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Isaf kämpft jetzt gegen Drogen

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Isaf kämpft jetzt gegen Drogen

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Die Soldaten der Afghanistan-Truppe Isaf sollen künftig am Hindukusch auch gegen Drogenbarone und ihre Produktionslabore vorgehen

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8 Kommentare

Kommentare zu Isaf kämpft jetzt gegen Drogen

 

zero1000zero1000am 12.10.08


Es gab mal einen, der ritt gegen Windmühlen - relativ erfolgreich, es war der Stoff zerstört - dieser Kampf, der hier eingebracht wird - ist insofern scheiterungswürdig und nachgerade lachhaft, als erst mit den Friedens- und Demokratiebringertruppen der Mohnanbau wieder richtig begann. So traurig es ist, zu Talibans Zeiten gab es ab 2001 so gut wie keinen Anbau mehr! Ob dies religiöse Gründe hatte, lasse ich dahin gestellt sein, zumal sie bis 1999 Rekordernten engefahren hatten.
Der Anbau ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig Afghanistans - ca. 40% des Bruttoinlandsproduktes. Man gibt der ISAF also einen Auftrag, der ohne flankierende Maßnahmen überhaupt nicht lösbar ist - besser kann man seine Ohnmacht und Unfähigkeit nicht verifizieren.

DRWKDRWKam 11.10.08


Bin voll dafür. Die sollen jetzt üben, denn wenn die Bundeswehr in Zukunft auch in Deutschland eingesetzt wird, hat sie schon Erfahrung wie gegen Drogenmissbrauch vorzugehen ist.

romanpolanskiromanpolanskiam 11.10.08


Das würde ich so unterschreiben. Aber unwichtig ist der Kampf gegen die Drogen halt auch in Afhanistan nicht.

husky1985husky1985am 11.10.08


die ISAF darf aber nur mit genehmigung der regierung eingreifen und die wird sie wahrscheinlich nur bei ganz kleinen plantagen erhalten. also ändern wird sich nichts.

smartraversmartraveram 11.10.08


Klar haben wir die. Aber wenn die Stammesfürsten sauer werden weil ihre doch wohl lukrative Einnahmequelle versiegt wird die Zahl der Anschläge auf die Isaf Truppen und sonstige Ausländer steigen. Ohne Rücksicht auf die Nationalität und deren Maß an der Beteiligung.

Ich bezweifle doch sehr das es für die afgahnischen Polizei- und Militäreinheiten ein Problem wäre das selbst zu machen. So ahnungslos können die ja nicht sein wo bei ihnen die Drogen gekocht werden und die Mohnfelder wachsen. Aber dann bekommt man ja die Rache-/Vergeltungsaktionen selbt ab.

KaminfreundKaminfreundam 11.10.08


Das wird den US-Drogendealern aber garnicht recht sein, die Ami's brauchen doch den Stoff oder wollen die die Produktion nach Pakistan verlagern?

milchreismilchreisam 11.10.08


Mir würden da noch andere Dinge einfallen, gegen die man kämpfen kann. Aber warum nicht gegen Drogen. Ein Lichtblick, wenn auch nur ein kleiner.

FruchtfetischFruchtfetischam 11.10.08


Deutschland wird sich am Anti-Drogen-Kampf aber nur eingeschränkt beteiligen.

vernünftig. Wir haben auch andere Probleme.


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