3.15Meeth-Brände: Der schwarze Peter geht an die Einsatzleitung
Eingestellt vonvolkfreundleser
am 15.10.08in Politik via volksfreund.de Mögliche Gesundheitsgefahren der Bevölkerung durch die Brände bei der Firma Meeth hätten direkt bei den Bränden selbst überprüft werden müssen - und zwar vom zuständigen Einsatzleiter vor Ort. Dies teilte der Sprecher der Kreisverwaltung am Mittwoch mit.Auf volksfreund.de weiterlesen
Kommentare zu Meeth-Brände: Der schwarze Peter geht an die Einsatzleitung
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Hallo Ihr Lieben in der Heimat,
habe eben mal eure ganzen mails gelesen und find echt lustig was da so gschrieben wird. Will mich auch nicht einmischen aber Ihr glaubt doch wohl nicht dass sich eine Firma die erst vor wenigen Jahren ein neues Werk errichtet hat sich leisten kann einen Standort nach Gott weiß wohin zu verlagern.
das ist doch ganz klar wie die sache ausgeht, ex vg bürgermeister densborn richtet alles wieder, wegen der arbeitsplätze, sonst wandert die firma ja in den osten aus, das kennen wir doch alles von früher. der bericht densborn verteidigt meeth ist doch ein beweis dafür. hier der link: LINK ich hoffe dass die heutigen verantwortlichen in der vg und im kreis ihrer verantwortung bewusst sind und nicht alte politiker ihr stoiberriches spiel spielen lassen, denn das funktioniert auch in der großen politik nicht.
Das ist doch klar abzusehen das dabei nix neues rauskommt. Meeth wird sich wieder schön aus der Verantwortung ziehen. er hat ja auch eine gewisse Schlagkraft dazu. so ungefähr nach dem Motto "wenn ihr mich hier nicht wollt, mach ich den Laden zu und geh woanders hin" kann ich mir gut vorstellen. oder werden wieder irgendwelche Versprechungen gemacht, neuen Sportplatz oder Dorfbrunnen und alles ist wieder gut! wer weiß das schon so genau.
zum Kommentar von Wallscheider kann ich nur sagen das die Feuerwehr Wallscheid nicht die einzige Feuerwehr im Land ist die ihre Freizeit damit verbringt Gefahr für die Mitmenschen abzuwehren und dazu gehört auch eine Gefahrstoffmessung bei Bränden mit Plastikmüll oder wie es von der Firma Meeth bezeichnet wird Recycling Material. das dies auch an Feiertagen passiert und wenn es vor der Tür kalt ist, ist nun mal so und entweder man macht den Job gern oder nicht. wenn man ihn macht sollte man aber dann auch mal bitte daran denken ihn nach bestem Wissen und Gewissen zu machen. das soll keine Kritik am "kleinen Feuerwehrmann" sein sondern an den anwesenden Führungskräften. Wieso wird sonst vom Steuerzahler eine teure Ausbildung der Führungskräfte an Schulen bezahlt wenn im Ernstfall keiner die Verantwortung für sein handeln übernimmt. Dann kann man sich das auch Sparen und es gibt halt keine Einsatzleiter mehr.
