Altersheim statt Arbeitsamt
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Kommentare zu Altersheim statt Arbeitsamt
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Ja, Zero. WENN dies Gewährleistet ist.....
Aber wir kennen alle unsere verblödete und verbohrte Bürokratie in Deutschland....
Wenn dieses "Modell" eingeführt werden sollte, kommt es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vor, dass ein arbeitsloser, hochqualifizierter Krankenpfleger abgelehnt wird, weil er 1 Tag zu kurz arbeitslos ist und ein 62-jähriger Müllwerker wird dort zum Pflegedienst zugeteilt, weil der Bruder des Schwagers vom Arbeitskollegen einen Hamster hatte, der Demenz hatte....
@rockoldie
Naja Halodrie, denkst du wirklich, dass viele nur deshalb arbeitslos sind, weil sie faul sind ?
Was meinst Du mit VIELE ?
Wieviel Prozent denn schaetzt Du? Mehr als vor HartzIV oder weniger?
Danke. Dieser Kommentar ist wie ein Glas Wasser in einer verbloedeten Wuesste.
www.dpa24.com
Arbeit macht frei oder so...? :-(
Und für die, die nichts machen wollen, gibt´s auch noch Möglichkeiten: (Was ist mit jenen, die es eben wegen der Schulbildung nicht koennen, z. Bsp.?)
Von mir aus dürften sie gerne z.B. Strassen kehren, die ansonsten von den jeweiligen Anwohnern selbst gereinigt werden müssten. Ich meine damit generell Aufgaben bei denen keine fest angestellten Menschen ersetzt werden.
Unverschuldet in diese Hartz-IV-Misere reinzurasseln stelle ich mir furchtbar vor. Da hast du jahrzehntelang Beiträge gezahlt und dann sitzt du da mit einem Almosen. Jedem Hartz-IV-Empfänger sollte die Möglichkeit gegeben werden etwas hinzuzuverdienen, aber doch nicht nach einer "Umschulung" in einem solch verantwortungsvollen Beruf.
Da gibt es sicherlich andere Beschäftigungen, die eher nach einer reinen Umschulung zu bewältigen sind.
Und für die, die nichts machen wollen, gibt´s auch noch Möglichkeiten:
Von mir aus dürften sie gerne z.B. Strassen kehren, die ansonsten von den jeweiligen Anwohnern selbst gereinigt werden müssten. Ich meine damit generell Aufgaben bei denen keine fest angestellten Menschen ersetzt werden.
Gänsehaut all over!
Dann lieber mal die Schnauze halten und nicht überall hinfahren können (kann man sowieso nicht, wenn man kein Geld hat), und dafür abgesichert sein.
Baut die Mauer wieder auf, doppelt so hoch !!!!!!!!!
Stimme dir zu.Andere,die mit Demenzkranken zutun haben,ist die Ausbildung sehr lang,Jahre.Selbst im Rettungsdienst gab es Probleme mit Dementskranke und die haben nur eine Kurzausbildung.
Stimmt volle Punktzahl.
Ich hoffe ,daß von den Leuten,die hier schreiben,viele
ihren Eltern das Heim ersparen können.Vllt geht es ja
manchmal nicht anders.Aber eins weiss ich,solange ich noch da bin,kommt meine alte Dame nicht ins Heim(84 Jahre alt).
Wenn ich das Dülmener Konzept richtig sehe, geht es nicht darum, jedweden Arbeitslosen in diese Tätigkeit zu katapultieren. Es geht darum, diejenigen zu nehmen, die qualifiziert sind, bzw. die notwendige Einstellung zu dieser mehr als schweren Tätigkeit haben und es auch wollen. Mit einer entsprechenden Ausbildung ist dies durchaus sinnvoll und äußerst hilfreich. Im Bereich der familiären "Pflege" sind mehr unausgebildete Angehörige hilfreicher und qualifizierter tätig, als es in Heimen oder anderen "Pflegstätten" oft die Ausgebildeten sind.
Wenn dies gewährleistet ist - und das muss es sein - ist der Ansatz für mich ein richtiger.
Das ist "nur" mit Demenzkranken zu machen, weil die sich nicht beschweren und wehren können, dieser Verdacht drängt sich auf.
