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Gentechnik im Honig gefunden

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Gentechnik im Honig gefunden

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Das Verwaltungsgericht Augsburg stellte am 30. Mai fest, dass Honig mit Blütenpollen des gentechnisch veränderten Mais MON 810 nicht verkehrsfähig ist. Nun wurde dieser Pollen trotz Vorsichtsmaßnahmen im Honig eines Imkers gefunden. Seine gesamte Jahreshonigernte war betroffen und wurde am 23.September in der Müllverbrennung Augsburg entsorgt.

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14 Kommentare

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Kommentare zu Gentechnik im Honig gefunden

 

kalmarkalmaram 28.09.08


Oh danke, RKarow. Wenn du dich hier bei webnews umsiehst wirst du bald eine kleine Gruppe von Leuten finden, die immer alle Themen sehr ernst nehmen, manchmal etwas extremistisch sind, sehr ernst gemeinte Kommentare abgeben und dann plötzlich, aus purem Spaß, einen hanebüchenen Bockmist schreiben. Einfach nur so. Manche ärgern sich grün darüber und wir feixen uns eins.

RKarowRKarowam 28.09.08


An Kolmar: richtig. Habe den Foto angeschaut und festgestellt, wir sind wohl ein Jahrgang oder so. Deshalb auch die Tiefe. Wir stehen auch nicht in Widerspruch. Und Alfine E. Neufrau provoziert nun einmal gerne. Siehe auch www.komplizissimus.de und www.milanstation.de. Da kannst Du mich besser kennenlernen. Denn über die Freundesseite habe ich keinen Privatzugang entdecken können. Kann aber an mir liegen, da ich mit diesen Dingen nur schlecht umgehen kann.
Also
herzlich und Willkommen im Premienjahrgang

kalmarkalmaram 28.09.08


Über die Rolle der Nazi-Richter nach dem Krieg sollten wir unter dem Stichwort "Gen-Honig" nicht diskutieren, das Kapitel ist zu traurig. Nur so viel: Nach dem Rechtsverständnis von 1991 hätten sie sich nicht mit "geltendem Recht", das ihren Terrorurteilen zugrunde lag, rausreden können. Sie hätten vor ein Tribunal gehört und mit lebenslangem Berufsverbot belegt werden müssen. Die Gesetze der Nazis verstiessen a priori gegen jede menschliche Moral, das hätte jeder verantwortungsbewußte Mensch durchschauen können. Der Tod der Geschwister Scholl und ihrer Freunde ist nie gesühnt worden, nur eins der ganz finsteren Kapitel der Geschichte der deutschen Justiz.

RKarowRKarowam 28.09.08


Mir wird nicht übel. Denn das Übel werden liegt an einer völlig falschen Medienbeeinflussung. Der Honig ist mit Sicherheit unbedenklich zu genießen und die Bienen sind unschuldig. Genauso der Imker. In der EU sind Genmanipulierungsprodukte dieser Art verboten und der Anbau ebenfalls. Also muß man diejenigen Strafen und bezahlen lassen, die das verursacht haben und die Gesetze unerlaufen. Davon habe ich an dieser Stelle nichts gehört. Zum Honig nocheinmal: die Bienen sind stärker als Alles, was die Menschen versauen können. Also, ruhig weiter am Necktar naschen.

RKarowRKarowam 28.09.08


Lieber Kopffüssler, daß kann ich gut verstehen. Aber ein kleiner Hinweis zur besseren Verständigung: hätte man also nach zweierlei Maßen entscheiden sollen? Beispiel: mein Vater wurde im Ehebett meiner Mutter im Mai 1946 von vandalierenden Polen aus der Auflösung der Munitionsfabriken in Lübeck-Schlutup am Rande der Stadt erschossen. Nach sieben Jahren Rentenstreit vor Gericht wurde der Tod meines Vaters als Kriegshinterbliebener anerkannt und die Rente entsprechend auch hoch gerechnet. Dieses hatten wir als fair angesehen. Es bleibt für Witwen immer schwierig. Und sollen die Hinterbliebenen für die Taten Ihrer Väter und Männer in Sippenhaft genommen werden? So sehr das Gerechtigkeitsgefühl aufgrund der Schmach an den Deutschen auch nachfühlbar ist. Aber es gibt halt immer zwei Seiten. Und die Reife einer Gesellschaft zeichnet sich ja auch im Verzeihen und in der Gerechtigkeit aus, denen man den unschuldigen Hinterbliebenen gewährt. Daran hat Frau Geobbels eben nicht geglaubt und Ihre Kinder vergiftet. Was nun richtig war, ich weiß es nicht. Im Sinne der Rentengerechtigkeit, die, wenn auch unter manchmal schwierigen Begleitumständen erfolgt, möglich war, hätten die Kinder vielleicht weiterleben sollen.

