Kommentare zu Stadtbahn mit geänderter Streckenführung
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Wie kann man nur die Vorteile einer Straßenbahn von Gestern mit der vollkommen anderen Verkehrssituation von heute vergleichen. Und Hamburg mit anderen Städten zu vergleichen, die ganz andere Voraussetzungen haben, ist ebenso irrational, wie dumm!
Die Idee ist gut, das einzigste, was nur wieder sauer aufstösst ist die Frage warum erst 2012 Baubeginn und die Frage nach der Finanzierung. In 4 Jahren ist eine völlig veränderte Verkehrssituation vorzufinden, dh. die heutige Planung erfolgt schon unter dem Gesichtspunkt der Überalterung.
Weiterhin wird die Finanzierung wahrscheinlich wieder in einem völligen Deseaster enden wie die Elbphilharmonie heute!!!
Schade, das wieder einaml der Bürger und Steuerzahler vernünftige Ideen total überteuert bezahlen muss!!
Ich bin in Hamburg aufgewachsen und habe ein gut funktionierendes Straßenbahn-Netz erlebt. Ich habe nie verstanden warum man die Straßenbahn abgeschafft und durch stinkende Busse ersetzt hat.
Für den Hamburger Senat empfehle ich eine Informationstour durch das Ruhrgebiet, wo der Straßenbahnverkehr hervorragend funktioniert, ohne dass der Individualverkahr darunter leiden muß. Warum nun aber der Baubeginn erst in vier Jahren sein soll ist für mich nicht logisch erkennbar.
Die Abschaffung der Straßenbahn im vorigen Jahrhundert war Teil eines damaligen verkehrspolitischen Konzeptes. Nämlich flexibel mit Buslinien auf veränderte Verkehrströme zu reagieren. Auch die GAL hat ein Konzept hinter ihrer Forderung nach einer Stadtbahn. Nämlich die Verdrängung des Individualverkehrs und Vernichtung des Straßenringes. Darunter wird natürlich nicht nur mancher Pendeler leiden, sondern vorallem der Wirtschaftsverkehr.
Wenn die Stadtbahn durch ist, da ist das nächste wichtig Verkehrs-Vorhaben die Wiedereinführung der "PFERDEBAHN" von Wandsbek-Markt in die Walddörfer. Und weiterso zurück in die ökölogische Verkehrstechnik. Auf gehts GALIER!!
Hamburgs öffentliches Verkehrssystem hat eine Schwachstelle - das sind die fehlenden Querverbindungen über die Außenbezirke. U- oder S-Bahn Verbindungen funktionieren bisher nur sternförmig, dazwischen schlecht eingerichtete Busverbindungen.
Eine leistungsfähige Bahnverbindung wird im Bereich (etwa) des Straßen-Rings 3 benötigt (beschrieben wie von C. Jones). einmal um die ganze Stadt herum - das kann nur die Straßenbahn leisten!
Ich stimme dem Kommentar von Mathias Farwig zu. Moderne Niederflurbahnen, wie sie auch in anderen Städten im Einsatz sind, sind komfortabel und umweltschonen. In meinen Augen wird eine Mögliche Stadtbahn jedoch nur so gut sein, wie ihre Einbindung in das bestehende HVV-Netz. Als mögliche Strecken fallen mir jedoch noch eine ganze Menge anderer Möglichkeiten ein.
Die sinnvollste Strecke wäre in meinen Augen: Steilshoop-Barmbek-Eppendorfer Marktplatz und dann via Osterfeldstraße Richtung Hagenbeks Tierpark-Stellingen-Lurup-Altona
Und natürlich die Reaktivierung der "alten" Straßenbahnlinie Niendorfer Marktplatz via Lokstedter Steindamm/Grindelalle - Jungferstieg/Hauptbahnhof (heutige Bul
Hauptsache, die Stadtbahn wird unumkehrbar gemacht (so wie die U4 mit ihrem Tunnel), damit die Ewiggestrigen keine Chance bekommen, das Projekt wieder zu stoppen. Paris und London haben schon wieder eine Straßenbahn, da soll sich Hamburg gerne anschließen.
Und wer noch an die alten Rumpelkisten von damals denkt, kann sich ja mal in der Kleinstadt Berlin ansehen, wie moderne Niederflurbahnen aussehen und welchen Komfort sie bieten. Da kommt kein Bus mit, schon gar nicht die Ölsardinen auf der M5...
Tja, wir hatten ja mal das größte Straßenbahnnetz in Deutschland. Das alles wurde nach und nach mit üblen Tricks von der SPD abgeschafft. Jetzt wird dieser SPD-Fehler mit Steuergeldern wieder Stück für Stück ausgebügelt. Dank an die SPD! Dank auch für Agenda2010 u. HartzIV! Wer die noch wählt, muss schon ziemlich "intelligent" sein! Jetzt nicht gleich wieder schreien... CDU, Grüne u. FDP sollte man auch nicht mehr wählen.