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Schmidts China-Stunde

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Schmidts China-Stunde

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Eingestellt von
Peter
am 12.09.08in Politik via mopo.de

Altkanzler (89) referierte über Geschichte und Entwicklung des asiatischen Wirtschaftsriesen

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12 Kommentare

Kommentare zu Schmidts China-Stunde

 

zero1000zero1000am 13.09.08


kalmar - mir geht es nicht um den Doppelbeschluss, sondern um das WIE, was und wie Schmidt hier gemacht hat. Das Ergebnis ist natürlich positiv gewesen.

kalmarkalmaram 13.09.08


Der "seltsame" NATO-Doppelbeschluss hat doch immerhin zum INF-Vertrag geführt und war somit der größte Schritt zur Abrüstung in Mitteleuropa seit dem Ende des 2. Weltkriegs.

zero1000zero1000am 12.09.08


Es gab mal eine Zeit, da war "gelbe Gefahr" ein politisches Schlagwort. In dieser Zeit schon hat man China verteufelt, politisch ins Abseits gestellt. Warum hat man da nicht begonnen, auf China Einfluss zu nehmen? Die "Kulturrevolution wurde im Westen persiflierend dargestellt! Man geilte sich auf an dem Mord auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Mit China wirklich beschäftigt hat sich niemand - weder mit der Geschichte - nicht der alten, sondern der neuen. Mao-Bibeln runterbetend eierten Gruppen durch die Lande. Was ist China - sicher kein Musterbeispiel der Demokratie - warum auch - ist die USA eine oder wir? China ist Wirtschaftsmacht - das heißt allerdings nicht, alles gut zu heißen - es heißt aber auch, dieses Land und seine Menschen zu respektieren. Als Merkel den DL empfangen hat, wurde sie niedergemacht - hat sich aber gegen China durchgesetzt - NICHT Steinmeier. Die Olympiade war genial gestaltet, auch wenn hier erhebliche Einschränkungen der Freiheit zu erkennen waren. War es in den USA anders? Ich verkläre China und seine Politik sicher nicht - es ist aber an der Zeit, das Denken anzufangen - nach dem Motto: Der werfe das erste Reiskorn - in einem Milliardenstaat - wenn man mit 82 Millionen auf auf subtilere Weise genauso kriminell verfährt. Schmidt, der neben dem Natodoppelbeschluss noch einiges "Seltsame" gemacht hat - ich schätze ihn trotzdem - hat nichts anderes getan, als den Versuch, uns die Augen zu öffnen! Ich hoffe, es wird fruchten!

PeterPeteram 12.09.08via Hamburger Morgenpost


Am Alter kann´s mit 43 noch nicht liegen. Aber vielleicht daran, auch mal über den ideologischen Tellerrand hinweg sehen und pragmatisch denken zu können.

NeleinloveNeleinloveam 12.09.08


Peter und wie alt sind sie, dass sie schon mit Denkblockaden zu tun haben?

NeleinloveNeleinloveam 12.09.08


Nun das Alter macht gütiger, vielleicht auch senil, selbst bei bestem Englisch. Vielleicht vergißt er schlichtweg dabei, wie China mit seinem Volk verfährt und gleichzeitig anderen Staaten unverfroren Ideen geklaut werden und massenhaft Produktpiraterie getrieben wird.

Man sollte einfach alle Seiten der Medaille ansehen und nicht nur eine und darauf eine Lobeshymne singen. Ich persönlich möchte nicht in China leben müssen.

PeterPeteram 12.09.08via Hamburger Morgenpost


Oh je, wie kann man so verbiestert sein. Natürlich kann man anderer Meinung sein, aber doch nicht gleich mit Schaum vor dem Mund.

PainkillerinPainkillerinam 12.09.08


Es ist eben nicht so wie bei uns, dass wir immer wieder von vorne angefangen haben sozusagen und auf keine langen Traditionen zurückblicken können. In China gibt es bestimmte Denkmuster und Traditionen eben schon wesentlich länger und das muss man auch für die heutige Politik und Gesellschaftskunde bedenken.

drmddrmdam 12.09.08via Hamburger Morgenpost


es darf bei einer solchen geschichtlichen belehrungsstunde natürlich
nicht die geschichte der kommunistischen partei fehlen. man
kann sie kurz und knapp, als einen roten haufen krimineller clowns
bezeichen. moral ist ihnen ein komplettes fremdwort.
wirtschaftliche interessen etc. alles ganz gut, dennoch frage ich: soll
man denn um jeden preis den mund halten und die verbrechen der rote brut
chinas auch noch decken; könnte es sein, dass man dann vielleicht genauso
schlecht ist wie sie selbst?

ja - da braucht man schon des altkanzlers anekdoten um noch
halbwegs den mundwinkel nach oben zu ziehen.

drmddrmdam 12.09.08via Hamburger Morgenpost


so eine menschliche redensweise die alter mit
weisheit in verbindung stellt, widerlegt unser
alter altkanzler, zumindest in diesem punkte, ganz
deutlich. damals schon vom weg abgekommen und heute
nicht mehr zu belehren.
der alte altkanzler müsste entweder den mund halten
oder aber einmal nach innen schauen und sich fragen,
ob es ihm vielleicht an wissen über china mangelt.
er macht eine geistige rundreise durch die chinesischen dynastien
und hat noch nicht gemerkt (weil er nicht will) das diese schon lange vorbei sind.

es darf bei einer solchen geschichtlichen belehrungsstunde natürlich
nicht die geschichte der kommunistischen partei fehlen. man
kann sie kurz und knapp, als ein

antivirantiviram 12.09.08


Seh ich auch so, "Durchblick" ist das genau das richtige Wort.

PeterPeteram 12.09.08via Hamburger Morgenpost


Helmut Schmidt ist einer der wenigen Politiker, der bei aller Hysterie und Wichtigtuerei in der Weltpolitik den wahren Durchblick behält. Und das mit 89 - alle (Hoch-)Achtung


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