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Altkanzler Schmidt vergleicht Lafontaine mit Hitler

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Altkanzler Schmidt vergleicht Lafontaine mit Hitler

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Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat den Vorsitzenden der Linkspartei, Oskar Lafontaine, angegriffen. Charisma für sich genommen mache noch keinen guten Politiker aus, sagte Schmidt der Zeitung "Bild am Sonntag".

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143 Kommentare

Kommentare zu Altkanzler Schmidt vergleicht Lafontaine mit Hitler

 

GuenniF.GuenniF.am 06.01.09


Den Menschen Lafontaine kenne ich nicht, den Politiker finde ich zumindest rhetorisch bemerkenswert. das er ausgerechnet von dem früher durchaus auch ziemlich beherrrschend daherkommenden, manchmal ziemlich arrogant wirkenden Helmut Schmidt so bewertet wird, dass empfinde ich zumindest höchst interressant, weiss aber noch nicht wie ernst das zu nehmen ist. Kann es sein, dass Schmidt sich in irgendeiner Form im Saarländer wiedererkennt ?
Sozusagen Gegenübertragung ? wenigstens wäre das verständlich, aber keineswegs entschuldbar. Dabei habe ich Schmidt bisher für einen der klügsten Politiker gehalten die in Deutschland je etwas zu sagen hatten. Ein Jammer wenn man älter wird. Noch ein Versuch ihn zu retten, mein bescheidener....

CheopsCheopsam 07.11.08


Tja, denni17. Was immer das der greise Altkanzler da zu vergleichen gedachte, mit Hitler hat er sich einfach völlig vergriffen! Mit Obama würde ich in Deutschland auch keinen vergleichen und schon gar nicht den unberechenbaren Lafontaine. Das ist alleine deine Idee. Ein deutscher Obama ist nicht einmal ansatzweise in Sicht...

denni17denni17am 07.11.08


@cheops. Leichtfertig wird H.Schmidt das nicht ausgesprochen haben, eher sehr Bewußt, daraufhinweisend, daß Charisma nicht immer etwas Positives sein muß.
Und La Fontaine mit Barak Obama zu vergleichen, daß wäre
doch eher, als würde man Feuer und Wasser vergleichen wollen.

EhowebEhowebam 06.11.08


Mein lieber Cheops, du hast ja sooo recht. Man sollste nicht so schwarzweiß malen. Die Wahrheit liegt oft zwischendrinn und es kommt immer auf die Ergebnisse für die Menschen an, die Politiker produzieren. Bedenket: An den Früchten werdes ihr sie erkennen, sagte irgendwo einer einmal etwas gescheites, was Geduld erfordert.

memel777memel777am 06.11.08


Man muß nicht alles auf die Goldwaage legen!

Paar_LeipzigPaar_Leipzigam 06.11.08


auf huren rumsteigen ist nicht so unser ding, da bist du sicher besser.....

CheopsCheopsam 06.11.08


Was sind das denn immer für behämmerte und grundfalsche Vergleiche? Gerade der aktuelle Kolumnist und Journalist Helmut Schmidt von der "Zeit" sollte wissen, wie das zum Bumerang für denjenigen werden kann, der sowas leichtfertig ausspricht. Ich kann mit Lafontaine nicht recht warm werden und teile sicher nicht alle seine Ansichten und als Mensch ist er schon gar nicht mein Fall. Aber nur, weil ich persönlich nicht viel von ihm halte, vergleiche ich ihn noch lange nicht mit dem größten Massenmörder in der Geschichte der Menschheit. Auch wenn Schmidt ein Alt und Exkanzler ist, sollte er da den Fuß vom Gas nehmen und sich bremsen!

klaus05klaus05am 06.11.08


Obama ist wie Lafontaine - also dann wohl auch ein Hitler

EhowebEhowebam 24.09.08


Der eine raucht, der andere flötet. Lassen wir sie jetzt in Ruhe und bleiben wir weiter an für uns brauchbaren Lösungsvorschlägen mit verständlichen Begründungen interessiert, wobei der genüssliche Hinweis des aller Ehren werten Altkanzlers so stehen bleiben kann, ohne uns (wir sind das Volk!) zu schaden.

walschwawalschwaam 24.09.08


Hallo denni17,
nichts anderes habe ich mit dem Vergleich zwischen a. H. und Lafontaine gemeint ich gebe dir recht und wenn du meinen Kommentar richtig gelesen hast dann hast du auch erkannt das ich Lafontaine für einen demagogischen Schwätzer halte. Leider ist die Stimmung hier im Lande so, dass man dazu neigt solchen Rattenfänger zu folgen. Ich könnte z.B. momentan nicht entscheiden wenn Wahlen wären wem Ich die Stimme geben sollte. Willi Brand, Helmut Schmidt und vor allem unser Altpräsident Gustav Heinemann waren 1974 Personen die mich überzeugt haben dass ich in der SPD meine Politische Heimat gefunden habe. Gerhard Schröder und Müntefehring haben mich 2004 dazu gebracht Auszuwandern. (Sinnbildlich) denn da habe ich mein Parteibuch abgegeben und habe auch nicht wieder vor irgendeiner Partei beizutreten.

