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Linke kommt Ypsilanti entgegen

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Linke kommt Ypsilanti entgegen

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Die hessische Linkspartei lässt keinen Zweifel an ihrer Bereitschaft, die SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin zu wählen.

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29 Kommentare

Kommentare zu Linke kommt Ypsilanti entgegen

 

diewaldfeediewaldfeeam 24.08.08


Wiki und Rene, stimme Euch beiden zu. Ich bin Liberaler, noch nie was Anderes gewählt, außer kommunal CDU. Ich halte mich selbst für den beschriebenen Unternehmertyp. Ich will mir nur nicht von vornherein durch staatlich verordnete Umverteilung meinen Wohlstand beschneiden lassen. Was ich finanziell und an Zeit in Charity stecke, ist nicht zu wenig. Aber das mache ich freiwillig und gezielt. Ich weiß noch von meinem Vater, dass Eigentum verpflichtet. Dazu brauche ich keinen Politiker, gleich welcher Coleur, oder das Finanzamt.

RenePrueferRenePrueferam 24.08.08


Ntürlich muß man nicht Links sein um für mehr Menschlichkeit einzutreten. Aber in Deutschlnd ist das Schubladen denken sehr ausgeprägt und deshalb sage ich, dass ich ein Linker bin und hoffe damit meine Einstellung deutlich zu machen. Aber Kommunist oder jemand der die DDR wieder haben möchte bin ich nicht. Ich habe mir in diesem System mehr aufbauen können, als ich es in der DDR jemals hätte nur erträumen können. Vielleicht hatte ich ja nur mehr Glück.

wikingerhhwikingerhham 24.08.08


@RenePrüfer, auch von mir Zustimmung und einen Punkt. Wenn das die Grundeinstellung aller aus Ost oder West wäre, müßte es doch funktionieren.
Allerdings muß man nicht links sein um die Mitmenschen zu achten, man muß m e n s c h l i c h sein. Dies kann auch ein Rechter, damit meine ich einen Konservativen, sein der Gutes aus der Vergangenheit bewahren , aber sich Neuerungen nicht verschließen will, oder ein Liberaler, der die Eigenverantwortung favorisiert. Ob Unternehmer oder Arbeiter, das miteinander ist entscheidend.
Leider ist das noch Utopie und es braucht noch eine lange Strecke an Zeit dieses Ziel zu erreichen.

RenePrueferRenePrueferam 24.08.08


Links ist für mich nicht der Kommunismus, den es nie geben wird! Links ist für mich der Versuch ein annähernd menschenwürdiges Leben aller Klassen in Deutschland zu ermöglichen. Die Schere zwischen Arm und Reich darf nicht weiter auseinander gehen. Die Ursache ist ganz einfach: Entweder erhalten die Arbeiter zu wenig oder die Steuern der Reichen sind zu gering. Ich wohne in der Nähe von Forst(Lausitz). Diese Stadt war früher Kapitalismus pur. Trotzdem ging es den Menschen unter den Tuchfabrikbesitzern sehr gut. Sie wurden für ihre Arbeit gut bezahlt und die Fabrikbesitzer wurden geschätzt und geachtet, obwohl sie alle samt in Villen wohnten. Trotzdem gab es kein Neid, denn sie trugen die Verantwortung. Alte Leute sagen: Die Fabrikbesitzer haben aber auch sonst viel getan(Krankenhaus, Schwimmbad, Rosengarten usw.) Welcher Unternehmer schenkt heute der Bevölkerung trotz steigender Gewinne etwas. Das ist unsozial.

diewaldfeediewaldfeeam 24.08.08


Stimmt auch. Wundere mich nur, dass Du sonst so linkslastig bist. Passt nicht zusammen.

RenePrueferRenePrueferam 24.08.08


Das muß ich mir in den kalender eintragen ! Zustimmung von der Waldfee? Bei Lob werde ich immer stutzig! Naja ich bilde mir einfach ein ich hätte es verdient! Ich kann schon Denken, glaube ich jedenfalls, mich stinkt nur immer an, wenn so getan wird, als wenn wir alle in der DDR nicht gearbeitet hätten und der Staat uns bezahlt hat. Die DDR war im Ostblock das am weitesten entwickelte Land und mußte die anderen " Bruderstaaten" zu viel unterstützen, das war ein weiterer Grund für den Zusammenbruch. Denn man konnte genau sehen, als die DDR nichts mehr verschenkte ging es für alle im Ostblock steil bergab. Man sah aber auch, wo wirtschaftliche Hilfe stattfand, wie zum Beispiel Östereich und Ungarn. Ungarn hat fast keine Arbeitslosigkeit mehr und entwickelt sich prächtig.

diewaldfeediewaldfeeam 24.08.08


RenePruefer, klappt ja doch mit dem Denken. Hätte ich gar nicht erwartet. Zustimmung zu oben gesagtem.

