Hausverbot für HWK-Chefs
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Kommentare zu Hausverbot für HWK-Chefs
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@doriangray: also ein bisschen einblick scheinen sie ja schon in diesen laden gehabt zu haben oder gar zu haben.
verstehe eigentlich auch nicht ganz gerade ihre erwartungshaltung. auf der einen seite soll man nicht vorverurteilen und auf der anderen seite hätten mitarbeiter wie ich jeanne d'arc spielen sollen.
ganz unverständlich finde ich den hinweis, dass kocks und adams bitte nicht alleine am pranger stehen sollten, sondern alle ausführenden mitarbeiter nun auch. sorry, aber der kurs wurde oben gemacht und die zwei haften als geschäftsführer (immerhin haben sie auch ein geschäftsführer gehalt ;-) ).
und zum thema PR weiterbildung....also ich durfte so ein tagesseminar "pressemitteilungen" bei einem TV wirtschaftsredakteur machen. so eng war mal die bindung hwk und tv..
Also, Fipps, ich drohe niemanden. Ich habe ja auch erst im Rahmen dieses wachsenden Forums erfahren, dass wohl nicht wenige HWK-Mitarbeiter über mutmaßliche Gesetzesverstöße Bescheid wussten. Daher frug ich mich, warum nicht viel früher Aktenmaterial den Ermittlungsbehörden (anonym oder nicht) zugespielt worden ist. Es mag ja sein, dass nach 31 Jahren ein anderer Wind der HWK gut tun würde. Aber doch bitte nicht zu diesem Preis. Ich schrieb vor wenigen Tagen schon, dass 31 Jahre guter Arbeit von Herrn Kocks nicht vergessen werden sollte und dabei bleibe ich auf jeden Fall. Außerdem schrieb ich, dass ich warte, bis das Gericht entscheidet, um mir eine abschließende Meinung zu bilden. Fakt ist: Jeder Mitarbeiter kann Kopien anfertigen und diese den zuständigen Behörden zuspielen. Selbstschutz lasse ich da nicht gelten. Denn in der Regel ist ja nicht nur ein Mitarbeiter mit einer Sache beschäftigt so, dass man ihn gleich erwischen würde, weil der Kreis der Informanten eingegrenzt werden könnte. Und wenn ja sowieso nur Jahresverträge ausgestellt worden sind, ist die Angst, den Job zu verlieren, auch kein Argument (Jobverlust beim Erwischt werden) geschweige denn, wenn der psychischer Druck so stark war, dass man kaum dort arbeiten konnte. Ich würde doch dann eher den Wunsch verspüren, diesen Arbeitgeber zu verlassen (mit einem Bündel Akten unter dem Arm). Auch viel hier das Wort "Mitläufer". Das ist der Witz schlechthin - wer mitläuft (auch nur, weil er Angst hat), braucht sich auch nicht zu beschweren, wie schwer er es hatte/hat. Denn er hat sich im Laufe der Zeit dem System angepasst - zumindest jedoch untergeordnet. Das Wort Mitläufer ist in Deutschland sowieso keine Ausrede mehr, wie die Geschichte bewiesen hat. Wer ehrlich zu sich ist, wer morgens ohne Ekel in den Spiegel sehen will und sich selber treu bleiben will, der läuft nicht mit. Der handelt. Ich hoffe, ich trete nicht zu Vielen hier auf die Füße - aber auch ich darf meine Meinung kundtun - ob opportun od
doriangray: Die Mitarbeiter befanden sich alle in einem Abhängigkeitsverhältnis. Die Staatsanwaltschaft wird nicht gegen die kleinen Mitarbeiter vorgehen - das steht fest.
