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Kontroverse über Armut

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Kontroverse über Armut

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Die Kontroverse über Armut in Deutschland hat durch aktuelle Forschungsergebnisse neue Nahrung bekommen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) präsentierte am Dienstag eine Studie, wonach die Zahl der von Armut bedrohten Personen zwischen dem Jahr 2005 und 2006 von 18,3 auf 16,5 Prozent der Bevölkerung zurückgegangen ist.

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20 Kommentare

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Kommentare zu Kontroverse über Armut

 

ottikleinottikleinam 17.09.08


Ist das nicht schon Wahlkampf?Statistiken werden eigendlich immer geschönt im interesse des Staates und Politikern,da kann man immer noch einen draufsetzen.

RenePrueferRenePrueferam 17.09.08


Ja Campos! Die Leute, die solche Statistiken am grünen Tisch passend für das Merkel zusammenbasteln, sind genau solche Tiefflieger und Fliegenfänger wie Du einer bist! Du solltes mal am Leben teilnehmen, bevor Du hier Deine heile Welt Propaganda losläßt. Warscheinlich bist Du irgendein nutzloser Beamter, der Hilfe braucht, wenn er sein "großes" Geschäft erledigt hat.

Und nenne bitte das Verdrehen von Zahlen und fälschen von Statistiken durch geistig minderbemittelte nicht Arbeit!

hotchemaohotchemaoam 17.09.08


Das ist auch alles richtig.

Alter_SackAlter_Sackam 17.09.08


Das ist richtig, aber eine bestimmt Ausdrucksweise läst auch eine Hinterfragung erkennen. Wenn ich mir sicher gewesen wäre, hätte ich nicht "ist doch wohl" geschrieben. Diese Ausdrucksform ist eigentlich allgemein bekannt, jedenfalls dort, wo ich herkomme und zur Schule gegangen bin. Auch wenn mein Abi schon 31 Jahre her ist. Aber hier geht's nicht um Bildungssystem, sondern um eine fragwürdige Studie. Und der Inhalt dieser Studie hätte in seiner Art durchaus von Herrn Sinn stammen können. Deshalb teile ich auch den Standpunkt des DGB in Bezug auf die "Feststellungen" des DIW. Wobei die Aussagen zum Niedriglohn sektor und zur Reallohnentwicklung recht interessant klingen.

hotchemaohotchemaoam 17.09.08


dafür gäbe es dann Fragezeichen. Sehen so aus: ?

Alter_SackAlter_Sackam 17.09.08


In meiner Heimatstaat haben die Tafeln vor einem Jahr mit 30 "Kunden" angefangen, heute sind's fast 1000. Tolle Zuwachsrate, wo doch alle immer wohlhabender werden.

Alter_SackAlter_Sackam 17.09.08


"dessen Chef ist doch wohl der Herr Sinn." - das ist keine Feststellung oder Behauptung, sondern eine Hinterfragung, weil ich mir da nicht sicher war. Man sollte also erstmal versuchen, der deutschen Sprache und Schrift richtig mächtig zu sein, bevor man kritisiert, sonst kommt der Lachnummernball ganz schnell zurück geflogen.

harald.blumenauharald.blumenauam 17.09.08


Man sollte sich mal die Quelle dieses tollen Armut Berichts
anschauen.
Das DWI ist nichts weiter als ein neoliberaler Propaganda
Verein der Bundesregierung.
Die selbe Bundesregierung, die gerade eingestehen musste,
dass 10% der Bevölkerung vom Staat leben.
Merkt ihr was?
Guckt Euch mal die Zahlen des DWI an, zum Kringeln!
Wer sich die Zahlen des Statistischen Bundes Amtes (ja, die sind auch noch geschönt) ansieht, wird die Wissenschaftlichkeit dieser "Untersuchung" als Lach Nummer entlarven.