denni17denni17am 24.09.08


@walschwa. Ich denke der Helmut Schmidt meinte: "Beide LaFontaine und A.Hitler strahlten Charisma aus und hielten demagogische Reden, und was am Ende herauskommt??°, man könnte sagen "Sch...."
Ich würde trotz allem den großen Parteien wie SPD,CDU,FDP und auch Grüne vertrauen. Solange immer wieder offen über alles Diskutiert werden, sind wir auf der richtigen Seite. Das soll natürlich nicht heißen das man die Regierung nicht immer auch kontrollieren sollte.
Mit dem Rationalem ist es auch immer so eine Sache. Wie will man einem ALD 2 Empfänger Rational erklären das er keine Arbeit bekommt? Beispielsweise.

walschwawalschwaam 24.09.08


Den vergleich den Helmut Schmidt zu Lafontain und Hitler gezogen hat ist nicht ganz von der Hand zu weisen A. Hitler hat das Volk mit seinen reden in seinen Bann gezogen und das Schafft L. auch. Wenn man die damalige Zeit mit der heutigen vergleicht sind schon parallelen zu sehen.
Hohe Arbeitslosigkeit, Wirtschaftliche flaute, usw. L. macht es geschickt doch eine Lösung für die Probleme bietet er nicht. Wenn hier gesagt wird wir brauchen eine Sachliche und Fachliche Aufklärung frage ich mich allerdings welcher unserer Politiker ist dazu in der Lage? Mir fällt keiner ein.
Arbeitlosenzahlen werden verfälscht in dem Geringverdiener heraus genommen werden, viele Menschen bekommen für die Leistung die sie erbringen so wenig ausbezahlt das sie vom Staat ( uns Steuerzahler noch unterstützt werden müssen um einigermaßen über die runden zu kommen ). Warum? Welcher unserer Politiker will uns Sachlich und Fachlich darüber informieren das jedes Jahr Milliarden versemmelt werden, siehe jetzt KfW Bank oder Landeszentralbanken, aber für die Bildung, Wissenschaft, Gesundheit und Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Horte, usw. kein Geld vorhanden ist. Europaabgeordnete stopfen sich die Taschen voll und werden noch nicht einmal zur Rechenschaft gezogen.
Egal aus welcher Partei es wird nur noch Parteipolitik gemacht und das vor allem vor Wahlen und die haben wir fast jedes Jahr. Es gibt zwar Möglichkeiten sich in der heutigen Zeit zu informieren aber die Möglichkeit hat leider nicht jeder. Lafontain macht zwar Stimmung und erreicht auch viele Menschen, dass sieht man ja am Zulauf gerade in den Neuen Bundesländer und dort sehe ich die parallele zu Hitler mit Stimmung machen Stimmen sammeln aber keine vernünftige Lösung aufzeigen, darin sehe ich eine große Gefahr

KeinaKeinaam 22.09.08


Helmut Schmidt ist für seine arrogante Rücksichtslosigkeit bekannt. Dass er aus dem ultra-rechten Lager der SPD stammt, ist ebenfalls bekannt. Wäre die SPD in den letzten Jahren nicht immer weiter nach rechts abgerutscht, hätte Lafontaine nicht zur Linkspartei übertreten brachen.
Wenn ich jemanden mit Adolf Hitler vergleichen sollte, würden mir gleich eine ganze Reihe einfallen. Lafontaine jedoch käme mir als allerletztes in den Sinn.

Aber wen interessiert es eigentlich was Helmut Schmidt von sich gibt?

Ich kann da abschließend nur eins sagen:
Viel Rauch um nichts!

nervnervnerdnervnervnerdam 22.09.08


ja.....war auch nicht unbedingt konstruktiv gedacht. eher als realistische,wenn auch heftige charakterstudie, der politik(er).es gibt sicher für einige der lokalen bzw. weltprobleme eine einfache lösung, für andere ist es nötig seinen grips, oder besser den von fachspezialisten anzustrengen,(die gibt es aber im personal der parteien nicht oder selten, sie sind juristen keine umwelt oder finanzprofis etc). dafür, braucht es aber offene, bewegungs und veränderungsfreudige, mutige und selbstlose politiker; und da liegt das problem!
es herrscht die gier, der oportunismus, die selbstsucht und nicht die logik!für die mächtigen ist nur das konstruktiv, was lukrativ ist. mit den lösungen die ich hier gelesen habe könnt ihr ja mal in einem polittalk auftreten, viel erfolg, dort trefft ihr dann auf kämpferische, unnachgiebige holzköpfe die sich die blösse nicht geben werden, euch nicht nur zuzustimmen, sondern dies auch noch mutig vor ihren parteikollegen zu vertreten.es gab schon so viele idealisten die meinten etwas auf die wrt des gesunden menschenverstandes lösen zu können und als sie dann in der realen welt der parteiarbeit ankahmen,machten auch sie mit oder wurden stumm geschaltet. GEWINNEN ist die deviese, REGIEREN und das mit allen mittel und egal wos hinführt, der steuerzahler reparierts schon( siehe bankenkriese, dort passiert keinem hohen tier was). sie haben ja ausgesorgt.
ihr könnt also brav weiter naiv in den tag träumen, wählen gehen, so dass ja nix eskaliert, und zu hoffen, das es immer schön ruhig bleibt und nicht in gewalt ausartet.oder ihr riskiert es mal, rauszufinden, was wirklich passiert, wenn die bürger den politikern ihre ärsche ins gesicht halten!

