Nirgendwo weniger Priester als in Aachen - AZ-Web.de
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... und wieder einmal schwer enttäuscht vom Bischöflichen Generalvikariat als zentrale Verwaltung des Bistums !
Als ich die Ausführungen von Herrn Cremer las, konnte ich gar nicht glauben, dass solch eine Darstellung vom Leiter der Hauptabteilung Pastoral, Schule und Bildung kommen soll. Ich weiss ja nicht, wo Herr Cremer " seine Erfahrungen " gemacht hat, aber eines ist sicher : Es legen mehr Menschen als er meint einen großen Wert darauf, eine Messe ( auch mit einem alten Pfarrer oder Pater ) anstelle eines Wortgottesdienstes zu feiern. Weiterhin ist es mehr Menschen als er meint wichtig, am Kranken- oder Sterbebett Kontakt zu einem Pfarrer oder Pater zu haben.
Schade, dass wir solche Entscheidungsträger haben !
An Unverschämtheit nicht zu überbieten!
Was müssen wir uns noch an unfähigen Äußerungen anhören? Jetzt reicht es, aber endlich! Pfarrer Rolf-Peter Cremer sollte sich schämen und lieber ganz dick einpacken. Der Winter kommt, oder soll etwa die Eiszeit schon über uns hereingebrochen sein? Führungsqualität beweisen, Vertrauen stärken und Besonnenheit fördern, zukunftsorientierte Ausrichtung auf die Ausbildung von neuen Priestern, Stärkung der derzeit tätigen Mitbrüder, - darauf sollte sich die Bistumsleitung konzentrieren. Aber das geht nur mit fähigem Personal! Unser Bischof will die Laien künftig intensiver zur Leitung von Gemeinden heranziehen, ohne die Ehrenamtler zu überfordern. Gut. Aber wer wirkt hier überfordert? Das sind doch anscheinend solche Pfarrer wie Rolf-Peter Cremer, die wohl die Ehrfurcht und den Respekt vor ihren Mitbrüdern verloren haben, oder? Es ist der falsche Weg. Wir brauchen Priester und sie brauchen unser aller Unterstützung. Nur gemeinsam können wir das schaffen. Abrutschen können wir nur mit solch dummen und unqualifizierten Äußerungen.
Ehrenamt ist sehr Wichtig.Aber die Kirche hat seinen Gläubigen gegenüber eine Verpflichtung.
Diese zahlen Kirchensteuer und diese sollte auch für die Gemeindemitglieder verwendet werden.Ein gläubiger Christ sollte profesionellen Beistand in Glaubensfragen erhalten und nicht auf Laienpriester angewiesen sein.Geht mehr auf den Menschen wieder zu.Vielleicht füllen sich dann auch wieder die christlichen Kirchen.
Zitat aus dem Artikel:
"Der Leiter der Hauptabteilung Pastoral, Schule und Bildung arbeitet an den Konzepten zur Sicherung der sakramentalen Grundversorgung."
Ich frage mich, wo Herr Cremer an dem Konzept arbeitet? In seinem Büro im Generalvikariat!? Sicher, denn ich habe immer mehr den Eindruck dass Pastoral dort an den Schreibtischen geplant wird, so wie auch die angekündigten Fusionen von Pfarrgemeinden. Alle Priester aus dem GV sei gesagt, geht mal wieder zur Basis in den Gemeinde, und schaut was die Menschen brauchen. Es ist traurig, wie Priester sich ändern, wenn Sie im GV arbeiten.
Zum Priesternachwuchs kann ich nur sagen, welcher junge Mensch soll sich für diesen Beruf begeistern, wenn er in den Pfarrgemeinden größtenteils nur konservatives Priestertum erlebt. Da gibt es junge Priester, die verknöcherter sind, als manch älterer Priester. Da werden mit Zustimmung des Bischof Privatmessen im tridentinischen Ritus gefeiert (Hochburg ist wohl Herzogenrath und neuerdings auch Kohlscheid!!!). So eine Kirche kann niemanden zum Mittun begeistern.