RenePrueferRenePrueferam 24.08.08


Naja Guppy- ich bin ja auch Ossi! Das mit dem Ehekredit mag ja sein, aber dafür wurde er halbiert. Und keiner hat die Hälfte von dem verdient was er in der DDR bekam. Schau mal die Hausbauer: Ein Kumpel von mir ist im Januar 1990 in sein Haus eingezogen. Nach der Währungsunion brauchte er nur die Hälfte also 60000 DM zurückzahlen, dafür hat man gerade ein gutes auto bekommen. Und das es im Osten fast keine Wirtschaft gibt, liegt doch nicht an der westdeutschen Bevölkerung, die jetzt Deiner Meinung nach 3 mal Soli zahlen soll, sondern an der Verbrecherorganisation namens Treuhand die für gute Spenden in die eigene Tasche jede Firma für 1 Promill des Wertes verschleudert hat. Nur diesen Lumpen wollte niemand habhaft werden. Die gehören heute noch vor Gericht. Dort war die Politik gefragt. Aber auch die hatte es nicht einfach. Es war die erste Wiedervereinigung zweier so unterschiedlicher Systeme. Heute wüste man, was zu tun ist.

Guppy22Guppy22am 24.08.08


Hallo Costral,
ich habe nicht nur in der DDR gelebt sondern auch gearbeitet.
Der Westen - die alten Bundesländer- haben an der wiedervereinigung verdient!
Ein Beispiel - ich hatte den DDR-Ehekredit -ZINSLOS.
Mit der Annektierung der DDR wurde dieser Kredit - die Restschuld - plötzlich Zinspflichtig !!
und ich zahlte Zinsen an die WEST-Sparkasse !
Wieviel Schulden hatte ein DDr-Bürger vor der Wiedervereinigung und wieviel Schulden pro Kopf haben wir vom Westen aufgebrummt bekommen?
.. im übrigen war die Annektierung wirtschaftlich kriminell. Mit Ost-Geldern wurden marode Westbetriebe aufrechterhalten - siehe Vulkan-Werft ! Die Entwicklung im Osten ist das Ergebnis der wahren Westpolitik - das Gute raus und rüberholen und im Osten lässtige Konkurenz ausschalten - allein dafür müssten alle Ostdeutschen solibefreit werden und die Wessis 3 mal Soli zahlen !!!

kalmarkalmaram 23.08.08


Wikinger, das hätte niemand besser sagen können, es ist schön, so etwas zu lesen. Lafontaine hat früh gemerkt, in welche Richtung Schröder abdriftete und wollte gegensteuern, aber er war nie der Mann des behutsamen Lavierens und vor dem Wind driften mochte er nie. So konnte er nur von Bord gehen als sein Käpt'n den Kahn in die Klippen lenkte. (Um es mal wikingisch auszudrücken.) Danke dafür!

wikingerhhwikingerhham 23.08.08


@kalmar

Lese doch bitte meinen letzten Satz. Da steht, daß ich die Kompetenz von O.L. auf dem Finanzsektor NICHT in Frage stelle. Daß die EZB später genau das machen mußte was er vorausgesehen hat und gefordert hatte war eine logische Konsequenz der Marktentwicklung.
Ich denke, daß sein Fehler in fehlender Geduld und überhastetem Handeln lag. Er hat damit auch Schröder in die Karten gespielt, der die einmalige Chance sah, seinen Widersacher in der Partei loszuwerden.
Ich gebe dir recht, daß Schröder keine Sozialdemokratische Politik gemacht hat, aber er , O.L. hätte vielleicht mehr Stehvermögen beweisen müssen und sich nicht so vom Acker zu machen.
Aber das ist als Außenstehender schwer zu beurteilen. Seine Rache die er heute gegenüber der SPD ausübt, finde ich allerdings icht angemessen denn er ist SOZIALDEMOKRAT und kein SOZIALIST. Ich glaube er trägt zur Zeit eine Maske.