LINK

husky1985husky1985am 17.09.08


statistiken können manipuliert werden.
übrigens die statistik stamm taus dem jahr 2005-2006 und ir garantantiert nicht mehr brauchbar,

rockoldierockoldieam 17.09.08


Dem Ganzen möchte ich noch folgendes hinzufügen:

Zitat aus dem Artikel: "...............Belebung am Arbeitsmarkt hätten dafür gesorgt, dass etwa 1,2 Millionen Menschen "nicht länger vom Armutsrisiko betroffen" seien.

Nimmt man dies wörtlich, so bedeutet es meines Erachtens, dass 1,2 Millionen Menschen deshalb nicht länger vom Armutsrisiko betroffen sind, weil sie mittlerweile voll in der Armut stecken. Ist jemand in der Armut, ist er auch nicht mehr vom Armutsrisiko betroffen. Die Betonung liegt hier auf dem Wort "Armutsrisiko".

Nun könnte man sagen, das ist Wortklauberei und -verdreherei. Aber man sieht hier wieder, dass es die Politiker immer wieder schaffen, etwas Negatives dem Volk als Poitives zu verkaufen.

nebelliednebelliedam 17.09.08


persönlich bin ich durch eine neue Arbeit jetzt in der Lage nicht mehr zu den Armen zu zählen. Also ein Punkt der die Statistik beschönigt.
Aber sozialverträgliches und verantwortungsbewußtes Handeln der Ämter musste ein Freund von mir gerade selbst erleben. Er besitzt eine kleine Motorradwerkstatt und verkauft nebenbei einige gebrauchte Maschinen. Damit hält er sich recht und schlecht über Wasser. Im Urlaub waren beide schon jahrelang nicht mehr. Seine Frau geht einer geringfügigen Beschäftigung nach und hat zu dem geringen Endgeld noch HartzIV beantragt, sie bekam auch einen Zuschuß, weil kein gemeinsames Vermögen vorhanden ist und beider Verdienst nicht zum Leben reicht. Jetzt fiel die Familie unter die Armutsgrenze und versaut die Statistik. Neulich stand ein interressiert tuender Kunde auf dem Hof, der die Preise aller Motorräder auf einen Zettel schrieb. Bereits drei Tage später schrieb das Amt der Frau, dass ihr keine Unterstützung vom Amt zustände, weil ihr Mann ja ein Vermögen in Form von Motorrädern auf dem Hof hat, die er ja verkaufen könne und dann können sie davon leben. Das der Gewinn, der mit dem Verkauf erzielt wird zur Kostendeckung und Investition gedacht ist, interressiert das Amt nicht. Auch ein Brief vom Steuerberater mit einer entsprechenden Erklärung brachte nichts. So wird auf Kosten derer, die schon nichts haben, die aber einer Arbeit nachgehen, auch noch die Statistik bereinigt. Die gute Frau auf dem Amt für Grundsicherung äußerte sich diesbezüglich so, dass man erstmal Geld verdienen soll, bevor man sich Motorräder kaufen könne. Das er als Werkstattbesitzer noch ein zweites Standbein aufbauen will um sich nicht arbeitslos melden zu müssen will oder kann sie nicht begreifen. Jetzt beschäftigt sich ein Anwalt mit der Angelegenheit. Auch das ist egal,wenn vorübergehend die Statistik besser aussieht und die Politiker irgendwelche erlogenen Erfolge melden können.
Armes Deutschland mit seinen verlogenen,welt-und realitätsfremden Politikern.

Sven023Sven023am 17.09.08


diw-chef ist übrigens klaus zimmermann. aber diese information dürfte die diskussion wohl kaum erhellen. allerdings habe ich stark den eindruck, dass hier diskutiert wird, ohne sich vorher den artikel durchzulesen. dieser name steht nämlich im verlinkten artikel. die frage ist aber wohl, ob die behauptung der jüngsten diw-erhebung seriös ist.
hier zwei zitate mit entlarvendem zahlenmaterial, anhand derer man sich selbst die antwort geben kann.

