Pendlerpauschale: Verfassungsgericht verhandelt - Steinbrück pocht auf...
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Habe von dieser Regierung nichts anderes erwartet.
Für mich spricht einies gegen die Großstädte: Preis, Kriminalität und Anonymität. Ich möchte auch mal verfessen können, mein Auto abzuschließen und es am nächsten Morgen trotdem noch heil vorzufinden. Ich möchte nicht, das meine Kinder zu schnell mit Drogen aller Art konfrontiert werden oder beim Spaziergang einfach aus Spass halb tot geprügelt werden.
Man muß sich darüber klar sein: die Milch kommt halt nicht von Aldi!
Und damit auch das Land für den Agraraarbeiter interessant bleibt, sollten dort auch mehr Leute als die drei Bauern wohnen.
Und mal abgesehen von der Stadt - Land Debatte, solange ein Staat wie D Mobilität von Arbeitssuchenden fordert, muß er auch die anfallenden Kosten kompensieren!
Dann brauchen wir das Grundgesetz nicht.
Wo ist dann die Gleichheit aller Bürger ?
Warum dürfen Firmen ihre Protzkisten steuerlich absetzen ?
Bitte um Erklärung.
Denn das ist alles mit unserem ach so schönen Grundgesetz nicht vereinbar, gilt aber anscheinend nach nur für die Reichen,Politnieten und Firmen.
Da schmeckt man so richtig den auf Miete wohnenden Stadtbewohner heraus, der selbst gerne subventioniert werden möchte wg. hoher Energiepreise und so weiter.
Das Problem liegt m.E. doch nicht darin, daß hier glückliche Landbewohner eine ihnen nicht zustehende Wohltat in Anspruch nehmen wollen, hier wird von der Politik in dieser miesen Stadt in Brandenburg gezielt Stimmungsmache betrieben.
Auf der einen Seite wird von denen Mobilität der arbeitenden Bevölkerung eingefordert, auf der anderen Seite wird durch das gleiche Pack die eingeforderte Mobilität durch Steuern und Abgaben nahezu unmöglich gemacht.
Frage: es ist also mein Privatvergnügen, wenn ich lange Strecken zur Arbeitsstrecke auf mich nehme; wie siehts denn aus, wenn mir auf der Fahrt zur Arbeit was passiert, auch Privatvergnügen und auch erst ab dem 21.Kilometer ?
Steuerrechtlich mindert die Pendlerpauschale das zu versteuernde Einkommen. Selbst wenn ich von dem Pauschbetrag abesehe (was nur theoretisch geht) - happyhippo, der übrigens NICHT invididuell von Unternehmen festgelegt wird!! - kann mir mal bitte jemand vorrechnen, ab welchem zu versteuernden Bruttoeinkommen diese PP überhaupt steuermindernd wirksam wird - gerne nach dem alten Modell. Wenn dies errechnet ist, empfehle ich doch, zu überlegen, was man eigentlich will und vor allem für WEN! Campos hat es zwar sehr akzentuiert, aber letztendlich auf den Punkt gebracht.
Das Geschrei um die Pendlerpauschale soll doch auch nur wieder von den eigentlichen Fakten ablenken.
Was bringt diese denn überhaupt für in Zeitarbeit- und als Niedriglöhner Beschäftigte??
Überhaupt nichts, denn wer aufgrund des Grundfreibetrages und Eingangssteuersatz keine Steuern zu entrichten hat, der kann auch keine Kosten steuerlich geltend machen.
Hier werden wieder Besserverdiener und Großkopferte auf Kosten der Allgemeinheit subventioniert und wer von den normalen Arbeitnehmern kann damit einverstanden sein??
Das ganze System in dieser Lumpenrepublik gehört vom Kopf auf die Füße gestellt!!!
@ annegret47
Deine Ausführungen sind richtig, denn Geld ist genug vorhanden, wird aber in der Hauptsache falsch ausgegeben.