@doriangray, nachdenklich Ich habe mich NIE, seit ich im weitesten Sinne politisch interessiert bin, eine einzige Sekunde der Illusion hingegeben, der Trierische Volksfreund sei unabhängig (siehe hierzu auch meine Bemerkung, den bedingungslosen Schulterschluss mit (CDUBM) Kommunalpolitik und Wirtschaft betreffend). Obwohl ich das Gefühl habe, dass es in der "vor-Holtzbrinck"-Zeit, als es noch eine reine, nach Gutsherrenart geführte Hinterwäldler-Gazette war, schlimmer war. Genau deshalb bin ich hocherfreut, dass sich inzwischen zumindest online "etwas bürgernäherer" Wettbewerb regt. Aber diese Gefälligkeitsberichterstattung offen einzufordern, doriangray, kann es doch wohl auch nicht sein, oder? Dabei geht es in diesem Fall sehr wohl um die HWK. Und ich frage mich inzwischen (offensichtlich nicht als Einziger), was du eigentlich erreichen willst, wofür du hier argumentierest. Dafür, dass bestehende Sachverhalte nicht aufgeklärt werden und, wenn sie denn aufgeklärt werden, soweit, als möglich der Öffentlichkeit vorenthalten werden? Einerseits versuchst du, "Mitwisser" mit dubiosen Drohungen einzuschüchtern, weil sie sich nicht früher geäussert haben. Andererseits wäre es dir am liebsten, wenn sie auch jetzt noch schweigen würden um potentiell unangenehme Wahrheiten weiter unter den Teppich kehren zu können. Aber es spricht einiges dafür, dass an einigen Enden das 21. Jahrhundert dabei ist, auch in Trier anzukommen, dass die Zeit des dichten Filzes aus CDU, Wirtschaftslobbys und Lokalmedien sich ihrem Ende neigt. Gott sei Dank!
Hallo Ihr Herrlichen,
als ÖPR Vorsitzender einer nicht ganz kleinen Landesbehörde kann ich nur feststellen, dass der HWK-PR von seinen Rechten offensichtlich NULL Gebrauch gemacht hat- Ich empfehle dringend einschlägige PR-Schulungen In Mosbach zu besuchen, die der AG nach Entsendungsbeschluss bezahlen MUSS!!
Liebe Kollegen, nehmt eure Rechte in Anspruch und nehmt sie wahr. Antworten an: persrat@fh-koblenz.de
@doriangray
wieso der aufruf zum nachdenken?
1. haben die leute angst um ihren job
2. könnte es ein problem sein, wenn man an der sache selbst beteiligt ist und nun aussagt
3. ist in deutschland das "ausplaudern" von geschäftsgeheimnissen selbst bei offensichtlichen straftaten immer noch ein juristischer balanceakt (okay, wollte rot-schwarz doch ändern, oder?)
4. was machen sie denn jetzt die mitarbeiter an, die "jetzt aus ihren löchern kommen"? das zeigt doch nur, wie richtig es ist von diesen, vorsichtig zu sein. wenn das alles so leicht und schnell gerichtsfest wäre, dann bräuchte die staatsanwaltschaft ja wohl nicht solange. wie schnell würde man den als netzbeschmutzer niedergemacht? auch bei den aussagen des angeklagten uwz mitarbeiters (und herrn bohr) hieß/heißt es doch andauernd, sie wollten rache nehmen. und sie werden/wurden als die einzigen schuldigen dargestellt. jetzt stellt sich heraus, daß der fisch tatsächlich vom kopf her begann zu stinken. und sie fangen an, auf einmal alle in die verantwortung zu nehmen? wie heikel die sache (gerade für die armen schweine in der unteren hierachie) ist, darüber scheinen sie sich wenig gedanken zu machen. also, doriangray , selber nachdenken, ist ja auch immer gut irgendwie... ;-) nur: bisher haben sie viel energie in diesem forum darauf verwendet, die hwk und ihre spitze gut dastehen zu lassen, diejenigen, die ein wenig erzählen dagegen zu diffamieren - warum?
p.s.: was für ein schrott forum, wo nicht einmal das layout eines simplen textes übernommen wird *augenroll*
Nachtrag: Wäre ich Kocks oder Adams, ich würde all diese Pharisäer mitnehmen. Ginge ich unter, würde ich nicht alleine gehen - das wäre für mich klar!
Also, wenn soooo viele Mitarbeiter (aktuelle wie ehemalige) von halbseidenen Machenschaften wussten, da frage ich mich doch, ob in diesen Personen nicht auch eine Mitschuld begründet ist. Mal ehrlich - Akten kopieren und der Staatsanwaltschaft anonym zukommen lassen - funktioniert in anderen Bereichen (BND, Telekom, Parteispendenaffaire Kohl, Liechtenstein usw.) ja auch reibungslos. Wer hat den jetzt den "Schwarzen Peter" namens Beihilfe zur Straftat?? Jetzt kommen sie alle aus Ihren Löchern - die Rächer und Enterbten, und feiern sich selber. In Wirklichkeiten stellt sich also in diesem Forum heraus, dass viele Mitarbeiter der HWK von illegalen Vorfällen wussten. Mal ehrlich - diese Damen und Herren sollten ganz schnell ganz ruhig sein. Sonst könnte sich die Staatsanwaltschaft schnell auch für sie interessieren. Denn eines steht im Gesetzt: Strafbar macht sich nicht nur die Person, die strafbar handelt sondern auch durch Unterlassung (Untätigkeit usw.) zu deren Durchführung beiträgt - guten Morgen! Mal nachdenken....oder?