NeleinloveNeleinloveam 28.09.08


jamal, ja man weiss schon lange nicht mehr was man verbraucht. Beobachte, wie schlecht die Bewertung der BIO-Produkte ausfällt. Und vielleicht wird dieser genmanipulierte Honig von anderen Imkern, die sie nicht erwischt haben, unser BIO-Honig des Jahres, lächelt bitter ..

kalmarkalmaram 28.09.08


Genau das ist ein Kalmar, ein Kopffüßler mit Farbänderungen bei Emotionswechsel. Als ich den Film über den Prozeß gegen die Tätergruppe des 20. Juli sah, diese furchtbaren Juristen und die verängstigten Angeklagten, da fragte ich mich schon, was das für hohe Offiziere waren, die sich da mit gesenkten Köpfen anschreien ließen. Als ich aber dann hörte, dass die Witwe des Herrn Freisler in Bayern eine höhere Rente bekam als ihr zustand, weil ihr Mann ja, wäre er nicht im Krieg ums Leben gekommen, in Bayern nach dem Krieg noch eine juristische Karriere mit Gehaltssteigerungen hätte machen können, da ist mir der Humor in dieser Richtung endgültig vergangen.

NeleinloveNeleinloveam 28.09.08


Das zu lesen ist unglaublich. Bedenkt man, den Radius und das andere Imker auch noch betroffen sein können und dieser Honig zum Verkauf kommt. Vielleicht noch unter BIOHONIG. Mir wird übel!

Des weiteren sollten umgehend die entstandenen Unkosten für den Imker geregelt werden. Oder sind Imker Rockefeller?

RKarowRKarowam 28.09.08


Kalmar? Kommt das nicht vom Tintenfisch. Mit vielen Greifarmen? Und Saugnäpfen? Alfine E. Neumann kann sich des Eindrucks nicht erwähren, da hat Jemand in Geschichte aufgepaßt und ist ein Vorgeburtler der PISA-Generation. Dennoch, wo bleibt der Humor?

kalmarkalmaram 28.09.08


Nur dass die Bienen nicht wie ein ehemaliger General mit schlotternden Hosen vor einem geifernden Herrn Bienen-Freisler zittern und sich voller Unterwürfigkeit zeigen werden. Die geben ihre Waffen nicht mal eben auf Befehl freiwillig her, obwohl sie wissen, dass sie nichts als Erniedrigung und Tod erwartet. Die werden sich bis zum letzten Stachel wehren. Solche Jammerlappen wie die Generäle des 20.Juli sind die bestimmt nicht, denn die hätten noch ein paar Nazibonzen mitnehmen können. Die zeigten eine so ekelhafte Feigheit, für die sie ihre Soldaten an die Wand gestellt hätten.

RKarowRKarowam 27.09.08


Alfine E. Neufrau fühlt sich erinnert:
Der Volksgerichtshof stellt fest: "Biene: Sie sind ja ein Lump - ein ganz schlimmer Volksverhetzer....." aB in die Gaskammer mit den Bienen. Da haben wir Erfahrung seit Jahrzehnten!

wernertwernertam 27.09.08


Ein ganze jahresernte...na der wird sicherlich n Luftsprung gemacht haben. Eine Frechheit :-/

jamaljamalam 27.09.08


Ja, am besten ins Mais-Fach :-)

Aber Gen hin oder her, der Endverbraucher weißt doch längst nicht mehr was er isst und trinkt...

kenobikenobiam 27.09.08


Die armen Imker. Erst das ominöse Bienen-Sterben. Und jetzt auch auch noch Gen-Bienen. Tja, sollte man besser das Fach wechslen...


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