Hunger, Kinderarmut weltweit, insbesondere aber hier, in einem der angeblich reichsten Länder der Welt zeigt ganz deutlich, wie weit Anstand und Moral bereits abgesunken ist.
Wie von mir bereits in anderen Foren geäußert, müßten "NUR" 50 % (fünfzig Prozent) der Militärausgaben für humanitäre und soziale Belange eingesetzt werden und alle Probleme wären ganz schnell beseitigt.
Aber leider, von dieser Oligarchen-Junta in Berlin, dieser fremdbestimmten Clique kann das nicht abverlangt werden, zumal das Volk bisher stets und bewußt nur belogen und betrogen worden ist.
"Hallo Volk, kann das nicht geändert werden???"
es geht nicht um lebensqualität, sondern darum das der staat, den menschen die weite entfernung zurück legen müssen wieder das gibt was ihnen zusteht. jeder scheiß firma kannim sinne der profitmaximirung jede verdammte fahrt in den puff abrechen und bekommt diese dann auch noch vom staat finanziert nur die arbeitende bevölkerung soll leer ausgehen.
Die meisten haben es inzwischen überrissen, manche halt noch nicht:
Es gibt in großem Umfang die Rückkehr in die Stadt. Weil sie mehr zu bieten hat und billiger kommt
als die Fahrt von der grünen Wiese zum Werktor oder ins Büro. Wer darauf verzichtet, gehört zu den
fortschrittlichen Bürgern. Die wollen sich nicht auf Mobilitätssubventionen verlassen, die veraltet sind.
Ihr Verhalten dient der Umwelt. Warum sollen sie anderen den Weg in die Stadt aus der zersiedelten Landschaft
finanzieren? Die Ignoranz gegenüber den deutlich sichtbaren Zeichen der Zeit ergibt keine Subventionsansprüche. Wer auf dem Land wohnt, dort sein Auskommen hat und dort für das
Auskommen anderer durch die Schaffung von Arbeitsplätzen sorgt - der lebt durchaus am richtigen
Ort. Da lohnen sich dann auch die Investitionen in die Infrastruktur. Für Bauten auf der grünen Wiese, die
in 20-30 Jahren eine Ödnis sein werden, lohnen sie sich nicht. Sie sind auch nicht förderungswürdig. In
keiner Weise.
Es ist nicht Aufgabe des "obersten Gerichtshofs", konkrete Politik zu betreiben.
Es gibt eine Gestaltungsfreiraum der gewählten Politiker, der erhalten bleiben muss.
Die "Pendlerpauschale" gibt es in vielen anderen Ländern überhaupt nicht.
Längere Fahrten zum Arbeitsplatz sind in vielen Fällen nicht beruflich, sondern durch die
individuelle Wohnortentscheidung bedingt. Also Privatsache. Privatsachen müssen aber
nicht subventioniert werden. Der Kläger in diesem Fall führt nicht Arbeitsplatzmangel in
Wohnnähe ins Feld, sondern den Umstand, daß er ein "Landmensch" ist. Er will also eine Art von
"Landmenschen-Subvention" haben. Das ist versponnen. Das hat mit Interessen von Arbeitnehmern
nichts zu tun.
@ottiklein
Echt, der oberste Gerichtshof gibt nur eine Empfehlung ab? Verdammt, dass bringt ja dann eigentlich gar nix. Bist du dir da sicher?
Oberste Gerichtshof,die geben nur eine Empfehlung wie die Regierung das anders Begründen soll.Es wird weiter Abgezockt.
Hätte man selber nicht so viel Mist mit den staatlichen Banken gemacht und die WestLP oder IKB nicht mit 5 Millarden Euro gerettet, hätte man das Geld für die Pendlerpauschale locker gehabt.
Das Geld ist da, nur wird es verschwendet.
Für Bildung wird in Deutschland mehr Geld ausgegeben? Ja, davon merckt man ja wirklich viel. Diese scheiss Politiker, sie lügen und zocken ab bis zum geht nicht mehr.
