Liebe grüße Andrea
Mir geht es genausowie Connie Rieger und Rahel Fey.
Zu dem Kommentar von Mary kann ich nur sagen.
Es liegt an den öffentlichen Trägern und an den Politikern das die Zeiten in den KIGAS nicht weiter
ausgebaut werden weil sie weit teurer sind als die Tagesmütter.Was viele Eltern nicht wissen ,das wenn sie ihr Kind nach dem neuen KIBIZ Gesetz bei einer Tagesmutter/Vater betreuen lassen die Elternbeiträge weit günstiger sind als wenn sie in die KIGAS gehen.
Und es richtet sich nach dem Einkommen der Eltern was an Kosten übernommen werden Seitens des JA.
Den es gehen viele Kinder zur Tagesmutter wo die Eltern diese Kosten bezahlt bekommen.
Nur wenn ab 2009 die Besteuerung kommt,zahlen wir nur drauf.
Und Tagesmutter das ist halt so und Pech?Nein,dafür kämpfen wir Tagesmütter/Väter damit es nicht so ist und so bleibt.
Das wir halt weniger Anerkennung bekommen für unsere Arbeit ist uns klar,aber hinnehmen werden wir das nicht.
Und wenn es uns flexiblen Tagesmütter/Väter nicht ge
Als Tagesmutter habe ich mit der Neuregelung ab 2009 einen Gewinnverlust vo 49% errechnet. Meiner Meinung nach muss dieser Verlust ausgeglichen werden.Ich hoffe sehr auf eine Lösung des Problems, denn Tagespflege ist nach wie vor sehr gefragt.
LINK
Ich fände es besser, wenn gefördert werden würde, dass die Kindergärten im Schichtdienst arbeiten würden von morgens z. B. 6:30Uhr bis Abends 20:30Uhr. Dann würde es auch nicht so viele "armseelige" oder arbeitslose Mütter geben.
Tagesmutter sein ist nun mal so und auch für die Kinder nicht immer einfach, eine passende zu finden
Ich fände es besser, wenn gefördert werden würde, dass die Kindergärten im Schichtdienst arbeiten würden von morgens z. B. 6:30Uhr bis Abends 20:30Uhr. Dann würde es auch nicht so viele "armseelige" oder arbeitslose Mütter geben.
Tagesmutter sein ist nun mal so und auch für die Kinder nicht immer einfach, eine passende zu finden