heut abend war ja großen treffen beim meeth, aber viel neues gibt et jetzt auch nicht.bin mal gespannt
ich finde es auch sehr unfair jetzt die feuerwehr und ihren stellvertredenden einsatzleiter an den pranger zu stellen. hier muss eins einmal ganz klar heraus gestellt werden-die feuerwehr und ihre freiwilligen helfer haben 9 mal- ich sage nochmal - neun mal -ihre freizeit geopfert und alles gegeben um die immer gleichen brände bei meeth zu löschen. man denke doch nur einmal an weihnachten 2007... wo andere mit ihren familien zusammen saßen mussten diese männer bei eiseskälte immer wieder zu dem gleichen ort. die verantwortung liegt eindeutig und nur bei dem unternehmer meeth. diesem ist es doch egal wie oft die feuerwehrmänner ran müssen, wieviel gestank in die luft geht. warum gibt er denn keine antworten auf die offenen fragen? dann wäre das thema vielleicht schon längst erledigt. niemand bekommt antworten-weder der ortsbürgermeister und gemeinderat, noch der vg-bürgermeister, noch die bürger, noch die kreisverwaltung, noch noch die presse. die wahrheit ist doch folgende: seit mehreren jahren wird der restmüll aus der produktion von a nach b gefahren, verschreddert und aufgeschüttet. es handelt sich auch nicht um abfälle aus dem gelben sack sondern um reststücke7 abfälle aus der fensterproduktion. und hier ist genau das problem-man weiß nicht mehr wohin mit dem zeug!nach meeth angaben werden täglich 1.000 tonnen von diesem auf bergen gesammeltem zeug verarbeitet. wenn es so wäre - dann müsste der platz ja schon längst frei geräumt sein!!! aber viel schlimmer als diese berge ist der allabendliche gestank und damit wird die lebensqualität in wallscheid zerstört.
Zum Kommentar des feuerwehrmann2 bzw. zum letzten Satz seines Kommentares.... "Zum guten Schluß hoffe ich das durch diese Sache das Dorf nicht in zwei teile gespalten wird, dieses wäre sehr traurig."....
Dafür ist es leider schon Jahre zu spät dieses Dorf ist seit Jahrzehneten tief gespalten und das ist nicht zuletzt (aber auch nicht nur) das Vermächtnis eines großen Arbeitgebers welcher seine Macht als einziger Arbeitgeber (das war dieses Unternehmen die ersten Jahre) auszunutzen wusste. Eine Dorfgemeinschaft wie es in anderen Gemeinden möglich ist gibt es hier nicht!!!!
Das hat zwar jetzt alles nichts mit der aktuellen Diskussion um diese Kunststoffbrände zu tun dafür möchte ich mich auch entschuldigen allerdings sollte man auch bedenken dass es auch in den achziger und neunziger Jahren sehr häufig dort gebrannt hat und hier gab es auch Verletzte über die nie ein Wort verloren worden ist.
Eigentlich wollte ich mich zu dieser völlig unsachlichen und überflüssigen Diskussion hier nicht äußern. Aber wenn die Unwahrheit verbreitet wird und Leute ohne jeglichen Rechtfertigungsgrund hier an den Pranger gestellt werden, muss ich das klarstellen.
Ich habe während dem besagten Einsatz am 12.April weder die Berufsfeuerwehr Trier noch das THW angefordert. Folglich kann auch der später eintreffende Wehrleiter diese Anforderung nicht Rückgängig gemacht haben!
Richtig ist, das ich bei der Rettungsleitstelle einen Brandberater mit Wärmebildkamera und Messtechnik angefordert habe um evt. Glutnester in dieser riesigen Menge Kunststoffgranulat zu lokalisieren. Dies wurde durch die Feuerwehr Daun übernommen. Eine Gefahrstoffmessung in der Qualmwolke war nicht möglich, da der Brand nach wenigen Minuten gelöscht war.
Außerdem wurde ein Bagger bei einer Baufirma bestellt um nach Glutnestern zu suchen und komplett abzulöschen.
Selbstverständlich wurde auch die Polizei alarmiert und nach Eintreffen mit der Brandursachenermittlung beauftragt. Dies ist nämlich nicht Aufgabe der Feuerwehr! Außerdem sollte eine Anzeige an die Gewerbeaufsicht geschrieben werden.
Alle Einsatzkräfte die mit den Löscharbeiten beauftragt waren haben sich der Vorschrift entsprechend vor der Qualmwolke geschützt.
Nach Eintreffen des Wehrleiters übernahm dieser von mir die Einsatzleitung und hat den Einsatz nach seinen Vorstellungen zu Ende geführt.