moin moin!
na, nun geht es also tatsächlich in die richtung, die ich bereits woanders vermutete/andeutete. nicht etwa, weil ich so wissend wäre. vielmehr, weil einfach stimmt, was in posting #1 von "ex-mitarbeiter" steht: nach einer woche im uwz wußte man, das da was nicht koscher ist. man vermutete es nicht, man wußte es! auf mein nachfragen damals, warum man damit nicht an die öffentlichkeit geht, wurde (wenn ich mal davon absehe, daß es bei den leuten um den eigenen job ging - bei mir nicht!) unter anderem auch erwähnt, der tv würde nicht mitziehen. damals gab es auch noch keine online konkurrenz...aber das ist ja sicher nicht der einzige grund, sondern vielmehr:
auch wenn man jetzt die geschäftsführer verantwortlich macht (zu recht!), wußten neben den mitarbeitern, die genötigt waren, falsche angaben zu "erfinden", auch viele andere, daß da eigentlich was nicht stimmen kann. ABER! was tut man nicht alles, um geld aus mainz, berlin und brüssel in die eigene, ach so schwache region um zu lenken? passiert nicht nur tagtäglich, sondern ist ja fast qualitätsmerkmal eines politikers. und dann schaut man eben auch nicht so genau hin, insbesondere, wenn man weiß, daß man selbst sicher niemals verantwortlich gemacht werden kann. die hwk ist nunmal ein standortfaktor in trier. und wie überall gibt es auch bei den handwerkskammern zentralisierungsbestrebungen. der "erfolg" des uwz (erfolgreiche konversion & umweltschutz - was will man mehr, um sich zu schmücken?) schütze doch die hwk-trier vor den zusammenschlußbegehrlichkeiten. wenn da nun subventionsbetrug in millionenhöhe offenbar werden würde - beträge die zurück gezahlt werden müßten -, dann wird die hwk-trier ihre selbstständigkeit vielleicht verlieren. eben mit zehn jahren verspätung...
hallo? man klagt weil man im recht war und sich wehren muss.
ich brauchte z.b. nicht klagen, weil ich nur jahresverträge hatte. zweimal verlängert und dann hat sich hwk schon mit unterschrift abgesichert... stimmt nicht, war ja gar nicht bei der hwk, sondern bei der gfh ;-)
Manche hier sind ganz schön naiv: von wegen "Unabhängiger TV". Über die Ermittlungen i.S. Johanniter und Moske war lange nicht zu lesen. Klar, der TV arbeitet ja aufs Engste mit ihr bei Nestwärme. Im TV liest man auch nichts über seine Arbeitsgerichtsprozesse gegen eigene Mitarbeiter oder über die Umstände, die zur Ablösung eines ehemaligen Geschäftsführers, über seine Probleme mit eigenen Personalräten usw. Manche ex HWK - Mitarbeiter übersehen z.B., wieviele gegen ihre betriebsbedingte Kündigung geklagt haben. Wenn das alles so furchtbar bei der HWK war, warum haben sie dann geklagt, um dort weiter zu arbeiten?
@fipps - Na klar, die Medien sind unabhängig...ich verweise auf die medienkritische Fernsehsendung "ZAPP" und Ihre Recherchen, dass Lokalzeitungen im allgemeinen und die Häuser des Verlages Georg von Holzbrinck im besonderen dafür bekannt sind, sich mit der Anzeigenabteilung kurz zu schließen..nur soviel dazu. "ZAPP" ist übrigens eine Sendung des öffentlich rechtlichen Fernsehens. Weiter möchte ich mich dazu nicht äußern, da es originär um die HWK geht. T.K.
hi ex-mitarbeiter,
wollte mich eigentlich ex-mitarbeiter xy nennen. Sind aber nicht genügend zeichen vorhanden also bin ich nun ex-mitarbeiterx.
o.k. so?
