Kammer in der Krise
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"Mann der Zeit" ist eher leichtgläubig: Wer wirklich etwas verbergen will, publiziert es wohl kaum im Internet. Die niedrigen Kammerbeiträge haben andere Ursachen als Projekttätigkeiten, denn die Überschüsse wurden in Bereichen und von Mitarbeitern erzielt, die nichts mit Projekten zu tun haben. Auch recherchieren will gelernt sein - das gilt übrigens auch für Journalisten - , ehe man seine vermeintlichen Erkenntnisse in die Welt hinausschreibt. Eine gute Wirtschaftlichkeit hat viele Ursachen, Projekte sind dazu kaum geeignet. Also nicht gleich vorverurteilen, sondern das Ergebnis der Ermittlungen und gerichtlichen Überprüfungen abwarten - auch wenn es etwas dauert.
Bei der HWK muss es doch noch mehr Förderproagramm-Mitarbeiter geben, die örginäre Aufgaben der Kammer übernehmen. Verfolgt man die Presse und schaut sich dann im Internet (hwk-seite) die Projekte an und schaut dann bei den zuständigen Fördergeldgeber die Projektausschreibung an, können einem schon Zweifel aufkommen. Warum sollte, denn sonst der Mitgliedsbeitrag (laut mehreren Pressemeldungen von Adams &Co. die niedrigsten deutschlandweit) so niedrig sein. Man braucht sich doch nur durch die landesweiten Kammerseiten zu klicken und schon fällt einem auf, das es keine andere Kammer gibt, die soviele Tochtergesellschaften oder Projkte am laufen hat wie die Trierer. Es ist so schön seit es Internet gibt. Selbst für mich als Laie ist es fast durchschaubar.