1. zitat:
"Berücksichtigt werden dabei alle Einkünfte, die nicht vom Staat kommen, also Löhne, Zinsen und auch der Mietwert der eigenen Wohnung. Demnach sind die realen Markteinkünfte innerhalb von 15 Jahren gerade mal um fünf Prozent gestiegen."

2. zitat:
"Betrachtet man nur die Löhne der Beschäftigten, so stellt das DIW fest: Die durchschnittlichen Reallöhne sind zwischen 2006 und 2007 gesunken. Immerhin habe die Lohnspreizung nicht weiter zugenommen. Auch der Niedriglohnsektor sei nicht weiter gewachsen: 2007 waren demnach 23 Prozent aller Beschäftigten Geringverdiener, sie erhielten weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns. Allerdings stieg im Zuge des Jobaufbaus die absolute Zahl der Niedriglöhner - und das mitten im Aufschwung. Dieser Befund sei "deprimierend", sagt der Niedriglohn-Experte der Uni Duisburg-Essen, Gerhard Bosch."
"

CamposCamposam 17.09.08


Wer sich negativ über Leute und deren Arbeit äußert, sollte sie wenigstens kennen, bevor er
seine Tiraden startet. Sonst ist er eine "Lachnummer".

cesar01cesar01am 17.09.08


Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe bis vor kurzem in der Tafel e.v gearbeitet. Ich mußte mit Entsetzen feststellen das im Schnitt pro Woche etwa 10 Neuanmeldungen hinzugekommen sind. Diese sind leider nicht weniger geworden, im Gegentei, es sind mittlerweile 12-14 Neuanmeldungen die Woche. Diese Staistik ist der Hohn schlechthin.

hotchemaohotchemaoam 17.09.08


Sinn ist Ifo-Chef.

Alter_SackAlter_Sackam 17.09.08


Die Studie ist vom DIW durchgefürht worden, dessen Chef ist doch wohl der Herr Sinn. Wer diesen kennt, kann sich seinen Reim auf den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen machen. Erst gestern hörte ich wider, dass Deutschland dank der Schröderschen "Arbeitsmarktreformen" europaweit den größten Niedriglohnsektor hat dank dem Slogan" Arbeit um jeden Preis". Und jetzt die Lachnummer vom DIW! Absolut unglaubwürdig! Hier will man die Ergebnisse einer Politik schönreden, die nur den Großunternehmen Nutzen gebracht hat.

tieffliegertieffliegeram 17.09.08


Ein Lügenbreicht schlecht hin, wer die Augen aufmacht bekommt genau das Gegenteil bestätigt. Die Einrichtungen, wo arme Menschen sich gegen "0 Euro " Entgeld beköstigen können, sind im gleichen Zeitraum drastisch angestiegen. Man wird mal wider für blöd verkauft :-) !

rockoldierockoldieam 17.09.08


Ich frage mich immer wieder, inwieweit man diesen Statistiken Glauben schenken kann. Subjektiv betrachtet, kann ich diesern Kontroverse zur Armut keinen Glauben schenken.

Eines kann man aber trotzdem feststellen: Das Armutsrisiko ist bei Politikern und Beamten mit Sicherheit geringer als bei der übrigen Bevölkerung.

blunacolablunacolaam 17.09.08


Niedriglöhne sind irgendwie scheiße. Wer soll davon leben können? Arbeit ist Arbeit und wer sie macht, soll auch davon leben können. Irgendwer MUSS den Job am Fließband ja schließlich übernehmen.

zettelzettelam 17.09.08


Das ist eben alles relativ. Ich denke, die meisten Leute werden von einem "Aufschwung" nichts mitbekommen haben. Und der Billiglohnsektor wird immer weiter ausgebaut, das spricht auch nicht gerade für eine Verbesserung.


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