...hey 2. "ex-mitarbeiter" du kannst hier nicht einen user namen nehmen, den ich schon verwendet habe, das verwirrt!
aber: ich stimme dir inhaltlich zu! rudi müller ist einer der guten, aber er weiss von dem führungsstil auch schon über eine halbes jahr
@doriangray "Ich möchte erinnern, dass der TV der HWK Unsummen an Werbegeldern zu verdanken hat." Du wirst doch hier nicht der Beeinflussung redaktioneller Inhalte durch Werbekunden das Wort reden? Hast vielleicht schon mal was von unabhängigem Journalismus oder von Pressecodex gehört? Falls es dich beruhigt: Der (online)Wettbewerb des TV geht mit der Kammer verbal noch deutlich härter in's Gericht. Da lesen sich die Headlines dann so: "Chaostage in der Kammer: Hwk-Spitze beurlaubt", "Ermittlungen bestätigen Verdacht". Jaja, wird wohl noch eine Weile dauern, bis der Ein- oder Andere in Trier kapiert, dass in Trier die großen Tage des "bedingungslosen Schulterschlusses" zwischen Kommunalpolitik, Wirtschaft und Presse ihrem Ende entgegen gehen. Ich freu mich auf die Wahl in 2009.
Endlich zeigt Rudi Müller mal was in ihm steckt! Ich habe Herrn Müller nur als sehr sozialen und grundehrlichen Menschen kennengelernt und mich schon lange gefragt, wie er die Führungsstil der Kammer verantworten kann. Man hätte hier seitens der entsprechenden Gremien wie Vollversammlung und Vorstand schon längst etwasa ändern sollen! Allerdings hatten wohl auch diese Herren weder den Mut sich den Geschäftsführern entgegenzustellen noch das Engagament. Mitalufen ist halt einfacher! Damit ist es nun vorbei. Allen Ex-Mitarbeitern und vielen Mitarbeitern wird gestern die Erleichterung ins Gesicht geschrieben gewesen sein. Wie es weitergeht bleibt abzuwarten. Hoffentlich bleibt der Zusammenhalt der Mitarbeiter bestehen. Jetzt, wo das gemeinsame Feindbild bröckelt, könnte es auch mit der guten Stimmung innerhalb der Mitarbeiter vorbei sein. Es bleibt abzuwarten, wie die Teams reagieren und die neue Situation meistern. Früher war man auch im UWZ als Musketier unterwegs und es galt: einer für alle, alle für einen!
die mitarbeiter wurden z.t. so mies behandelt, dass mehrere psychologische hilfe in anspruch genommen haben. sogar eine auszubildene der hwk im 2. lehrjahr wurde so fertig gemacht, dass sie freiwillig ging, da sie es nicht mehr aushielt...
doriangray: Das mit der Mitarbeiterführung ist schon richtig, wie Sie es ausdrücken. Jedoch sollte man bedenken, was die Kammer für Slogans gegebüber ihren Mitgleidsunternehmen benutzte: Mitarbeiter binden für die Zukunft, Beruf und Familie usw.! Das sind auch gute Slogans, aber auch nur solange wie man sie auch selber lebt. Ich kann nicht Wasser ausschenken und selber Wein trinken. Das gehört sich einfach nicht und unterstützt auch nicht das Image eines Unternehmens. Daher habe es manche Unternehmen sehr schwer geeigneten Nachwuchs oder Fachkräfte zu bekommen. Die Namen solcher Unternehmen machen immer schnell die Runde - ähnlich ist es dann auch mit einzelnen Berufsbranchen. In Deutschland gibtes viele Gute Beispiele von klein- u. mittelständigen Betrieben, bei denen jeder gerne arbeiten möchte und man sieht das die Mitarbeiter sehr lange dem Unternehmen treu bleiben. Das sind Unternehmen die sich schon sehr lange am Markt etabliert haben und das auch in Zukunft tun werden. Und das wünsche ich der Kammer, das sie für die Zukunft gut gerüstet ist.
@Doriangray: Warum sollten wir die Nachricht nicht stehen lassen? Ist ja schließlich Ihre Meinung. Das bedeutet ja nicht automatisch, dass sie so auch stimmt.
Ich gebe dem Schreiber "nachdenklich" Recht. Diese HWK-Geschichte erinnert mich doch stark an die brutalen "Spaghetti-Western" der 70er Jahre. Hauptsache schön "blutig" muss die Geschichte sein. Gerade für den Trierischen Volksfreund, der ja sonst nicht viel zu (ver)melden hat. Ich möchte erinnern, dass der TV der HWK Unsummen an Werbegeldern zu verdanken hat. Beim Fall Tix reichte dies, um NICHT so abrechnerisch zu berichten. Aber so ist die Welt der Provinzjournalisten: Erst mal die Anzeigenabteilung anrufen, ob man diesem oder jenem Geschäftsmann ans Bein pinkeln darf/soll. Man(n) kennt das Spielchen ganz genau. MfG - T.K. (Bin gespannt, ober der TV meine Nachricht stehen lässt.)