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Human Rights Watch gegen Chávez

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Human Rights Watch gegen Chávez

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Venezuela weist HRW-Vertreter aus nach Vorwurf des Demokratieabbaus. Latinobarómetro dagegen beobachtet Anstieg des Vertrauens in die Demokratie

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20 Kommentare

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Kommentare zu Human Rights Watch gegen Chávez

 

uebeluebelam 21.09.08


@Grauwolf:

Eine Diskussion ist mit ihnen anscheinend unnötig. Sie haben sich anscheinend noch nicht mit dem Thema Venezuela beschäftigt. Und auch in Deutschland ist es so, wenn man öffentlich zum Sturz der Regierung aufruft und zur Tat schreitet wird man verhaftet. Sagt ihnen zb die RAF etwas?

GrauwolfGrauwolfam 21.09.08


@andreas123

Das ist wohl richtig, dass man dann den Verfassungsschutz im Nacken hat, aber ohne größere Konsequenzen und Gefahren.
@uebel
Ich kann schon gar nicht mehr zählen wie oft rechts- und linksradikale Gewalttäter zum Sturz der Regierung aufgerufen, dafür Waffen gesammelt haben, wie z.B. jetzt wieder in Köln, wo Autonome versucht haben Polizisten ihre Schusswaffen zu entwenden.
Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft schon die Nationalzeitung zum Zerschlagen des Rechtsstaates aufgerufen hat, wie oft Neonazis öffentlich zum Putsch und zur Ermordung der existierenden Regierung aufgerufen haben, - und ihre geistigen Zwillingsbrüder auf der linken Seite sind keinen Deut besser, eher im Gegenteil.
Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft islamische Hassprediger zum heiligen Krieg gegen das imperialistische System der Ungläubigen hier in unserem Land aufgerufen haben, sogar im Fernsehen - wie z.B. Kaplan Metin, der selbsternannte Kalif von Köln mit seinem jahrelang betriebenen regionalen Fernsehsender.
Na klar hatte er den Verfassungsschutz auf den Fersen, -
doch mit welchen lächerlichen Konsequenzen.

Doch niemand käme auf die Idee deswegen die vielen hetzenden islamischen Zeitschriften oder links- und rechtsradikale Zeitschriften zu verbieten. Nicht einmal die DKP wurde verboten, als man nach dem Ende der Deutschen Desillusions Republik illegale Waffenlager dieser sogen. Partei in bundesdeutschen Wäldern fand, nach loggistischen Planungen der Stasi aufgedeckt, die diesen Typen die entsprechenden Waffen und Mittel beschaffte.
In Latainamerika gehen die Verantwortlichen zwar mit deutlicher Gewalt gegen die frei gewählten Regierungen vor, was möglich ist durch die fehlenden Sicherheitsstrukturen, aber ansonsten unterscheiden sie sich nicht im Geringsten von den bundesdeutschen Putschisten...

andreas123andreas123am 21.09.08


..wer in Deutschland zum Putsch aufruft, dem ist der Verfassungsschutz im Nacken!

Inden USA kommst auf die Black-List und darfst noch net mal mehr fliegen :-(

uebeluebelam 21.09.08


@Grauwolf:

Das stimmt nicht. In Deutschland ruft keiner zu einem Putsch auf bzw. ist in der Planung verwickelt.

In Venezuela wurde der demokratisch gewählte Präsident entführt und hätte erschossen werden sollen. Gleichzeitig wurde in Caracas eine Regierung eingesetzt, die das Parlament aufgelöst hat und sämtliche politische Gegner eingesperrt haben. Es war geplant eine Diktatur nach dem Vorbild Pinochet zu errichten. Aber am Widerstand des Volkes ist das misslungen und Chavez wurde befreit.

Mir ist nicht bekannt, dass dies in Deutschland in den letzten Jahren auch passiert ist...

Schauen Sie sich doch einfach die Doku an, die ich gepostet habe!

GrauwolfGrauwolfam 20.09.08


@uebel

Hältst du das jetzt für besonders clever, Chavez mit technischen Problemen herauszureden, mit sendetechnischen Notwendigkeiten?

In Deutschland gibt es massenhaft Medien in Presse, Fernsehen und Radio, die zum Sturz der gewählten regierung aufrufen, die man leicht abschalten und verbieten könnte, was ab und zu tatsächlich auch passiert, aber eben nur bei eindeutigen Grundrechtsverletzungen der Redaktionen oder Betreiber.

