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Artikel Tag des offenen Denkmals: Kloster Engelthal mit überzeugendem Auftritt

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Tag des offenen Denkmals: Kloster Engelthal mit überzeugendem Auftritt

Das Klostertor öffnete sich am gestrigen Sonntag für Besucher von nah und fern - und auch der Klausurbereich, ansonsten strikt tabu, war zugänglich. Es bestand ausführliche Gelegenheit, die Geschichte und die Arbeit der Ordensleute zu studieren. Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr bundesweit auf der Thematik "Archäologie und Bauforschung". Genau hierzu läßt sich derzeit aus Engelthal eine Menge berichten.


 


Die Konventbauten, obwohl erst ganze 34 Jahre alt, mußten aufgrund der maroden Bausubstanz  abgerissen werden. Der Neuaufbau ist im Gang. Im Zuge der Bauarbeiten wurde eine Latrinenanlage aus dem 18. Jahrhundert wiederentdeckt. Sie barg ungeahntes Fundmaterial. Es konnte sowohl Reste der spätmittelalterlichen Verglasung im Fragment sichergestellt werden, wie auch umfangreiche Keramik bis hin zur schon modern anmutenden Mineralwasserflasche aus Ton eines heute weltbekannten Abfüllers von der Lahn.


 


Weitere Funde, wie z.B. Bodenfliesen oder auch ein Kalkbrennnofen beleuchten die unterschiedlichen Bauphasen der Stiftung aus dem 12. Jahrhundert. Ein Destillierhelm erlaubt den Rückschluß auf eine ehemals existente Klosterapotheke.


 


Einen Teil Ihres Lebensunterhaltes bestreiten die Benediktinerinnen durch die Produktion hauseigener Liköre, Honige und Marmeladen. Der Gaumen des geschätzten Interessenten schlägt einen kulinarischen Purzelbaum bei der Verkostung ihrer Erdbeermarmelade mit grünem Pfeffer - hervorragend konzipiert und souverän umgesetzt. Bezugsquellennachweis beim Author.


 


Zuden laden die Schwestern gern ein, sich in angemessenem Rahmen neu zu besinnen. Ein Gästehaus bietet Rückzugsmöglichkeiten. Sammlung und Gebet geben Grundlage für Neuanfänge. Manch einer nimmt auch gern das Gesprächsangebot an. - Die Atmosphäre stimmt: Unter jahrzehntealten Walnußbäumen entwickelt sich gern ein neues Bewußtsein für die eigenen Bedürfnisse. Ansatzpunkte für die Zukunft wachsen nicht selten im Kräutergarten. Man muß sie nur einmal suchen gehen.


 


12 Kommentare

Kommentare zu Tag des offenen Denkmals: Kloster Engelthal mit überzeugendem Auftritt

 

klostermarktklostermarktam 17.09.08


Komm Dozent, das ist doch unter Deiner Würde....gib Dir nochmal Mühe!

dozentdozentam 17.09.08


Das war sicher Gottes Wille, das Du hier keinen weiteren Unfug verzapfst.

pamchenpamchenam 17.09.08


Tja, kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort ;]

klostermarktklostermarktam 17.09.08


@dozent

leider sind weitere Ausführungen einem Stromausfall zum Opfer gefallen.

klostermarktklostermarktam 17.09.08


@ dozent

Sicher kann man auch andere, grundlegende religiöse Schriften in demgleichen Satz zusammenfassen. Sicher findet auch kaum ein Christ etwas auszusetzen an den Worten des Buddhismus. Bestimmte Inhalte anderer Religionen können tatsächlich begeisternd-bereichernd sein; ich denke da z.B. an den kompromißlosen Gewaltverzicht des Dalai Lama.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum Du das Privileg, Christ zu sein, als ungerecht gegenüber anderen empfindest. Schließlich glaubst Du (dürftest Du glauben), daß Jesus am Kreuz die Sterblichkeit auch für Dich überwunden hat. Mithin ist Deine irdische Existenz plötzlich nicht mehr auf einen unausweichlichen Tod, sondern auf ewiges Leben ausgerichtet. Als Christen haben wir die Hoffnung gewonnen, auch nach unserem "Leben", so wie wir es kennen, zu existieren. Diese Botschaft ist dazu angetan in der Welt verbreitet zu werden! Hoffnung ist die Motivation, die Dir als Mensch erst die Zielfindung gestattet. Deine Erfolgserlebnisse verdankst Du dann allein ihr. Ohne Hoffnung kein Sinn.

