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Team Gerolsteiner als Mogelpackung - Holczer geht

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Team Gerolsteiner als Mogelpackung - Holczer geht

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Radsport
am 14.10.08in Sport via volksfreund.de

Der deutsche Radsport taumelt in die nächste Affäre und verliert in Hans-Michael Holczer einen Anti-Doping-Verfechter. Der 2. prominente Dopingfall durch Bernhard Kohl hat den Chef des Gerolsteiner-Teams, dessen Sponsor wie angekündigt zum Jahresende aussteigt, kapitulieren lassen.

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9 Kommentare

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Kommentare zu Team Gerolsteiner als Mogelpackung - Holczer geht

 

FippsFippsam 15.10.08via Trierischer Volksfreund


Vielleicht könnte der "normale" Sport ja hier zur Abwechslung mal was von den Bodybuildern lernen: hier gibt es seit Jahrzehnten ganz offiziell eine eigene Meisterschaft für nicht dopende Sportler. Die haben sogar einen eigenen Verband (www.natural-bb.de). Wie wär's also im nächsten Jahr mal mit einer "Natural Tour de France" oder einem "Natural 100 Meter Sprint" bei den nächsten olympischen Spielen? In einem Punkt gebe ich "Dienstag" völlig Recht: Schluss mit der verlogenen Diskussion! Jeder, der glaubt, dass irgendetwas, das er aus Peking im Fernsehen gesehen hat, das Ergebnis eines "sauberen" Trainingsaufbaus ist, glaubt auch noch, dass der Klapperstorch die Babys bringt. Diese "Empörung" zeugt einfach nur von völliger Unkenntnis der Verhältnisse im heutigen Hochleistungssport. Bei Leuten, die aus der Szene kommen, ist sie AUSNAHMSLOS gespielt! Was ich an der Diskussion aber fast noch schlimmer finde, ist das ständige Ignorieren der Tatsache, dass das Ganze in der heutigen "Leistungsgesellschaft" längst ein gesamtgesellschaftliches Problem ist. Gestern abend kam im ZDF eine Reportage (37 Grad) über Schüler in Hessen, die nach dieser neuen Regelung das Abitur nach 8 statt nach 9 Jahren machen müssen. Wenn ich da so ein 14jähriges Mädel sagen höre "der psychische Druck ist so groß, dass es ohne Medikamente eigentlich nicht mehr geht" und seine Mutter steht daneben und nickt ab, dann schockt mich DAS wirklich.

MuttiMuttiam 15.10.08via Trierischer Volksfreund


Das dopen ist doch schon längst zur Nebensportart geworden.Nur wer das bessere Doping hat und damit nicht auffliegt hat ne Chance zu gewinnen.
Also gibt es immer 2 Kategorien pro Wettkampf--1.Erster zu sein ----2.Das beste Doping von allen Teilnehmern haben ;)Ist doch nicht verwunderlich,das viele Sportler sagen,sie wollen nicht das ihre Kinder auch Sportler werden ;)Wissen sie doch was dem -Nachwuchs droht.Schade nur generell um den Nachwuchs im Sport,die nehmen sich immer Stars zum Vorbild und werden nicht mal annähernd an deren Leistung kommen.

FippsFippsam 14.10.08via Trierischer Volksfreund


Wann werden eigentlich endlich regelmäßige Haarproben für Manager eingeführt? Besonders nach solchen "Topleistungen", wie in letzter Zeit. Wär' doch schön, wenn man die auch mal ein paar Jahre sperren könnte.

DienstagDienstagam 14.10.08via Trierischer Volksfreund


Legalize it!!! Schluß mit der verlogenen Diskussion. Doping muß erlaubt sein. Gedoped wurde schon bei den alten Griechen und es wird gedoped werden so lange es Sport geben wird. Wie sieht die Situation denn heute aus? Millionenschwere Sportler mit millionenschweren Sponsoren leisten sich neueste Doping-Methoden die gar nicht oder nur mit hohem Aufwand nachgewiesen werden können. Dazu werden sie von Offiziellen und den Sponsoren gedeckt. Bestes Beispiel Lance Armstrong und Jan Ullrich. Ja bevor jetzt wieder alle schreien, man konnte es ihnen bisher nicht nachweisen. Aber genau das beweist ja meine Theorie. Die armen Schweine, die diese Gelder und Sponsoren nicht im Rücken haben müssen eben auf Mittel zurückgreifen, die allbekannt und leicht nachzuweisen sind und darauf hoffen, dass sie durch die Kontrollmaschen schlüpfen. Deswegen, Doping für alle. Das ändert zwar nichts an der Situation, die "reichen" Sportler können sich immer noch die besseren Mittel leisten, aber die verlogene Diskussion und das blöde Geschwätz hört endlich auf!

