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SPD fordert Nachbesserung beim Kibiz - AN-Online.de

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SPD fordert Nachbesserung beim Kibiz - AN-Online.de

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Rudolf Motter
am 20.10.08in Unterhaltung via an-online.de

Stolberg. Nach der Formulierung des «Aachener Appells» durch die Bürgermeister der Kommunen im Kreis Aachen hat die Stolberger SPD-Fraktion ihre Kritik an dem zum 1. August in Kraft getretenen Kinderbildungsgesetz bekräftigt.

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2 Kommentare

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Kommentare zu SPD fordert Nachbesserung beim Kibiz - AN-Online.de

 

Rudolf MotterRudolf Motteram 20.10.08via Aachener Zeitungsverlag


Fortsetzung:
Vielleicht rechnen sie damit, dass diese arbeitslosen Kinderpfleger/innen zwangsweise über die Arge als 1 Eurojobber wieder in den Kindertagesstätten als Aushilfen beschäftigt werden. Mit diesen Einsparungen, kann man dann schon einen Teil von KiBiz finanzieren, den Rest trägt dann der Steuerzahler.

Rudolf MotterRudolf Motteram 20.10.08via Aachener Zeitungsverlag


SPD fordert Nachbesserung beim KiBiz, CDU fordert Nachbesserung beim KiBiz, und alle anderen etablierten Parteien auch. Diese Heuchelei ist kaum noch zu überbieten. Trotz Warnungen der Träger von Kindertagesstätten und der Gewerkschaften vor hohen Kosten wurde KiBiz von den etablierten Parteien abgesegnet und eingeführt. Das Gejaule das die Parteien jetzt anstimmen, ist reine Augenwischerei, sind doch im nächsten Jahr Wahlen.
Wie weit sich diese Politiker mittlerweile von dem Willen der Bürger entfernt haben, zeigt sich in dem menschenverachtenden Umgang mit Kinderpfleger/innen. Nach 2011 müssen Kinderpfleger/innen in U3-Gruppen durch Erzieher/innen ersetzt werden. Jetzige Kinderpfleger/innen müssen bis dahin berufsbegleitend eine Erzieher/innen Ausbildung machen. Die Ankündigung der Landesregierung, dass es eine verkürzte, integrative Ausbildung mit 2400 Unterrichtsstunden und 1200 Std. Berufspraktikum geben soll, ist nicht mehr als Lug und Trug, gelten diese Zeiten doch auch für eine reguläre Ausbildung. Die Rechnung der Politiker geht jetzt wie folgt: Wohl wissend, dass es für ca. 17000 Kinderpflegerinnen gar keine Angebote zur Ausbildung als Erzieher/innen gibt, dass viele diese Ausbildung aus Altersgründen, aus familiären oder auch aus finanziellen Gründen nicht schaffen können und dadurch tausende arbeitslos werden.
Vielleicht rechnen sie damit, dass diese arbeitslosen Kinderpfleger/innen zwangsweise über die Arge als 1 Eurojobber wieder in den Kindertagesstätten als


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