Wenn Du von Frieden sprichst, der besser sei als sich die Köpfe einzuschlagen - dann frage ich Dich was Du tust, um den Frieden in anderen zu entzünden? Welche Maßstäbe legst Du zugrunde? Findest Du nicht auch, daß die Binsenweisheiten des Christentums exakt das wiedergeben, was Du meinst? Ergreifst Du etwa unbewußt Partei für die 10 Gebote, oder auch die Bergpredigt? Der Satz: "Was Du nicht willst, was man Dir tut, das füg auch keinem Anderen zu" ist nichts Anderes als die in Worte gegossene Empfehlung der Nächstenliebe. Wenn Du sie lebst, dann danke doch auch demjenigen, der das formuliert hat und sorge mit einem Verweis auf den Urheber für Verbreitung dieser friedensstiftenden Philosophie.

dozentdozentam 17.09.08


Die Bibel kann man in einem Satz zusammen fassen: Sei ein guter Mensch. Und weshalb sollte ich mich einer Religion anschließen, deshalb wird mein Freundeskreis auch nicht größer und wenn ich dadurch Previlegien hätte, wäre anderen über ungerecht. Ich schaffe mir durch Denken und Überlegen meinen eigenen Sinn und wenn ich etwas benötige, dass mir Kraft gibt, etwas an dem ich mich in schlechten Zeiten festhalten will, weil es meine Psyche stärkt, könnte ich mir einen besten Freund ausdenken. Da Gott angeblich überall ist, brauche ich auch nicht in irgendein Haus zu gehen um mit ihm zu sprechen, ich muss der Kirche beitreten um kirchlich heiraten zu können? Wofür, damit ich einen Zettel bekomme, auf dem steht dass ich verheiratet bin? Wichtiger ist, dass man mit seinem Partner auskommt und das geht ohne Bescheinigung oder eben nicht. Die Religionen unterscheiden sich in den Ansichten und spalten die Menschen anstatt sie zusammenzuführen. Warum muss ich mir vorbeten lassen, wie ich mich meinen Mitmenschen gegnüber zu verhalten habe, wenn ich auch so weiß, dass es friedlich angenehmer ist, als sich die Köpfe eintzuschlagen?

Religion schafft Zwänge anstatt sie zu beseitigen und einen freien Geist zu entwickeln. Es gibt die Hölle und den Himmel? Erfindungen, die den Menschen Angst macht. Wo soll im Weltall eigentlich oben und unten sein? Angst ist keine gute Basis für ein Leben. Hat der Papst nicht mal verkündet, er hätte die Vorhölle abgeschafft? Wie hat er das gemacht?

Desweiteren würde ich gerne wissen, wie du Gott definierst und ob du auch an einen Gott glauben würdest, wenn dir niemand davon erzählt hätte. Götter wurden geschaffen, als die Menschen sich viele Sachen nicht erklären konnte; warum es Regnet, wieso Blitze einschlagen, warum die Sonne scheint, usw, nur, damit sie sich rational erklären konnten wieso etwas passiert.

Die Erde wurde in 7 Tagen geschaffen? Ich glaube, die Erde ist ein Stück von der Sonne, oder nicht?

klostermarktklostermarktam 16.09.08


Beschäftige Dich einfach mal mit Religion. Du hast das große Glück einer der größten Gemeinschaften der Welt anzugehören. Du bist sicherlich willkommen, allerdings beinhaltet das Evangelium eine Holschuld. Niemand wird Dir die Hoffnung auf dem Silbertablett servieren. Womit ich auch schon etwas zum Sinn des Christentums gesagt habe, Sterblicher!

klostermarktklostermarktam 16.09.08


Entschuldigung, aber meint ein Doeznt so etwas tatsächlich ernst? In aller Freundschaft: Menschen besitzen ein Bewußtsein und haben im Laufe Ihrer Entwicklung allgemeingültige Regeln gefunden, die das tägliche Miteinander erleichtern. Soviel zum Unterschied zwischen Mensch und Tier...

dozentdozentam 16.09.08


Nachsatz: Ich hatte mal etwas interessantes gelesen, (Ich kann leider die Quelle nicht nennen) da stand sinngemäß:

Das Tier weiß, wie es sich zu verhalten hat. Der Mensch ist das einzige Wesen, dass mit einem Gesetzbuch unterm Arm durch die Welt läuft, damit er weiß, wie er sich zu verhalten hat.

dozentdozentam 16.09.08


Ich bin getauft worden und ich bin angeblich katholisch, hätte aber auch jede andere Konfession bekommen können, jenachdem welche Eltern ich gehabt hätte. Seisdrum.

Gegenfrage: Warum sollte ich etwas von Religion halten?
Ich muss meine "Antipathie" nicht begründen. Wenn du lieber Kaffee anstatt Cola trinkst, verlange ich von dir auch keine Erklärung. Gut, ich gebe zu, das ist eine andere Liga, aber Religion ist in meinen Augen sinnlos.

klostermarktklostermarktam 16.09.08


Mich würde an dieser Stelle interessieren, welchen persönlichen Hintergrund Du hast. Bist Du getauft? Warst Du je religiös? Was genau verursacht Deine Antipathie?

dozentdozentam 15.09.08


Mich interessiert alles, was mit Religion zu tun hat irgendwie überhaupt nicht. (Je mehr ich darüber weiß desto unsympathischer wird sie mir).


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