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Aufbau Ost noch «mindestens drei Jahrzehnte»

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Aufbau Ost noch «mindestens drei Jahrzehnte»

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Eingestellt vonam 22.09.08in Politik via berlinonline.de

Der Aufbau Ost wird nach Einschätzung der Bundesregierung noch «mindestens drei Jahrzehnte» in Anspruch nehmen. Das geht nach Informationen der «Sächsischen Zeitung» aus dem neuen Jahresbericht der Bundesregierung zum Stand der deutschen Einheit hervor.

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26 Kommentare

Kommentare zu Aufbau Ost noch «mindestens drei Jahrzehnte»

 

Guppy22Guppy22am 10.10.08


Nein, Euer System ist euer 9/11 - Ihr ( die westdeutschen Wirtschaftsbosse) habt den Osten nur als Absatzmarkt gebraucht für Eure überteuerten (Schrott-) Produkte.

Geldgier, Gewinnsucht, Abzocke, lecker Gammelfleich, Pflegenotstand, Hartz 4 ... geiles System

RenePrueferRenePrueferam 23.09.08


Richtig Thor! Natürlich darf man auch nicht vergessen, dass es die Poilitiker damals nicht einfach hatten, da es ja die erste Wiedervereinigung war. Heute würde man sicher vieles anders machen. Aber die vielen Versprechen hätte man sich sparen sollen, zumal man eh keinen Überblick hatte. Eine These der Politiker, wonach geringere Einkommen, mehr Arbeitsplätze bedeutet ist grundlegend falsch. Sonst müßte im Osten Deutschland Vollbeschäftigung herrschen.

Der_ThorDer_Thoram 23.09.08


Dahomer, da kann ich RenePruefer nur recht geben. Du kannst niemanden "Zwangsumsiedeln"
Aber das ganze Desaster, war in einigen Bereichen vorhersehbar.
Das West-Ost-Gefälle. Man hätte alle Preise und Löhne gleich 1:1 machen müssen
Man hätte das Übersiedeln unterbinden müssen. Viele sind aus dem Osten in den Westen gezogen, weil sie meinten, hier regnet es Gold vom Himmel. Und im Osten fehlen dadurch Qualifizierte Arbeiter, die am Wiederaufbau hätten mitarbeiten müssen. Im Westen wurden viele Arbeitsplätze weggenommen, bzw wir hatten auf einen Schlag mehr Bewohner, die mit Arbeit versorgt werden mussten.
Die ganze "Wiedervereinigung" ging viel zu schnell. Man kann Ein Volk, was sich 40Jahre auseinandergelebt hat und komplett andere Ansichten und Lebensweisen hat nicht in 1 Jahr zusammenschmeissen. Das musste im Chaos enden.

RenePrueferRenePrueferam 23.09.08


Ich habe schon viel dummes gelesen, aber dass, was Du hier zum Besten gibst ist nicht zu toppen. Die Treuhand war der Todesstoß für die ehemalige DDR. Dort wurde alles zu 10% des Marktwertes verramscht. Den Rest haben unsere Politiker mit der Gießkanne, ohne jede Überlegung, verteilt.
Das mit dem Umsiedeln hst Du wohl geträumt? Ernst nehmen kann man diesen Blödsinn nun wirklich nicht. Wir verkaufen unser Land an irgendjemanden, der es haben will. Spätestens jetzt, solltest Du Dich mal untersuchen lassen.

DahomerDahomeram 23.09.08


Die Wiedervereinigung war unser 9/11. Ich will hier auch niemandem die schuld geben. Das konnte einfach keiner ahnen aber ich finde man sollte die ossis in "wirtschaftslöchern" umsiedeln in etwas erfolgsversprechendere städte/gebiete und alles was man nicht braucht von unserem land entweder nicht benutzen oder Ausbeuten und abkoppeln. Das können von mir aus die Polen haben oder wir verkaufens an irgendwen falls das einer haben will.

hjweithjweitam 23.09.08


Es ist an der Zeit die flächendeckenden Zahlungen einzustellen und ersatzweise punktuelle Regionen mit wirklicher Aussicht auf erfolgreiche Sanierung sowohl in Ost als auch in West zu bedenken.
Vielleicht ist aber auch die Ostlastigkeit in der Regierung für überregionales Denken hinderlich was natürlich auch hier zu Verschiebungen führen muß.

KottonKottonam 23.09.08


Also... Mein Dad und sein Kumpel waren mich vor Kurzem hier in einer Stadt an der Nordsee besuchen.
Beides eingefleischte Ossis. ;-) Ich hab ihnen die Innenstadt gezeigt und dabei kam die Begeisterung hoch.
Wisst ihr was die beiden gleich gesagt haben: Das können wir uns im Osten nicht leisten. Da existiert gar nicht so viel Geld, mit dem die Menschen sich dort nachmittags in Straßencafes setzen können. Solche Cafes hätten keine überlebenschance, weil die Leute lieber spaaren wenn sie mal was übrig haben. Sie fandes das blühende Leben toll. In ihrer Heimatstadt klappen Punkt 18 Uhr die Bürgersteige hoch. Dann ist kaum noch was los in der City außer Jugendliche die irgendwo abhängen, weil sie nicht wissen wohin, oder was sie mit ihrer Freizet anfangen sollen, weil nix da ist, womit sie sich beschäftigen können. Es geht dort vieles krachen, weil die Leute ihr weniges Geld lieber spaaren für schlechte Zeiten.

Blühende Landschaften im Osten? Wo?

