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Demokratie mit Unbehagen

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Demokratie mit Unbehagen

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Eingestellt vonam 10.09.08in Politik via derstandard.at

Politisches Desinteresse, übermächtige Lobbies, die Tricks der Polit-PR: Diese Nebeneffekte der modernen repräsentativen Demokratie sind nach wie vor Grund genug über die fundamentalen Voraussetzungen für politisches Handeln nachzudenken. In den vergangenen 50 Jahren haben das unter anderen die Sozialphilosophin Hannah Arendt (1906-1975) und ihr

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30 Kommentare

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Kommentare zu Demokratie mit Unbehagen

 

binderinbinderinam 11.09.08


Mir alter Harmoniegretel gefällt das sowieso!
Und vorallem: Wie bestellt für einen Webfreund!

diewaldfeediewaldfeeam 11.09.08


Da schließe ich mich gerne an.

wikingerhhwikingerhham 11.09.08


Hallo Leute, das ist ein Thema das zum Nachdenken anregt. Was mir persönlich an dieser Diskussionsrunde am meisten gefallen hat:

ES HAT KEINE PERSÖNLICHEN BESCHIMPFUNGEN GEGEBEN !

Jeder hat seine eigenen Gedanken, seine eigenen Wünsche äußern und seine Sehnsucht nach einer, nach seiner Sicht, besseren Welt niederschreiben können, ohne daß er als Idiot oder sonstiges beschimpft wurde. Wir haben alle zwar kein patentrezept gefunden aber es hat Spaß gemacht.

DANKE AN ALLE DAFÜR !!

diewaldfeediewaldfeeam 11.09.08


ja, das wird so sein.

zero1000zero1000am 11.09.08


diewaldfee - zum Märchen

diewaldfeediewaldfeeam 10.09.08


Der Knappe führt den Ritter? Wohin führt das, zero?

diewaldfeediewaldfeeam 10.09.08


chafard, es werden immer wieder neue Krisen kommen und überwunden werden. Durch den 9.11.01 wurde die Macht des Kapitals keinesfalls gebrochen. Ganz im Gegenteil. Es wurden neue Alibis geschaffen. Ich stehe ganz gewiss nicht im Verdacht, Gegner des Kapitalismus zu sein. Ich lebe und profitiere ja davon, aber alles, was gewaltsam gegen ihn versucht wird, macht ihn stärker.
Was ist die "bürgerliche Revolution". Um mit Marx zu sprechen: Sie ist der Steigbügelhalter des Kapitals.

chafardchafardam 10.09.08


Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren !

Die Macht des Geldes ist ein Märchen, konnte man von 7 Jahren und einem Tag am WTC sehen, und eine Supermacht steckt im noch im Sand. Nein das Kapital ist nicht mehr der Motor der Entwicklung, es hat seit beginn der Bürgerlichen Revolution kontinuierlich abgebaut, die nächste Kriese kommt trotz oder wegen den global palyers , was kommt dann ! Wachstum ist nie unbegrenzt, darum wachsen auch keine Bäume in den Himmel.

chafardchafardam 10.09.08


Ich habe in meinem Bekannten und Kollegenkreis leider viele Leute welche lieber 30 bis 40 km rumfahren um Sprit 2 Cent günstiger tanken, wenn man politische Themen anspricht ohne Bild , dann wissen sie nicht mal wer in Ihrem Wahlkreis im Bundes/ Landtag sitzt oder wer Bürgermeister unserer Stadt ist. Meine seit 20 Jahren beste Freundin stammt aus Kuba hat mir eine CD geschenkt von Leon Gieco dort gibt unter vielen tollen Songs auch La cultura es la sonrisa diese Lied hat Leon nach einem Buch von Ernesto Cardinal geschrieben als die Universtität in Luján geschlossen werden sollte.
Übersetzt lautet der Titel Kultur ist das Lächeln, derzeit brauch unser Land solch eine Bewegung , aber dies muss von Volk ausgehen und nicht von den derzeitigen Protagonisten, wenn 30 % rechte Standpunkte gut finden, ex Landtagsabgeordnete sich die Stasi wieder wünschen und im Osten die DDR glorifiziert wird da ist was faul im Staate Bundesrepublik, dann brauch es mehr als laberfasel, sondern
Kultur.

GauseGauseam 10.09.08


ICh stelle fest, je mehr man sich damit beschäftigt, desto schlechter wird einem dabei.