Stimmt, das Argument ist ein bissl komisch, würde mir aber auch nicht einfallen.
Diese Argument "Häuschen im Günen" kommt mir irgendwie bekannt vor. Hab's schon öfters von Vertretern aus Politik und Medien gehört und halte es für ein typisches Totschlagargument, wenn's um die Pendlerpauschale geht. Scheint aber zum Zweck der Verdummung auf fruchtbaren Boden zu fallen. Die Pendler zum "Häuschen im Grünen" werden unter den Pendlern mit Sicherheit nicht in der Mehrzahl sein und so ist diese Argumentation ein reines Verdblödungsinstrument.
Das Geld wird laut Aussagen unserer Politclowns für die Bildung und andere wichtige Dinge gebraucht. Und eine solche Subvention bedarf es nicht, lt. Politclowns.
Es handelt sich hier um 2,5 Miliiarden Euro. Das ist ein Witz im Vergleich zu dem was subventioniert wird von uns Steuerzahlern. Diese sogenannten Politker in Berlin sollten sich mal überlegen wer überhaupt diese Sch...republik bezahlt.
Hoffentlich bekommen die eine mal richtig reingeschlagen vom obersten Gerichtshof das die sich jede zukünftige Entscheidung gegen den Arbeitnehmer 10mal überlegen.
Eben, heute ist JEDER doch froh wenn er Arbeit hat.
Mich würde mal interessieren, in wiefern die Bundestagsabgeordneten ihre Fahrten zur "Arbeit" bezahlt bekommen. Die miesen Mistkerle haben doch sicher wieder eine Ausnahmeregelung.
Wenn es keine Pendlerpauschale mehr gibt, brauchen auch Dienstwagen der Firmen nicht mehr finanziell Unterstützt werden.
Es ist ein Witz das der Arbeitnehmer mit einem Auto kein Recht hat auf Subventionen, die Firmen aber mit ihren Autoflotten aber schon.
@heisserscheiss
Wer ab dem 1.Kilometer im ÖPNV zahlen will, muss das gleiche Recht auch für Autofahrer einräumen.
Den Arbeitnehmern mobilität abverlangen aber gleichzeitig mit dem Kürzen der Pendlerpauschale das Gegenteil bewirken, echt genial.
In 2 Jahren lohnt sich dann ja Arbeiten gehen für einige nicht mehr, weil die Benzinkosten den Lohn auffressen.
Das ganze ist ein Witz.
Warum die Politik die Entscheidung nun abgenommen haben will von einem Gericht, verstehe ich nicht. Wofür brauchen wir die Politiker, wenn sie solche Entscheidungen schon nicht mehr selber beschliessen wollen?
@ Campos: du unterschätz die unterscheidung von kurz strecke und langen anfahrweg zur arbeitsstelle. die von dir angesprochene pauschale deckt aber nicht die kosten und sie wird auch unterschiedlich von den unternehmensleitungen festgelegt, da es keine rechtlichen Anspruch darauf gibt. Was die kosten für den ÖPNV angeht so teile ich deine meinung ganz und garnicht, die bahn zerstört genau mit dieser begründung den ÖPNV immer mehr.
Die vielen "Häuschen im Grünen" haben zur Steigerung des Straßenverkehrs erheblich beigetragen.
Und zu manch anderen Fehlentwicklungen auch.
Der ÖPNV wiederum ist chronisch defizitär und kann nur durch hohe Zuschüsse aus Steuergeldern am
Laufen gehalten werden. Auch Richtung "Häuschen im Grünen". Wer nur eine kurze Strecke zur
Arbeit hat, der muss sich diese Fahrt nicht auch noch subventionieren lassen. Er hat schließlich den
Arbeitnehmerpauschbetrag.
nein es sollte kein unterschied gemacht werden alle sollen das gleiche erhalten. was den öpnv angeht so sollte dieser wieder entsprechend ausgebaut werden so das es zu einer entlasstung auf den straßen kommt.