Leider gibt es zu wenige Priester vom Schlage Edmund Erlemanns!!!
nn einfach nicht sein! Der Bischof kann den aussterbenden Priestern die Finanzen kürzen, er kann sie von seinen Beratern beleidigen lassen, er kann sie für unwichtig erklären lassen (dafür wird er einst Rechenschaft ablegen müssen),aber eines wird er nie können: Er kann ihnen nicht die Ehre nehmen!
Sollte R.P. Cremer seine Äußerungen über die Priester wirklich so getan haben, dann ist dies eine weitere Frechheit, die sich die Leitung der Diözese leistet. Hat er jemals Jahrzente in einem Krankenhaus gearbeitet, und weiß er, wer und was dort gebraucht wird? Läßt er sich von einer 80 jährigen Rentnerin begraben? Es kann nicht sein, daß alle Priester kurz vor der Insolvenz des Bistums 3 Jahre auf ihr Weihnachtsgeld verzichten mußten, während alle anderen Angestellten weiterhin Urlaubs- und Weihnachtsgeld erhalten, und jetzt einen Tritt vor das Schienbein bekommen; es kann nicht sein, daß die Diözese seit drei Jahren für viele Krankheitskosten von Priestern nicht mehr aufkommt, von ihnen jedoch verlangt, mindestens bis zum 70. Lebensjahr "die Arme auszubreiten", weil die Seelsorge ansonsten längst zusammengebrochen wäre; es kann nicht sein, daß von der Diözesenleitung Wortgottesdienste mit Kommunionausteilung anstelle einer Eucharistiefeier nicht gern gesehen werden, obwohl
der "normale Christ", der ältere, der behinderte usw. - ich spreche nicht von den "Kopftheologen" - dieses Zeichen braucht und mit dem "kirchlichen Wortdurchfall" (P.M. Zulehner) in vielen "Wort-Gottes-Feiern" (ein Unwort!) nichts anzufangen weiß; es kann nicht sein, daß Menschen nach der Ausbildung zu einem pastoralen Beruf nicht angestellt wurden, weil sie nicht mehr bezahlbar waren, daß aber gleichzeitig Verwaltungszentren aufgebaut wurden, und Menschen eingestellt werden, die viel teurer sind; es ka
Wer seit Jahrzehnten die Priesterausbildung so verbeutelt und versaut hat, soll sich jetzt nicht beklagen. Welcher junge Mann möchte in einem deratigen Bistum, das gerne auf Priester verzichtet, noch den Beruf des Priesters ergreifen?
Naja, wenn Priester ja nicht so wichtig sind, dann sollte sich Pfarrer Cremer doch mal einen anständigen Beruf suchen, für seinen Unterhalt arbeiten und uns nicht auf der Kirchsteuer-Tasche liegen. «Viele wollen im Bistum Aachen nicht mehr Dienst tun.» Na kein Wunder, wenn man von der eigenen Mannschaft nicht Ernst genommen wird...
Da muss wohl eine neue Geschichte in Aachen entstanden sein,dem Teufel auf den Leim gegangen.Dem guten Herrn Cremer werde ich,wenn ich ihn persönlich erwische,aber mal gehörig die Meinung sagen.
Den Menschen ist wichtig, dass überhaupt jemand von der Kirche kommt.Da fliegen aber Einige etwas hoch.
Meiner Erfahrung nach ist den Gläubigen doch ein guter Wortgottesdienst lieber als eine Messe mit einem alten Pater, der gerade noch die Arme ausbreiten kann.
Das sind die Menschen,die keine Zeile in der Bibel verstanden haben und eins weiß ich,ich werde beten und mein himmlischer Vater wird mich erhören und ich hoffe,das so manch einer eine Erläuchtung bekommt.Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.