Wenn man sich dann auch noch kritische Sendungen wie Monitor, Report, etc. auf ARD anschaut hat man irgendwann gar keine Lust mehr auf Politik.

Ich muss gestehen, die nächsten Wahlen interessieren mich noch, falls danach aber alles wie immer weiter läuft und keins der großen Probleme ENDLICH angepackt wird, ist das Thema für mich gestorben.

GauseGauseam 10.09.08


Das beste aus ALLEM, ja das wäre was.

zero1000zero1000am 10.09.08


Sei mein Sancho Panza und führe mich mit Rosinante zum Sieg - Etappe 1. im nächsten Jahr - bitte meide aber die Energiewindflügel, das hält mein Speer nicht aus. Wir werden Dulcinea von Toboso treffen oder Angela von berl, dem alten Sumpf. grins

ku-dobsonku-dobsonam 10.09.08


so was kann man schön als Motto auf heldenfriedhöfen in stein meisseln....

ardrardram 10.09.08


Tja schön,wenn man an Märchen glauben kann :-) mein Don Quixote de la Mancha!
Den Sieg oder wenigstens Etappensiege werden wir beide wohl nicht mehr erleben!

zero1000zero1000am 10.09.08


Ein Kampf ist erst dann verloren, wenn man ihn als verloren deklariert! Der Kampf um menschenwürdiges Leben ist erst verloren, wenn man resigniert! Und dies darf nicht geschehen!

diewaldfeediewaldfeeam 10.09.08


Vieles wäre einfacher, wenn ich Unrecht hätte. Andererseits liebe ich aber auch die Herausforderung. Sie ist eine Triebkraft der Entwicklung.

ardrardram 10.09.08


Zero

der Kampf ist längst verloren, Gewinner ist das Kapital!
Dessen Macht ist nicht mehr zu brechen und es wächst und wächst und wächst...immer schneller!

Schuld ist der Mensch.

zero1000zero1000am 10.09.08


wikingerhh und diewaldfee

Kommunismus ist, egal in welchem Mantel, nicht darstellbar - weil diewaldfee leider Recht hat. Ein eklektisches Vorgehen wäre sinnvoll - nämlich aus dieser Gesellschaftsauffassung und allen anderen, das herauszunehmen, was gut ist - und zu verwirklichen. Die Voraussetzung ist natürlich, dass deiewaldfee NICHT Recht behält - sorry - aber da dies Konjunktiv ist, wird es dieses Idealbild nicht geben. WIR können also nur versuchen und kämpfen, dass aus der richtigen Feststellung von diewaldfee eine neue Zukunft wird, in der er UNRECHT hat - und wohl auch dankbar wäre dafür!

diewaldfeediewaldfeeam 10.09.08


Ich habe den Artikel schon heute früh gelesen und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen soll, weil er arg theoretisiert. Ich glaube, jetzt bin ich soweit.
Wenn es um die Basis der Politik geht, dann hat in jeder Gesellschaft die wirtschaftlich stärkste Kraft das Primat. Es geht nicht so sehr um anerzogene Werte, sondern um den ganz legitimen Egoismus des Einzelnen.
Viel entscheidender als der Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit ist die Opportunität, um das eigene Leben angenehm zu machen. Dazu macht man die notwendigen Kompromisse und lässt letztendlich die Stärkeren gewähren, bzw. bemüht sich, der Stärkere zu sein.
Fazit, was mir als Einzelnem nützt, ist gute Politik aus meiner subjektiven Sicht. Die Wirkung der gleichen Politik auf andere kann fatal sein. Menschen sind nun mal Individuen, deshalb gibt es praktisch nie gesamtgesellschaftlichen Konsens.

wikingerhhwikingerhham 10.09.08


zero, für diesen einen Satz bekommst du den ....! Ja er hat seine Berechtigung, ich glaube heute mehr denn je.
Ich bin nicht der Überflieger und habe kein Patentrezept für die einzig wahre politische Ausrichtung. Aber ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder und Enkel und denke deshalb darüber nach wie der Marsch in die Verarmung der Gesellschaft (auch die geistige Verarmung) gestoppt werden kann.
Deshalb stelle ich die Frage: kann Marxismus in einer demokratischen Gesellschaft funktionieren ?? Gestützt auf eine starke Wirtschaft, die den einzelnen teilhaben lässt ?? Ich glaube ja !!

In diese Richtung sollten wir uns entwickeln.


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