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Haftstrafe für Raubkopierer

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Haftstrafe für Raubkopierer

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Klatsche für die Raubkopierergemeinde: Ein US-Gericht verurteilte den 26-jährigen Administrator einer Torrent-Seite zu 18 Monaten Haft sowie einer Geldstrafe von 20.000 US-Dollar (über 14.000 Euro). Daniel Dove hatten wegen Verschwörung und Urheberrechtsverletzungen sogar bis zu zehn Jahre Knast gedroht.

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5 Kommentare

Kommentare zu Haftstrafe für Raubkopierer

 

GeronimoGerGeronimoGeram 12.09.08


Das Problem ist das die Musik- und Filmbranche verbissen an veralteten Vertriebsmodellen festhält. Da ist zum Beispiel genau festgehalten, wer was in welchem Land wie anbieten darf. Deswegen hat man die Welt in Vertriebsregionen unterteilt (und der Welt den berühmten Regionalcode auf DVDs beschert). Das mag gehen, solange man wie im letzten Jahrhundert physikalische Ware wie Daten- und Tonträger verkauft. In einer offenen digitalen Weltgemeinschaft funktioniert so etwas nicht mehr.
Wo bleibt eine Kulturflatrate, wo bleiben die entsprechenden Medienportale? Fehlanzeige auf breiter Linie.

HexerHexeram 10.09.08


Das auch, abgesehen von den abgefilmten Sachen.
Aber es gibt ja auch Filme, die schon auf DVD erschienen sind, die man sich runterladen kann, oder Alben die schon lange zum Verkauf stehen.

cesar01cesar01am 10.09.08


Ist ja auch bequem den kleinen Raubkopierer zu verhaften.
Mann sollte hier vielmehr die Studios und Publischer oder Spielehersteller kontrollieren. Denn wie sonst läßt sich erklären das in Tauschbörden Filme oder auch Musiktitel vor Markteinführung auftauchen. Es müssen also Kinobetreiber und Musikproduzenten mit daran beteiligt sein, beim herstellen von Kopien. Aber da traut sich kein Staatsanwalt ran. Denn die an der Quelle sitzen, sind die schlimmsten. Nur so wird ein Schuh daraus.

HexerHexeram 10.09.08


Es besteht großes Interesse bei den Menschen Filme zu sehen und Musik zu hören. Es besteht seitens der Künstler Interesse für ihre Werke Geld zu erhalten, da sie sich damit ihren Lebensunterhalt finanzieren müssen.
Das Internet hat das Beschaffen solcher Medien kinderleicht gemacht. Es muss eine Lösung gefunden werden anstatt Menschen dafür ins Gefängnis zu bringen. Es werden immer neue Torrentseiten kommen, man fischt hier einfach in einem viel zu großen Becken.

rastafarirastafariam 10.09.08


"Er verbreitete über die Seite Elitetorrents.com massenhaft Filme - darunter auch eine Kopie von "Star Wars: Episode III", die er bereits vor dem offiziellen Filmstart im Internet veröffentlichte. Dies wurde dem 26-Jährigen zum Verhängnis."

Das es vor dem FIlmstart war? Wäre er sonst milder bestraft worden, wenn überhaupt?


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