Sollte es aber so gehandhabt werden, das diese Sache als Angebot an die Harz 4ler, und unter diesen auch nur solche Personen ausgewählt werden, die auch dafür in Frage kämen, wenn sie auf dem freien Arbeitsmarkt als Hilfen zur Pflege akzeptiert würden.
Alles andre, besonders wenn es als "muß" daherkommt ist völlig inakzeptabel.
Naja Halodrie, denkst du wirklich, dass viele nur deshalb arbeitslos sind, weil sie faul sind ?
Was meinst Du mit VIELE ?
harald,
mittels Kurzausbildung und/oder gar unter Zwang Personal zur Pflege Dementer einsetzen zu wollen geht gar nicht. Ist/wäre eine unglaubliche Sauerei für alle Beteiligten. Das "Verantwortliche" überhaupt an so etwas denken, zeigt ihre abstruse Ignoranz und Unfähigkeit mit dem Thema umzugehen. Dieses "öffentliche Agieren" zu/mit diesem Thema ist richtiger Schweinepopulismus.
Allerdings(!) kann ich dem Ansatz der "Dülmener" etwas abgewinnen. Mehr Ausbildungszeit und Qualität. Freiwilligkeit und feststellen/klären wer "es" kann - und das in geförderter Maßnahme für Langzeitarbeitslose, könnte wiederum für beide Seiten ein Gewinn sein. Es gibt erwiesenermaßen in der Betreuung (nicht Pflege)überall auch sehr gute Ansätze qualitativer Arbeit auch von eher "Ungelernten". Besonders im häuslichen, privaten Bereich. Hier sind Verwandte und Bekannte oft die "Besseren". Insbesonders mit einer intensiven , gezielten Unterweisung/Ausbildung zur Validation kann ich mir vorstellen, dass vernünftige, sinnvolle Sitationen geschaffen werden (können).
Ich bin deiner Meinung. Erstmal diese ganze Zwangarbeit Idee des Staates find ich völlig daneben und bei solchen wichtigen Berufen braucht man ausgebildete Arbeitskräfte.
"Alt werden ist heutzutage kein Zuckerschlucken mehr. Wir man doch von Arbeitsunwilligen gepflegt und versorgt. Prost."
Du hast nichts gecheckt, oder? Nicht JEDER wird als Pfleger auch letztendes eingestellt.
Und wenn man dann noch bedenkt, was diese "Hilfe" dann trotzdem kostet...
In meiner Verwandschaft, gibt es ebenfalls jemanden, der zwar nicht solche beispiele genannt hat, aber andere wo mir auch die Kinnlade runter geafllen ist.
Stichwort: Mobiler Pflegedienst. Wenn Patienten aus Staugründen nicht versorgt werden könen etc. etc. etc....
Gebe CarolusMagnus unbedingt recht.
Ich bin gelernter Krankenpfleger und Pflegedienstleiter.
Der Vorschlag 10.000 Zwangsarbeiter nach einer viel zu
kurzen" Ausbildung " gerade im Bereich der Dementen einzusetzen ist geradezu hirnrissig.
Es gibt kaum etwas schwereres als die Kommunikation
mit Dementen!!!!!!
Aber für die zynischen Ausbeuter der paritätischen Wohlfahrtsverbände ist Hartz IV das Geschäft ihres Lebens!
Ich habe den Niedergang meines Beruf Standes erlebt und schäme mich
für meine Kollegen/innen, die weiterhin dieses System und die Zustände in der Pflege decken.
Es gibt massenhaft Heime in denen die Alten verdursten, wenn sie nicht mehr ohne Hilfe trinken können.
Das fällt den Besuchern natürlich nicht auf.
Die kriegen nicht mit was für ausgehungerte und verdurstende
Bewohner hinter verschlossenen Türen verrecken.
Keiner traut sich öffentlich darüber zu reden.
Zumindest nicht über die grauenvolle Wirklichkeit.
Das passt nicht in unsere ach so humane 2 Klassen Medizin.
LINK
Arbeitsunwillig? Viele Hartz-Empfänger suchen verzweifelt Arbeit, Leuten wie dir wünscht man, selber mal in die Situation zu geraten.