Wilhelm Neurohr: Finanzmarktkrise. Kurieren an Symptomen statt Umdenken?
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Kommentare zu Wilhelm Neurohr: Finanzmarktkrise. Kurieren an Symptomen statt Umdenken?
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Eine Zeile in einem bekannten Lied bringt es auf den Punkt:
"Der Mensch lernt erst, wenn er Scheiße frisst".
Ich wünsche allen Anlegern/Zockern, die mit Ihren "Papieren" in Ihrer überheblich arroganten Lebensweise so richtig auf die Fresse gefallen sind, einen guten Apetitt.
Im übrigen war es nur eine Frage der Zeit, dass die reale Wahrheit der aufgeblähten Imperien ans Tageslicht kommt und diese zusammenbrechen. Betrachten wir es als Selbstreinigung
und einen Neuanfang mit hoffentlich ehrlicheren Regeln.
Ja!!!!!
Mir ist aufgefallen, das viele "Fachleute" in diversen Fernsehsendungen über die Bankenkriese befragt wurden. Keiner kann oder will sich dazu konkret äußern, die eiern alle rum. Ob Politiker oder Finanzfachleute. Einen habe ich dieser Tage bei einer Diskussion gesehen, weiß leider nicht mehr wo, und wie er hieß. Der erklärte das so: Die Banker in USA suchten eine Möglichkeit mehr Geld zu machen, weil die üblichen Kredite zu wenig brachten, da gaben sie massenweise Kredite für Immobilien an Kunden, die bei uns niemals einen Kredit bekommen hätten. Diese faulen Kredite wurden gebündelt und weltweit verkauft. Besonders viel davon kaufte die Sachsen LB. Das heißt die kauften Papiere, die das Papier nicht wert waren. Es waren Luftgeschäfte, weil keine Werte da waren. Und diese Luftgeschäfte sollen der Grund für das momentane Chaos sein. In Europa hat angeblich keine Bank solche Kredite vergeben, aber durch die globalen geschäftlichen Vernetzungen sind alle betroffen.
Mmh die selben Politiker und Wirtschaftsbosse haben 1990 behauptet die DDR wäre Pleite.Große Autohersteller fangen an mit Stillegung,anhängenden Zulieferer auch,habe heute mit einen gesprochen der nach 9 Jahren gehen darf,Banken müssen gestützt werden.Das werden wir alle Bezahlen dürfen und alle bis auf einige wenige in die Armut gehen.Was wird dann kommen der 3.WK.
BedingteZustimmung. Zusatz: Allein durch das bestehen des achten Weltwunders(Zins und Zinseszinsrechnung) werden die Vermögenden immer Vermögender ohne auch nur einen Handschlag zu verrichten. Und diese Kaste bestimmt dann auch letztendlich die Richtlinien der Politik. Allerdings sollten gewisse Leistungsanreize bestehen bleiben,ansonsten liegen wir alle nur noch in der Hängematte!!
Solange es im Weltwirtschaftssystem immer mehr Konzentrationspunkte gibt, die für sich gesehen über eine enorme Masse an Geld verfügen, werden solche Krisen immer wieder vorkommen. Auch in Deutschland gibt es immer mehr von diesen Machtzentren (Fusion, Fusion, Fusion), die eine starke Bündelung von Geld darstellen. Es ist m.E. falsch, in einem Wirtschaftssystem solche Kapitalbündelungen zuzulassen. Wenige Personen (z.B. Bankvorstände) bestimmen über eine riesige Menge von Geld. Bei Fehlentscheidungen krachts dann.
Im Gegenteil, man müsste das Geld viel mehr auf den Einzelnen Bürger, so auch uns, umverteilen. Wenn dabei einer Pleite geht, ist der Rest des Staates nicht gefährdet.
Also Frau Merkel, Geld auf die Bürger verteilen, die könnens obendrein noch brauchen und die Meisten von uns gingen auf jeden Fall sorgfältiger damit um, als unsere Wirtschaftsbosse.
Solange in dieser Scheindemokratie das Kapital und die Beamtenkaste das Sagen haben,wird Grundlegendes,ausser vieleicht ein bisschen Kosmetik hier und dort nicht viel ändern. Vorsichtshalber will man sich schon per Gesetzgebung den Einsatz der BW im Innern legimentieren lassen. Die Angst vor dem eigenen Volk scheint wohl immer grösser zu werden. Auch scheint sich die Erkenntnis einzustellen ,das das regieren nach dem Grundsatz divede et impera (Teile und Herrsche) sich nicht auf unbegrenzte Zeit fortführen lässt!!
"Das gegenwärtige Wirtschaftsdebakel wird wahrscheinlich von Historikern als globaler Wendepunkt angesehen werden, als das Ende einer Periode des neoliberalen Wirtschaftssystems","
Was soll man davon halten, neoliberales Wirtschaftssystem? Aber was kommt dann?
Gut gedacht. Aber ist es realistisch?