Eine Zensur und Meinungsmanipulation findet solange nicht statt, besonders unter den sogenannten "sozialitischen Befreiungsführern", bis es auch der letzte gemerkt hat...

uebeluebelam 20.09.08


@ Grauwolf: RCTV hat nicht "nur" gegen die demokratische gewählte Regierung gehetzt, sondern war involviert in einem Militärputsch.

Wenn Angela Merkel vom Militär mit Hilfe von RTL und Co geputscht werden würde, würde RTL und den beteiligten Militärs ebenfalls konsequenten drohen. Höchstwahrscheinlich würde RTL sofort geschlossen werden.

Die venezolanische Regierung hat RCTV nicht einmal geschlossen oder verboten. Es wurde lediglich die terristische Lizenz nicht verlängert!! Über Kabel, SAT und Internet sendet der Putsch-Sender munter weiter!

In europäischen Ländern werden auch ab und zu terristische Lizenzen (hauptsächlich Radio) nicht verlängert, denn das analoge Netz hat technische Grenzen. Es sind nicht unendlich viele Sender in einem analogen terristischen Netz möglich.

Über den Putsch und die Rolle der Medien darin gibt es eine nette Doku: LINK

GrauwolfGrauwolfam 20.09.08


@uebel

das ist mir durchaus bekannt und ich teile auch nicht die Gesinnung solcher Fernsehmacher und Meinungsmanipulisten, -

aber das ist keinerlei Rechtfertigung für die Schließung eines Fernsehsenders. Niemand käme auf die Idee einem Sender in Deutschland die Lizenz zu entziehen, nur weil sie ab Mitternacht geist- und niveaulos betrügerische Gewinnshows senden.
Niemand käme auch auf die Idee die "Rote Scheiße(Fahne)" - das verlogen heuchlerische Zentralorgan der chinafreundlichen bundesdeutschen Kommunisten zu verbieten, die Bild-Zeitung für selbstgerechte Linke.
Ich würde auch dagegen aufstehen die Nationalzeitung zu verbieten, obwohl die wirklich uneträglich mit ihren Inhalten ist.

Aber so ist eben die Demokratie, dass man auch sehr stark abweichende Meinungen ertragen muss, solange die Macher nicht zur Gewalt und Mord aufrufen, wie z.B. in Deutschland die Autonome Linke oder der Koran im Namen des Propheten. In so einem Fall bin ich allerdings dafür ein striktes Verbot durchzusetzen, egal um welchen Preis. Wenn eine Demokratie nicht mit solchen abweichenden Meinungen leben kann, verdient sie es erst gar nicht zu existieren...

uebeluebelam 20.09.08


@ Grauwolf: Hier ein Link zum "geschlossenen" Fernsehsender RCTV, der einen Putsch mitorganisiert hat: LINK - dort können Sie auch den Live-Stream sehen... so geschlossen ist der Sender!

Und zu der Quelle IGFM brauche ich wohl nichts sagen, oder doch? Die waren gegen die Freilassung von Nelson Mandela, sie unterstützten die Pinochet Diktatur und und und

@ diewaldfee: In Venezuela hat der Staat bei den "verstaatlichten" Unternehmen meistens nur eine Aktienmehrheit. Die Unternehmen verdienen noch immer kräftig mit an den "verstaatlichten" Projekten. Es zeigt wieder einmal, dass sie sich überhaupt nicht auskennen... waren Sie nicht der, der indirekt Batista aus Kuba verteidigte? Ich glaube schon...

@ Schwabenteufel: Danke für den Tipp.

diewaldfeediewaldfeeam 20.09.08


Uebel, es gab mal eine Zeit in Deutschland, da haben Juden ihren Besitz massenhaft an den Staat verkauft. Freiwillig. Oder doch nicht?

