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Muslimische Schülerinnen: Wie Rektoren das Kopftuch-Verbot ausweiten wollen

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Muslimische Schülerinnen: Wie Rektoren das Kopftuch-Verbot ausweiten wollen

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Muslimische Lehrerinnen in Deutschland müssen barhäuptig zum Unterricht erscheinen. Das brachte einen Düsseldorfer Rektor auf die Idee, auch seinen Schülerinnen das Tragen eines Kopftuchs zu untersagen. Das gesetzeswidrige Verbot schockiert Schüler und Eltern - doch es ist kein Einzelfall.

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7 Kommentare

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Kommentare zu Muslimische Schülerinnen: Wie Rektoren das Kopftuch-Verbot ausweiten wollen

 

CamposCamposam 17.10.08


Das Kopftuchverbot für Schülerinnen gibt es in der Türkei und in Frankreich. Außerdem hat der
Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in einem Urteil festgestellt, daß das Tragen von
Kopftüchern nicht mit der "Religionsfreiheit" zu begründen ist. Viele Musliminnen tragen es nicht.
Außerdem geht aus dem "Spiegel"-Artikel hervor, daß es an der bewußten Schule eine Kleiderordnung
gibt.

ottikleinottikleinam 16.10.08


Das erste mal,das ich dir zustimme.

smartraversmartraveram 16.10.08


Leider. Denn das wäre am Besten. Es würde eine Gleichstellung aller Schüler bewirken und niemand würde z.B. als "ALDI-Kind" bezeichnet nur weil man keine teueren Markenkleidung trägt. Schulen mit Schuluniform haben beste Erfahrungen damit.

Man kann sich nicht wegen jedem Dreck auf das Grundrecht berufen. Wenn z.B. bei Arbeitsbekleidung gewisse Anforderungen gestellt werden kann ich auch nicht sagen, interessiert mich nicht, ich berufe mich auf mein Grundrecht blablabla. Dann werde ich halt zu Recht entlassen.

Tragen denn die Schüler- oder Lehrerinnen z.B. in der Türkei Kopftücher in der Schule, bzw. dürfen sie das dort?

GauseGauseam 16.10.08


Finde solch ein Verbot genau richtig. Aber viele in Deutschland wollen sich ja lieber vor dem Islam bücken.

Religionsfreiheit nach Vorbild des Mittleren Ostens - so sollten wir auch uns verhalten. Gleiches Recht für alle, oder was predigen diese Multi Kulti Heinis, die mit den Folgen ihrer Politik nicht mehr fertig werden, immer?

diewaldfeediewaldfeeam 16.10.08


Wissenschaftliche Ausbildung und Religion haben nichts miteinander zu tun und müssen getrennt werden. Dazu gehört ein Verbot religiöser Symbole in der Schule (wobei ich das Kreuz ausdrücklich einbeziehe) genauso wie der Religionsunterricht. Wenn darauf nicht verzichtet werden kann, dann sollen es die Kirchen organisieren, ihre Hörerschaft zur Teilnahme motivieren und selbst bezahlen.
Der Direktor handelte in meinen Augen richtig.

InselderWahrheitInselderWahrheitam 16.10.08


Einerseits ist es gut, dass durch solche Provokationen, angeregt wird, darüber nachzudenken, welche Bedeutung Religion hat und was sie mit uns macht. Die Mädchen, die diese Kopfbedeckung tragen müssen (oder wollen) sind ständig hin- und hergerissen. Unsicherheit trägt sicher nicht zum Frieden bei. Unsicherheit macht Angst und aggressiv.

lunalunaam 16.10.08


Da wollte er wohl doch zuviel auf einmal. Bei einer Burka kann ich es ja verstehen, das ist einfach nicht schultauglich, aber wie die Schüler ansonsten gekleidet sind, sollte ihnen selbst überlassen sein. Schuluniformen haben wir ja nicht.


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