Saubere Luft: Wilhelmstraße bald für Lastwagen tabu? - AZ-Web.de
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Es ist löblich, dass Politik und Verwaltung endlich viele Initiativen gegen die Luftverschmutzung in der Innenstadt ergreifen wollen. Doch vieles davon ist nicht neu. Gegen das Parken in zweiter Reihe wollte man angeblich schon vor Jahren angehen. Auch die Einführung von Jobtickets ist löblich und längst überfällig, von meinem früheren Arbeitsplatz Bonn kenne ich das seit über zehn Jahren! Doch im Bereich des Individualverkehrs ist dies alles ist nur ein Laborieren an Symptomen. Mir ist völlig unverständlich, weshalb nicht auch Aachen wie viele andere Kommunen endlich Umweltzonen einrichtet. Dies würde nicht nur die Luft-, sondern auch die Lärmsituation und damit die Wohn- und Lebensqualität für die Anlieger dieser hoch belasteten Straßen massiv verbessern. Schließlich muss Aachen auch die neue Umgebungslärmrichtlinie umsetzen, die die EU-Mitgliedstaaten und unsere Europaabgeordneten - für Aachen damals Armin Laschet - bereits im Jahr 2002 beschlossen haben. Wie viele Beispiele, von Köln bis zu Tübingen, zeigen, geht die Welt auch mit Umweltzonen nicht unter. Ganz im Gegenteil, die Qualität gerade historischer Innenstädte steigt, wie das Beispiel der Universitätsstadt Tübingen zeigt. Aber dort fährt der Oberbürgermeister auch einen Smart als Dienstwagen - da hat Aachen noch einen langen Weg vor sich. Doch wir waren einmal "Ökologische Stadt der Zukunft" und Mitglied im Klimabündnis der Städte; vielleicht besinnen sich Politik und Verwaltung noch einmal darauf. Machen wir endl
Wahnsinn mit System
Kann mich noch an die Zeit erinnern wo in Aachen der Verkehrsberuhigungswahnsinn noch nicht um sich gegriffen hatte.
Jeder fuhr die kürzeste Strecke und alle waren zufrieden.
Im Umweltschutzwahn haben wir dann ca 70 % aller Straßen verengt, in Zone 30 geändert oder für irgendwen und irgendwas gesperrt.
Erfolg: Es werden nun nur die Hauptstraßen genutzt, deren Anwohner haben keinerlei Ruhe mehr und nun stimmen die Messwerte nicht mehr.
Vorschlag von mir: Rückbau der Verengungen, mehr
Prakplätzte um den Suchverkehr einzudämmen und
(jetzt gibts Ärger mit den Grünen) weg mit den Radwegen in der Innenstadt, machen nur die Straßen eng und benutzt werden Sie eh von fast keinem.
Hilfreich wäre ebenfalls wenn die ASEAG Busse mit moderner Technik nutzen würde. Die O-Busse haben wir ja tollerweise vor Jahren verschrottet.