Bahn streicht die Wintersport-Züge
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Kommentare zu Bahn streicht die Wintersport-Züge
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Ich fahre seit 11 Jahren im Februar mit Angehörigen und Freunden von Hamburg nach Ötztal im Schlaf- oder Liegewagen. Die Züge waren immer schnell ausverkauft und nahezu überfüllt, d.h. o.g. Slogan "Nischenprodukt" stellt irgendeine Notlüge dar. Es müßte doch einen Weg geben, den Urlaubsexpreß wieder aufleben zu lassen - man kann die Bahn generell boykottieren !
Ich fahre seit 11 Jahren im Februar mit Angehörigen und Freunden von Hamburg nach Ötztal im Schlaf- oder Liegewagen. Die Züge waren immer schnell ausverkauft und nahezu überfüllt, d.h. o.g. Slogan "Nischenprodukt" stellt irgendeine Notlüge dar. Es müßte doch einen Weg geben, den Urlaubsexpreß wieder aufleben zu lassen - man kann die Bahn generell boykottieren !
Also ich habe in diesen Zügen nach Zell am See oder zum Arlberg keine veralteten Ex-DDR-Wagen erlebt, sondern Schlaf- und Liegewagen mit Sanitäreinrichtungen auf ICE-Niveau. Züge voll, Speisewagen voll - was will Mehdorn denn noch mehr?
Wer mit einem Wintersportzug von HH aus nach Österreich in den Urlaub fahren wollte, musste bisher schnell sein, da die Tickets innerhalb weniger Tage ausverkauft waren. Ausverkaufte Züge können eigentlich nicht unrentabel sein. Vielleicht sind die Wartungskosten für die hoffnungslos veralteten Ex-DDR-Wagons so hoch, dass der Einsatz nicht mehr lohnt.
Wer ist eigentlich für wen da? Wohin dieses kurzsichtige Renditedenken führt, war bei der Telekom zu sehen. Und Renditejagden in dieser Größenordnung führten ja auch zur Finanzkrise. Übrigens ist die Bahn nicht nur ein Beförderungsmittel für die Bevölkerung (an der Verknappung wird ja bereits durch den Bahnvorstand fleißig zugunsen von Renditen gearbeitet), sondern wirtschaftlich gesehen von strategischer Bedeutung. Und wohin eine Privatisierung wichtiger Versorgunseinrichtungen (Bahn, Energie, Wasser...) führt, kann man an vielen Beispielen im In- und Ausland sehen.