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Generalbundesanwalt will Saarbrücker Pascal-Urteil kippen

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Generalbundesanwalt will Saarbrücker Pascal-Urteil kippen

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Eingestellt von
JoScheidt
am 23.09.08in Politik via saarbruecker-zeitung.de

Generalbundesanwalt will Saarbrücker Pascal-Urteil kippen

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20 Kommentare

Kommentare zu Generalbundesanwalt will Saarbrücker Pascal-Urteil kippen

 

crit.anacrit.anaam 02.12.08


"Im Prozess hat sich gezeigt, dass auch die Richter überfordert waren.Trotz des Widerrufs der Geständnisse blieben klare Verdachtsmomente die einen Freispruch der Hauptangeklagten in dubio pro reo nicht rechtfertigen"

Richtig, Verdachtsmomente. Dewegen der Freispruch und die Anwendung des Grundsatzes: "in dubio pro reo!" Ein Angeklagter kann nämlich nämlich nur dann verurteilt werden, wenn das Gericht von der Schuld der Angeklagten überzeugt ist; es fordert also mehr als einen bloßen Verdacht.

Oder kurz: Verdacht = unbewiesene Behauptungen = Freispruch.
Überzeugung = bewiesene Behauptungen = Verurteilung.

JoScheidtJoScheidtam 26.09.08via Saarbrücker Zeitung


Man sollte einmal alle Berichte von Spiegel, Focus und Stern vergleichen die allesamt nur die Meinung des Redakteurs wiedergeben.Gisela Friedrichsen vom Spiegel ist wohl Deutschlands BEKANNTESTE Gerichtsreporterin, die auch nur ihre Meinung "wiederSpiegelt" - aber bei Rechtswissenschaftlern und Richtern sicherlich nicht als renommiert angesehen wird. Nach dem BGH-Beschlußss werden wir eine neue Perspektive haben.

JoScheidtJoScheidtam 26.09.08via Saarbrücker Zeitung


Grundsätzlich bin ich flexibel genug meine Meinung auf Grund neuer Fakten zu korrigieren.Ich respektiere jedoch auch die Meinungen Anderer als Live-Zuschauer im Prozeßgeschehen, wenn hier auch - sofern nicht ein Geständnis real abgegeben wird - nur noch Taktiken der Strafprozeßordnung durch überwiegend Pflichtverteidiger oder Medien-Juristen zum gewünschten Verwirrspiel beitragen.Die Wahrheit liegt woanders.

Lilly8Lilly8am 25.09.08via Saarbrücker Zeitung


Ich habe Verständnis dafür, dass man sich seine Meinung bildet, die dann schwer zu korrigieren ist. Was man meiner Meinung in diesem Prozeß unbedingt vermeiden wollte (was aber nicht gelang), war, die Ermittlungsmethoden der Polizei anzuprangern. Übrigens, die zwei Schwestern von P. (damals glaube ich 14+16 Jahre) haben sich nach unendlichen Verhören gegenseitig beschuldigt, P. ermordet zu haben. MIt einer Eisenstange ihn erschlagen zu haben. Diese "Geständnisse" waren auch nicht zu halten!

Lilly8Lilly8am 25.09.08via Saarbrücker Zeitung


Ich habe Verständnis dafür, dass man sich seine Meinung bildet, die dann schwer zu korrigieren ist. Was man meiner Meinung in diesem Prozeß unbedingt vermeiden wollte (was aber nicht gelang), war, die Ermittlungsmethoden der Polizei anzuprangern. Übrigens, die zwei Schwestern von P. (damals glaube ich 14+16 Jahre) haben sich nach unendlichen Verhören gegenseitig beschuldigt, P. ermordet zu haben. MIt einer Eisenstange ihn erschlagen zu haben. Diese "Geständnisse" waren auch nicht zu halten!