Ich bitte alle Feuerwehrleute sich nicht weiter an dieser Diskussion zu beteiligen.
Wir haben gute Arbeit geleistet und uns nichts vorzuwerfen!
Über das Wort Kameradschaft sollten einige Feuerwehrangehörige die hier Kommentare hinterlassen mal nachdenken!
Uwe Kröffges
Stellvertretender Wehrführer
der Freiwilligen Feuerwehr Wallscheid
da kann man ja nur aplaudieren... die berufsfeuerwehr trier und das thw zu alarmieren wegen einer starken rauchentwicklung ist eine entscheidung die ich auch gestoppt hätte. in der umgebung von wallscheid liegen meines wissens nach noch gillenfeld, manderscheid und wittlich die über löschfahrzeuge verfügen und man höre und staune das in wittlich sogar eine teileinheit des gefarstoffzuges des landkreis bernkastel-wittlich zuhause ist. falls man eventuell doch das gefühl gehabt hätte das eventuell eine gefahrstoffbelastund der luft zu befürchten ist. desweiteren wird meines wissens nach atemschutz angelegt wenn eine gefährdung durch atemgifte besteht?!?! na, klingelt was? das tut ja aber nichts zur sache welche entscheidung der einsatzleiter getroffen hat. es ist traurig das es erst neun mal brennen musste bis die behörden auf die ganze sache aufmerksam wurden.
So Ihr lieben Leute....
Ja, es stinkt ... und das bis zum Himmel.
Die tolle "Bürgervereinigung" , wo einer von diesen neben die Firma Meeth baut(*LACH*) kann man nicht ernst nehmen.
Ich war beim Einsatz dabei...
1. Die Feuerwehrmänner haben ``mit`` Atemschutz gelöscht, so wie es sich gehört.
2. Unser "Einsatzleiter" hat wegen der starken Rauchentwicklung die BF Trier angefordert incl. THW.
Leider wurde dies gestoppt von "EINEM IHM HÖHER GESTELLTEN" (Warum konnte keiner verstehen) und da sind selbst dem Einsatzleiter die Hände gebunden.
Nur wir "kleinen" Feuerwehrmänner können da nix dagegen tun.
Dies ist per Funk zu beweisen, da die Leitstelle in Trier "alle" Funksprüche aufzeichnet.
Der Gestank ist da, der läßt sich auch durch den TV nicht weg Diskutieren.
Nur liebe Bürgervereinigung, klärt eure Persönlichen sachen bitte auf eine andere weise und nicht , wie jetzt zum guten Schluß auf dem Rücken der Feuerwehrmänner.
Wir machen nur unsere Arbeit und möchten in Zukunft nicht mehr dabei "GEFILMT" werden.
Ich bitte auch darum jegliche Kommentare über den Einsatz zu unterlassen, vorallem von denen die nicht dabei waren.
Es wurde auch bei "jedem" Einsatz ein Bericht geschrieben, und nicht wie in der Vergangenheit behauptet es würde etwas geheim gehalten...das können wir uns nicht erlauben.
Zum guten Schluß hoffe ich das durch diese Sache das Dorf nicht in zwei teile gespalten wird, dieses wäre sehr traurig.
Als Unternehmer hat man gegenüber seinem Unternehmen und den Menschen in der Region eine gewisse Verantwortung. Ich frage mich, wo ist die Verantwortung des Unternehmers Meeth? Warum werden ständig andere Personen vorgeschickt - warum stellt er sich nicht selbst den Fragen der besorgten Menschen und gibt klare Auskünfte? Ist es ihm gleichgültig -wenn doch angeblich alles in Ordnung ist, so dürfte es für den Europäer Meeth kein Problem sein Rede und Antwort zu stehen. Er hat doch sonst auch mit nichts ein Problem...