GrauwolfGrauwolfam 20.09.08


@uebel

Du trägst deinen Nicknamen wirklich zurecht und bist der überzeugende Beleg dafür wie verlogen viele der Linksfaschisten argumentieren. Ich habe hier nur ein paar wenige Links zusammengestellt über die Medienzensur von Hugo Chavez, könnte das aber noch seitenlang fortsetzen:
Chavez verteidigt Medien Zensur LINK

LINK

LINK

LINK

LINK

SchwabenteufelSchwabenteufelam 20.09.08


uebel,mit Grauwolf brauchst erst gar keine Diskusion anfangen,den kennt hier bei Webnews jeder,er leidet an akutem Faschisten/Kommunistenwahn,er ist irgendwann mal aus einer Anstallt entsprungen,leider weiß man nicht mehr aus welcher,sonst könnte man Ihn zurückbringen lassen

andreas123andreas123am 20.09.08


..uebel, aber Kolumbien = klein US-Amerika ;-)

uebeluebelam 20.09.08


Wie man sieht haben Sie sich noch nie genauer mit Venezuela beschäftigt. Wie in dem Artikel richtig steht stimmt der Bericht nicht mit anderen Untersuchungen überein.

Außerdem ist es eine Mär, dass es in Venezuela keine Pressefreiheit gibt. In der Regierungszeit von Chavez wurde keine einzige Zeitung, kein TV-Sender oder Radio Sender aus politischen Gründen geschlossen. Ganz im Gegenteil. Ehemalige illegale Sender (unter der 4. Republik) wurden unter Chavez erst legal!

Und in Venezuela wurde kaum etwas enteignet. Meistens kauft es der Staat von privaten Firmen. Außerdem geht es dann im Besitz des Staates über und keiner Partei.

Und Kritiker der Regierung haben es auch nicht schwer. Venezuela ist nicht Kolumbien!

andreas123andreas123am 20.09.08


USA!

GrauwolfGrauwolfam 20.09.08


Kritik an Menschenrechtsverletzungen ist eben immer nur so lange erwünscht, wie sie den eigenen Interessen dient und nicht den "Pseudo-Sozialismus" eines faschistoiden Chavez öffentlich vorführt.
Das ist doch eine wirklich berauschende Zukunftsperspektive für den "real existierenden Sozialismus" - kaum an der Macht wird die Pressefreiheit abgeschafft, gehen die Gängeleien gegen Kritiker los und wird das ganze Land zum Privateigentum der Partei erklärt.

Das kennen wir doch längst hinreichend und zur Genüge - siehe China - die neue Sowjetunion - Nord-Korea - Birma - Simbabwe - Kuba - u.s.w.

uebeluebelam 20.09.08


Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist ein bisschen merkwürdig

Die Studie heißt "Zehn Jahre Chávez", jedoch ist Chávez erst seit 2. Februar 1999 im Amt. Also kommt die Studie ca. 5 Monate zu früh raus.

Aber wahrscheinlich liegt es daran, dass im November 2008 regionale Wahlen sind und HRW wieder einmal Partei mit einem zweifelhaften Bericht ergreift. Das war ja auch schon 2004 beim Abwahlreferendum so und 2007 beim Verfassungsreferendum.

Aber was kann man sich schon von Jose Miguel Vivanco erwarten. Immerhin ist er ein ehemaliger Unterstützer der Pinochet-Diktatur. Das wäre so als würde ein Vertrauter von Kim Jong Il einen Menschrechtsbericht über Südkorea verfassen... der einzige Unterschied: Die Medien würden diesem Bericht kein Vertrauen schenken.

uebeluebelam 20.09.08


Das Problem war, dass sich HRW wiederholt in den venezolanischen Wahlkampf eingemischt hat. So wurden ähnlich zweifelhafte Berichte kurz vor dem Abwahlreferendum 2004 veröffentlicht und vor einem Referendum 2007.

Und andere Berichte kommen ja auch zu einem ganzen anderen Schluss als HRW (siehe Artikel!)

uebeluebelam 20.09.08


Man muss bedenken, dass Jose Miguel Vivanco (HRW-Vertreter) auch schon Menschenrechtsvertreter der Pinochet-Diktatur war.

Und renommierte Organisationen wie der chilenische Latinobarómetro kommen zu einem ganz anderen Schluss. Denn laut deren Bericht ist in Venezuela in den letzten Jahren die Zufriedenheit mit der Demokratie weiter gestiegen!

Human Rights Watch mischt sich ganz einfach in den Wahlkampf ein! Das hat diese Organisation auch schon im Jahr 2004 und 2007 gemacht.

f5f5am 20.09.08


Chavez hat dort doch Narrenfreiheit. Das kann so doch niemand mehr lange mehr mitansehen :(

KlopapierKlopapieram 20.09.08


Die müssen wohl ordentlich genervt haben...warum? Vielleicht weil sie nachher noch etwas gefunden hätten...dann doch lieber direkt ausweisen.


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