Lilly8Lilly8am 25.09.08via Saarbrücker Zeitung


@JoScheidt: Weder Juristen-Manöver, noch selbst dabei (hehe!:-), noch wurde "es" erzählt. Ganz einfach: ich war drei Jahre lang jeweils montags und donnerstags von 10-16 Uhr Prozeßbeobachterin. Und wichtig: keine Juristin! Ich empfehle ebenso das Buch zum Pascal-Prozeß: "Im Zweifel - gegen die Angeklagten" von Deutschlands renommiertesten Gerichtsberichterstatterin, nämlich Gisela Friedrichsen vom SPIEGEL. Vielleicht mit einem Blick außerhalb der saarländischen "Brille" auf diesen Prozeß. OK?

JoScheidtJoScheidtam 25.09.08via Saarbrücker Zeitung


@Lilly8...Unter Pkt.5. die Geständnisse ..: Wer von den hier schreibenden Frauen würde sich von Kripo-Beamten in den Schritt fotografieren lassen? So kommt man zu "Geständnissen"!....Wer so etwas öffentlich behauptet war entweder selbst dabei, oder es wurde erzählt und man gibt es einfach weiter.Letztere Möglichkeit ist nicht besser wie die allseits bekannte Medien-Berichterstattung - mit dem Beigeschmack das StGB aufzuschlagen.Nicht jeder im Gerichtssaal versteht was er hört; Juristen-Manöver!?

Lilly8Lilly8am 25.09.08via Saarbrücker Zeitung


1. verschwinden in Deutschland jährlich ca. 800 Kinder spurlos. 2. ist überhaupt nicht klar, ob P. tot ist. 3. sein Fahrrad wurde nie gefunden, 4. ist Kevin nie der Spielkamerad von Pascal gewesen (wie immer in der Presse behauptet), 5. die Geständnisse der Angeklagten kamen unter immensen Druck zustande, wurde in Medien nie erwähnt: Wer von den hier schreibenden Frauen würde sich von Kripo-Beamten in den Schritt fotografieren lassen? Nach 18 Stunden Verhör? Wer?So kommt man zu "Geständnissen"!

Lilly8Lilly8am 25.09.08via Saarbrücker Zeitung


Leider kann ich keinem Statement hier zustimmen. Ob Verfahrensfehler begangen wurden, wird sich zeigen. Eine Wiederaufnahme bedeutet nicht automatisch, dass die Freigesprochenen schuldig waren/sind. Ich kann mich immer nur wiederholen - nicht alles blind den saarländischen Medien (gleich geschaltet?) glauben, sondern man hätte sich selber ein Bild im Gerichtssaal machen sollen, bevor man hier postet. Ich empfehle dringend den Herrschaften, am 6. Oktober 2008 STERN-TV zu schauen.

JoScheidtJoScheidtam 24.09.08via Saarbrücker Zeitung


Im Prozess hat sich gezeigt, dass auch die Richter überfordert waren.Trotz des Widerrufs der Geständnisse blieben klare Verdachtsmomente die einen Freispruch der Hauptangeklagten in dubio pro reo nicht rechtfertigen.Eine Belohnung in verlockender Größe hätte eine große Hilfe sein können, da man mit "Speck" bekanntlich "Mäuse" - hier "Ratten" fängt.Es stellt sich die Frage ob von anderer Stelle das Recht arg gebeugt wurde?

JuppJuppam 23.09.08via Saarbrücker Zeitung


Aus meiner Sicht kann ich nur sagen das hier wohl nicht nur eine Frau diese mal bei der Gerichtshilfe tätig war an dem Fall beteiligt war, was an sich ja schon eine Schande ist.
Sicher waren hier auch andere hohen...... beteiligt sonst hätte es wohl nicht sein können das ein solches lächerliches Urteil gesprochen wurde.
Jeder Gauner wird nicht gefragt ob er Schuld hat oder nicht, er wird anhand von Indizien wenn es sein muss verurteilt.
Indizien gab es in dem Fall mehr als genug und weiteres

JuppJuppam 23.09.08via Saarbrücker Zeitung


Das übelste Urteil das die Deutsche Justitz bisher gesprochen hatte.
Es ist doch wirklich durch die Aussagen der damals Angeklagten zweifelsfrei bewiesen das die Taten geschehen waren.........!!!!!
Was gibt es hier noch zu beweisen?????
Oder waren etwa Leute an der Tat beteiligt die auf hohen Posten sitzen??
Herr Gerneralbundesanwalt bitte zeigen Sie das es noch Gerechtigkeit gibt und bringen Sie die Angeklagten dahin wo diese hin gehören.
Danke.