Kurz und Bündig,
das durch Verbrennung von Kunststoffen giftige Gase entstehn sollte jeder und weiß jeder kleine Feuerwehrmann. Bestimmt hat die Einsatzleitung (die großen Feuerwehrmänner) ihre Feuerwehrmänner das Feuer ohne Atemschutzgeräte löschen lassen. Das heißt das diese direkt mit den giftigen Gasen in Berührung kamen. Dann frage ich mich welcher Einsatzleiter das verantwortet. Diesen Einsatzleitern muss man die Verantwortung und die Leitung einer so wichtigen Rettungsorganisation, wie die Feuerwehr, entziehen.
Wie oft muss es eigentlich brennen, bis das verantwortliche Behörden wie das Gewerbeaufsichtsamt, Kreisverwaltung, Verbandsgemeinde usw. ihren "Allerwertesten" hoch kriegen, um mal endlich festzustellen, warum es so oft brennt bzw. brannte? Meeth scheint wohl in diesem Dorf eine absolute Sonderstellung in jeder Hinsicht einzunehmen. Wieso wurde von Seiten des Gewerbeaufsichsamtes und der Polizei nicht beim zweiten oder spätestens nach dem dritten Brand entsprechende Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen? Selbstentzündung? Das ich nicht lache! Jetzt werden auf einmal Ermittlungen wegen möglicher Brandstiftung aufgenommen. Sehr früh! Schaut euch den Müll einmal genau an. Und genau der wird auch heute noch - Tag für Tag - halbwegs verbrannnt oder besser gesagt, "nur" eingeschmolzen. Die Einwohner von Wallscheid haben recht, wenn sie Aufklärung über die Zusammensetzung des Drecks verlangen, der da jeden Tag durch den Schornstein übers Dorf geblasen wird. Haltet durch!!
von richtung pantenburg aus war die riesen rauchwolke auch zu sehen. da hätte auf jeden fall etwas unternommen werden müssen. auch im jahr 1997 hat das gleiche zeug gebrannt, damals wurden ebenfalls giftige gase entdeckt und bachläufe und grundwasser verseucht. nur die sache ist, dass beim meeth seit jahrzehnten immer ausnahmen gemacht werden. aber mittlerweile sind ja neue leute in politischer verantwortung, die ihrer verantwortung hoffentlich gerecht werden. jetzt den schwarzen peter nur bei der feuerwehr zu suchen, ist zu einfach. denn schließlich hat es nicht nur einmal, sondern 9 mal gebrannt und das ist nicht normal.
da muß man sich fragen ob die einsatzleitung nicht lieber ihre aufgabe sein lassen soll. es ist doch unverantwortlich solchen menschen noch eine führungsaufgabe aufzulegen.
die rauchwolke war von gillenfeld aus zu sehen. das man da von einer geringen rauchentwicklung sprechen kann halte ich für einen gespielten witz. entweder setzt hier der normale menschenverstand aus, da bei brand von pvc bzw. restmüll in 99 % der fälle von einer schadstoffbelastung auzugehen ist oder es wurde bewusst außer acht gelassen.
Dem kann ich als langjähriger Feuerwehrmann nur zustimmen!!! Sicher sind von anderer seite ebenfalls viele fragen offen gelassen worden,aber als Einstzleiter muß eine Schadstoffmessung bei diesen bränden normalerwese eine selbstverständlichkeit sein!! Zumals bekannt war welche stoffe "evtl."am brennen sein könnten!
ENTSCHULDIGUNG Hr. Weins - Was heißt denn hier "geringe Rauchentwicklung", es hat gequalmt, dass man von weitem schon schwarze Rauchwolken sehen konnte... Dies ist ein Beweis, dass man wiedereinmal von Dingen spricht bzw. beurteilt, die man selbst nicht gesehen hat oder nicht sehen will...
Hier ein Video des letzten Brands:
LINK
Was soll hier eigentlich noch alles vertuscht werden???
Wie lange sollen die Menschen in der Region noch verarscht werden???