debe25debe25am 22.09.08


Armes Deutschland...was ich da so lesen muss...für den Einen oder Anderen muss man sich schon schämen...Bitte, schaltet euer Hirn ein bevor die Finger über die Tasten gleiten...Helmut Schmidt ist ein wahrlich großer Staatsmann, der sich für Deutschland verdient gemacht hat. Ein Lafontaine hat noch nichts zustande gebracht weil er nur ein Wendehals ist. Ich wünsche ihm dass er bald seinen politischen Boden bei sich zu Hause entdeckt und sich aus dem täglichen politischen Geschehen heraus hält.

EhowebEhowebam 21.09.08


denni17! Der "Adolf Nazi", da erinnere ich mich noch, hat den großen deutschen Denker Immanuel Kant propagandistisch (rational und emotional)für uns damals Jugendliche so interpretiert: "Handle so als hinge von Dir und Deinem Tun allein das Schicksal ab von Millionen und die Veranwortung sie wäre Dein!" Vielleicht wollte der machtbesessene "Führer" rein subjektiv nach dieser Maxime handeln und handeln lassen und was ist daraus geworden? Nein, aus historischen Erfahrungen und Lehren (in den gleichen Erfahrungs-Topf gehören z.B. auch Marx, Lenin, Stalin und andere)kann ich nur jedem Politiker raten, sich heutzutage nur noch mit belegbaren und nachprüfbaren Sachargumenten in die politische Diskussion zu begeben. Das weniger "informierte" Volk muss darüber aufgeklärt werden, dass es in einer Demokratie von jedem Politiker verlangen kann, dass er das, was er lauthals herausschreit, wie das z.B. ein Hitler tat und Lafontaine es vielleicht ähnlich tut, schlicht und einfach volkswirtschaftspolitisch und finanzpolitisch für jeden einfachen Bürger verständlich nachprüfbar belegen muss. Wenn alle Landsleute das begreifen, wird sich das politische Klima verbessern. Mehr Sachlichkeit und Aufklärung sind notwendig und mehr Sinn dafür, das sowohl Reiche als auch Ärmere und körperlich und geistig ganz Arme, nicht allein leben und in dieser Welt des ewigen Ringens irgendwie miteinander leben und auskommen müssen.

denni17denni17am 21.09.08


@Ehoweb. Was ist Sache. Rational eine Problemstellung heran zu gehen, dürften den meisten nicht ganz leicht fallen.
Wenn um die Verteilung des Wirtschaftsproduktes geht, wird sich jeder im Recht wehnen, und den anderen einen Abzocker und Ausbeuter heissen. Rational gesehen ist HARTZ IV, und der EURO und auch die EU vollkommen korrekt.
Aber wie wird darüber geschimpft. Man könnte auch sagen, wenn wir schon Adolf Nazi sind, früher waren an allem die Juden schuld, und heute ist an allem der EURO und die EU Schuld. Basta. Das ist auch nicht so kompliziert!! haha

EhowebEhowebam 21.09.08


Ich meine, ganz sachlich geht es um das möglichst "gerechte" Verteilen des volkswirtschaftlichen Einkommens-Kuchens. Da muss man sich eben mit politischen Mitteln darum streiten, zusammenraufen, wie man so sagt. Aber eben bitte sachbezogen, sonst wird der Wähler sauer.

ZeitgenosseZeitgenosseam 21.09.08


Mensch IHr Leute, wenn man das so durchliest kriegt man graue Haare: Was da an Hass und Vorurteil kultiviert wird. Da vergeht einem die Lust am weiterlesen. Frustabbau per Mausklick. Bravo.
Ich denke, Schmidt hat seine Intelligenz nicht verloren und zu diesem in Deutschland immer problematischen Vergleich gegriffen. In anderen Ländern ist man da ungehemmter wie erwähnt. Ich glaube, das was er sagt ist kalkuliert und er konnte nicht schweigen.
Es ist unbestritten, dass sich die Bevölkerungsstruktur verändert und der SPD die Konzepte und Stammwähler ausgehen. Ob es für das Land gut ist, den geballten Frust weiter links zu sammeln und mit solchen emotionalen Parolen zu füttern wie L., wird sich zeigen. Ihr und wir werden es entscheiden. Nur das Niveau mit dem hier gekämpft wird macht mir Angst und zeigt mir, dass mein Landsmann Lafontaine einen Nerv trifft. Da hat er gut analysiert. Ob er aber auch damit Recht hat, dass die sozialdemokratische SPD am Ende ist
hoffe ich nicht.

EhowebEhowebam 20.09.08


Aber wie, das hat man in Leipzig wohl immer noch nicht gelernt.


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