Steffen1981Steffen1981am 23.09.08


Nicht der Aufbau Ost dauert solange sondern die Ansiedlung der Industrie die damals im Westen stand um ein paar Arbeitnehmer loszuwerden im Westen mit 1000 Arbeitnehmern zu gemacht und im Osten mit 500 wieder auf und das schön subvensoniert vom Staat. Und dann sind natürlich die Ossis dran Schuld. Liebe Politiker das glaubt euch keiner mehr!! Aber vielleicht schiebt ihr es ja bald den Rentner in die Schuhe und den Ungeborenen solidargemeinschaftsverweigern die einfach nicht auf die Welt kommen wollen weil die Aussichten einfach zu schön sind und Mütter sehr hoch angesehen sind höher als kräftig (Steuer) zahlende Kaierre Frauen usw.

kalmarkalmaram 22.09.08


Rene, manchmal bin ich von deinen Postings nicht begeistert, weil zu viel Gefühl mitschwingt, aber dieser trifft genau den Kern der Sache.

overLineoverLineam 22.09.08


Danke, Rene, mir auch !!

Der_ThorDer_Thoram 22.09.08


Danke, Rene. du hast mir aus der Seele gesprochen.

RenePrueferRenePrueferam 22.09.08


Ich bin Ossi und kann es gar nicht begreifen, was in den Köpfen der Politiker abgeht. Eins ist Fakt! Je weiter man in Richtung Westen fährt um so schlechter werden die Straßen. Die können hier im Osten bauen was sie wollen, solange sich keine Wirtschaft ansiedelt, ist das alles Vergebens. Den Osten kann man nicht aufgeben, aber man braucht Wirtschaftler die das Geld einsetzen und keine dummen Politiker! Außerdem muß der aufbau in Ost und West stattfinden! Wenn ich mir Leipzig ansehe: Die Stadt wurde von einer Ruinenlandschaft auf hohes Niveau gebracht! Warum baut man seit Jahren einen Tunnel für mitlerweile 1 Mrd unter der Stadt, den niemand braucht. Im Gegenteil, da er unter der City durchführt, hat man durch den Baulärm zig renomierte Geschäfte und Kneipen ruiniert. Wer so etwas zu Verantworten hat, gehört wegen Verschwendung in den Knast. Vielleich türken unsere Politiker aber auch. Wer weiß denn schon wo welches Geld hinfließt? Dem Soli sei dank!

GauseGauseam 22.09.08


Toll, 30 weitere Jahre in denen das Volk abgezockt wird. Manche Stadt im Westen benötigt selber schon so einen Aufbau-Ost Zuschlag.

Ach dieses scheiss Politikerpack, die gehören alle geschlagen und ...

pesajepesajeam 22.09.08


Wie sagte doch noch ein hochdekorierter Deutscher Dr. Dr. Ehrenwort Spitzenpolitiker nach gewohnter politischer Sondierung der Situation. "Blühende Länder. Die Wiedervereinigung kostet uns keinen Pfennig". Der beste Beweis wie uns unsere Politiker täglich belügen,Bescheissen und für Dumm verkaufen. Aktuell auch bei der Bankenkrise zu bewundern.

Guppy22Guppy22am 22.09.08


Was fehlt ist PLANWIRTSCHAFT ! aber so wird eben Geld planlos verpulvert - noch, so scheint es ist genügend da, nur wo ist das ganze Geld geblieben???

Guppy22Guppy22am 22.09.08


Warum ist Ostdeutschland kein BLÜHENDES HONGKONG ? - alles Lüge vom Wiederaufbau, blühende Landschaften, Wiesen, Wälder und blühende Arbeitslosigkeit, mancherorts ist es schlimmer als zu DDR-Zeiten !

ES ist keine Starke Wirtschaft vorhanden und so lange diese dort nicht entsteht wird der Westen immer und ewig Ausgleichsleistungen zahlen !

decafdecafam 22.09.08


Dreist ^^ Das wird sicher als Wahlkampf Thema genutzt, am Ende rechnet uns dann jemand vor, dass 5 Jahre auch genug sind.

pamchenpamchenam 22.09.08


Eigentlich müsste man mal realistisch sein und den Osten mehr oder weniger aufgeben und sich selbst überlassen ?

phoenix0815phoenix0815am 22.09.08


ja danke fürs Gespräch, wir zahlen ja alle auch erst 18 Jahre für die blühende Landschaft! Die wird es flächendeckend dort drüben nie geben, selbst wenn wir 100 Jahre Soli zahlen !!!!

Der_ThorDer_Thoram 22.09.08


Bei dieser unvorstellbar gigantischen Summe an "Aufbaugeldern" geht mir der Hut hoch und ich kann den Brechreiz nicht unterdrücken.
Kein Land auf diesem gesammten Planeten hat jemals soviel Subventions- und Entwicklungsgelder erhalten, wie die ehem. DDR. Ein kleines Land mit grade mal 16Mio Einwohnern. Und das geht ja schon seit die BRD für die Transitstrecken Mrd. an "Gebühr" bezahlt hat. Laut Egon Krenz war die DDR schon in den 70ern auf diese Gelder angewiesen.
Für dieses Geld hätte man den ganzen Laden einebnen und komplett neu aufbauen können.
Zugegeben, es sind viele Politiker aus dem Westen, die dort als Landesherren sitzen.
Das ist aber keine Entschuldigung für diese Verarsche. Hier im Westen verfällt alles, weil im Osten die Politiker unfähig sind, mit Geld umzugehen.
ICH GEH JETZT MEINE TOILETTE ZUKOTZEN!!!!!!!!!!


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