Mit der Antwort einverstanden????

NeleinloveNeleinloveam 23.08.08


In Deutschland ist sich niemand für Nichts zu schade. Traurig

NeleinloveNeleinloveam 23.08.08


In Deutschland ist sich niemand für Nichts zu schade. Traurig

kalmarkalmaram 23.08.08


Gut, Wikinger, und jetzt musst du uns noch erzählen, warum die EZB später genau das tat, was Lafontaine gewollt hat, nämlich die Leitzinsen gesenkt. Und warum Schröder gegen Lafontaines Willen die Heuschrecken der Hedgefonds in die deutsche Wirtschaft brachte. Und warum ein Mann mit Verantwortung die Folgen voraus sah und die Brocken hingeschmissen und damit Weitsicht bewiesen hat. Mal abgesehen davon, dass er die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und den Kündigungsschutz in kleineren Betrieben wieder gesichert hat. Das war sozialdemokratische Politik, die nun mal mit Schröder nicht zu machen war. Also, wir hören...

RenePrueferRenePrueferam 23.08.08


Danke Wikingerhh, dass wußte ich so nicht. Ich habe mich da wohl zu sehr auf seine eigenen Erleuterungen verlassen.

wikingerhhwikingerhham 23.08.08


@Guppy22

Deinen Komentar finde ich völlig daneben. natürlich war die DDR bankrott, das weiß jeder. Und ebenso natürlich ist es auch richtig daß schon vor der Wende die BRD überschuldet war und es heute erst recht ist, nicht zuletzt durch die Milliarden-Transfers an den Osten.
RnePrüfer hat recht wenn er sagt in dieser Beziehung braucht weder der eine noch der andere die Klappe aufreißen. Da haben beide Seiten versagt.

Daß die DDR dein Vaterland war und auch heute noch ist, so deine Aussage, solltest du vielleicht relativieren, denn sie ist sehr mißverständlich und könnte auch so ausgelegt werden daß du unser System stürzen willst - und dann hättest du hier nichts verloren und solltest auswandern.

wikingerhhwikingerhham 23.08.08


@RenePrüfer
also bei allem Respekt: da muß man mal etwas klarstellen: Lafontaine ist weggerannt, weil:
1. Er und seine Frau von der EZB eine knallharte Absage für seine Vorstellungen einer Neuordnung der Finanzen erhalten hat. Es ist überliefert, daß seine Frau, die NICHT für IRGENDEINEN POSTEN gewählt war in einem Telefonat versucht hat, den damaligen EZB Chef unter Druck zu setzen. Er hat auch versucht, entgegen aller Absprachen mit Schröder öffentlich und sich selbst überschätzend sofort nach Regierungsübernahme eine neue Leitlinie einzuführen: Damit war er als Finanzminister gescheitert und sein Traum als heimlicher Kanzler war ausgeträumt.
2. Seine Mitarbeiter im Finanzministerium hatten sich sofort gegen ihn gestellt. Seine Handlung war unüberlegt, er hat durch seine Ungeduld politischen Selbstmord begangen.

Seine finanzpolitische Kompetenz stelle ich aber damit nicht in Frage, die ist zweifellos vorhanden und in vielen Dingen hat er auch heute noch recht.

kuhkuham 23.08.08


Ypsilanti würde wahrscheinlich auch mit Wahninnigen wie Stalin oder Hitler ein Pakt eingehen, um endlich an die Macht zukommen.

RenePrueferRenePrueferam 23.08.08


Costral, da liegst Du aber völlig falsch. Erkäre mir mal, wieviel der Milliardenkredit der DDR von der über einen Billion an Staatsverschuldung aus macht?

RenePrueferRenePrueferam 23.08.08


Lafontaine ist nicht weggerannt, weil er Verantwortung übernehmen sollte, er ist weggerannt, weil er für menschenverachtende Gesetze keine Verantwortung übernehmen wollte. Das wird allerdings immer wieder verdreht, obwohl er es selbst 100 mal ausführlich erklärt hat. Und was den Bankrott betrifft, so muß weder der eine noch der andere die Klappe aufreißen.


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