CelticCelticam 23.09.08


Kein Problem @Theo. Solange es keinen Lösch-Button gibt ;-)

geilikyliegeilikylieam 23.09.08


ich hab keine ahnung, ob es sich bei den angeklagten um die möglichen täter handeln könnte, aber dass der täter ungestraft davon kommt, sollte nicht sein. außerdem ist es auch für die angehörigen des kindes sehr unbefriedigend, über einen so langen zeitraum keinen täter verantwortlich machen zu können.

TheosVereinTheosVereinam 23.09.08


Das ein Wiederaufnahmeverfahren bei JUSTIZUNRECHT überhaupt möglich gemacht wird wäre ein großer Sieg für die Gerechtigkeit uin Deutschland. Ich warte voller Ungeduld auf die weitere Entwicklung und ob sich Rechtsmißbrauch als eine der Ursachen für die Einstellung des Verfahrens heraus stellt. Die deutsche Justiz an sich ist nicht so unfehlbar solange ein einzelner "unabhängiger" Richter (oft auch falsche) Entscheidungen treffen kann die man nicht so leicht korrigieren kann. Zum Kommentar (hier) von Günther Faust Saarbrücken kann ich nur zustimmen, Sorry beim Kommentar von Celtic wollte ich ein PRO anklicken bin auf die falsche Taste "melden" gerutscht, war ein Irrtum. Ich schreibe nicht einfach aufs Blaue drauf los sondern lese sehr aufmerksam was andere menschen schreiben. Ich persönlich habe im verein gegen Rechtsmißbrauch in Waldshut als Zuschauer oft genug miterleben können wie unbequeme Sachen (ich meine Fehlentscheidungen) bei der Justiz leider manchmal unter den Tisch gekehrt werden, und OPFER kaum eine Chance auf ein Wiederaufnahmeverfahren haben, wenn sie nicht bereit sind überregional auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen.
Daher wäre es ein Sieg für die Gerechtigkeit wenn dieses Verfahren auch zu akzebtablen Lösungen führen würde. Ich lasse mich bei WEBNEWS mal überraschen "ob" und vor allen Dingen "wann" in dieser Sache etwas geschieht

CelticCelticam 23.09.08


"und das konzequenzen gezogen werden müssen, allein schon aus Respekt, das dem kind geschuldet werden muss !!!"

Ganauso ist es!
Ein Wiederaufnahmeverfahren ist das einzig Richtige und man kann nur hoffen, daß genügend Beweise für eine Verurteilung gesammelt werden.

rastafarirastafariam 23.09.08


Wie konnte man die denn ohne andere Tatverdächtige gefunden zu haben, einfach freilassen?

aldoaldoam 23.09.08via Saarbrücker Zeitung


..... und das konzequenzen gezogen werden müssen, allein schon aus Respekt, das dem kind geschuldet werden muss !!!

Günther FaustGünther Faustam 23.09.08via Saarbrücker Zeitung


Dem Kommentar von Herrn JoScheidt ist hinzuzufügen: Ohne Rücksicht auf honorige Zeitgenossen!

JoScheidtJoScheidtam 23.09.08via Saarbrücker Zeitung


Es wäre der innigste Wunsch aller aufrichtigen Bürger dieses Landes, wenn es zur Wiederaufnahme des Verfahrens käme und mit EISERNER HAND der Wahrheit Respekt verschafft würde. Die lückenlose Auflösung unter Ausnutzung aller rechtsstaatlichen Möglichkeiten, die Aufdeckung von Pannen, die Ahndung von Vertuschungen.Ein Kinderschicksal verlangt die rückhaltlose Auflösung, ohne wenn und aber.


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