RadsportfanRadsportfanam 14.10.08via Trierischer Volksfreund


nachdem ich dieses Jahr keine einzige Minute irgendeiner Radsportübertragung gewidmet habe, kann ich nur meine persönliche Entscheidung als "sehr gut" bezeichnen. Was hat denn eine Leistung irgend eines Sportlers noch Wert, wenn doch auf dem Pokal schon der Dopingaufkleber diskret angebracht ist. Meine Damen und Herren Sportler: "Macht weiter so, bald schenkt niemand mehr euren Leistungen irgendwelche Beachtung."

UnglaublichUnglaublicham 14.10.08via Trierischer Volksfreund


das kann sogar sein.
Dennoch darf sich niemand der überführten Doper nachher als "Opfer" hinstellen.
Wer auf der Landstraße hinter sich einen Stau erzeugt, weil er vorschriftsmäßig fährt und deswegen schneller fährt und geblitzt wird kann auch nicht sagen "Ja,ich war zu schnell aber ich wurde dazu gedrängt und die anderen waren's ja auch!"
Das ist ein bisschen sehr einfach. Der Schuldige ist der erwachsene und mündige Doper. Natürlich spielen da noch andere Faktoren rein, aber schlussendlich trägt er alleine die Verantwortung, dass er Sponsoren, andere Fahrer und alle Fans und Zuschauer wissentlich verarscht und z.B. im Bereich von Sportwetten (leider nicht nachweisbar) betrogen hat...

BetrachterBetrachteram 14.10.08via Trierischer Volksfreund


Sorry, ganz so einfach ist es nicht. Natürlich entscheidet letztlich jeder Radprofi, ob er dopt oder nicht. Aber nur zu Verdeutlichung der Zwänge: Wer Profi-Sportler werden will - im Radsport wie in jeder anderen Sportart - muss seit früher Jugend so ziemlich alles diesem Ziel unterordnen, nur für seinen Sport leben, um dieses große Ziel zu erreichen. Wenn man dann, kurz vor dem Ziel am eigenen Leib erfährt, wie die Zustände im Radsport sind: Dass Doping zum einen allgemein üblich ist und man zum anderen ohne Doping nicht weit kommt, ist die Entscheidung schon nicht einfach, ob man wirklich die ganzen Jahre in der Jugend in die Tonne treten soll und was ganz anderes anfängt. Das erfordert ein hohes Maß an Charakterstärke, die nunmal nicht jeder Mensch hat. Zumal wenn es von allen Seiten heißt, dass jeder dopt und es nunmal zum Radsport dazugehört.

UnglaublichUnglaublicham 14.10.08via Trierischer Volksfreund


Sorry, aber wenn ich dann einen geständigen Doper wie Sinkewitz beim SWR sehe, der sich als Opfer hinstellt, dann krieg ich zuviel!
Es sind erwachsene Menschen, die immer noch ganz alleine entscheiden, ob sie sich die Nadel in den Körper stecken oder nicht.

RadsportRadsportam 14.10.08via Trierischer Volksfreund


Der Radsport kann nur dann sauber werden wenn alle Sponsoren die Verträge auf kündigen. Die Bitburger Gruppe Gerolsteiner Mineralbrunnen geht mit dem besten Beispiel voran.

Alle die des Doping überführt werden sollten alle Vermögenswerte verlieren die durch diesen Betrug erworben haben. Der Reisepass sollte für 15 Jahre ein behalten werden ebenso sollte diese Personen sich regelmäßig (alle drei Tage) bei der NADA melden.

Auch ein umdenken der Politiker ist erforderlich, so sollte der Bund Deutscher Radfahrer den Ex Verteidigungsminister Herr Scharping (SPD) in die Wüste schicken, der ist nicht geeignet um die Dopingvorfälle im Deutschen Radsport zu verhindern.


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