Wer hat versagt?
Tweet
Auf mopo.de weiterlesen
2 KommentareKommentare zu Wer hat versagt?
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren

Auf mopo.de weiterlesen
2 KommentareUm Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
ein Kind mit 19 ist ja nicht ungewöhnlich. Aber hat man der Mutter rechtzeitig, schon vor der Geburt mitgeteilt, dass ein Kind kein Puppe ist, die man je nach Bedarf zur Seite legen - hier wohl besser schmeissen - kann? Schreikinder sind vorwiegend dort zu finden, wo es an liebevoller Zuwendung fehlt. Da hat "von Petra Osinski" recht, das kann die beste Kinderkrankenschwester nicht bei kurzen Besuchen feststellen, da muss, wenigstens Tageweise, rund um die Uhr jemand anwesend sein und da Umgehen der Mutter mit dem Kind beobachten.
"Versagt" hat in diesem Fall vermutlich die fachliche Qualifizierung der aufsuchenden Kinderkrankenschwester. Denn sobald ein Säugling erst einmal als misshandlungsgefährdet eingestuft wird, geht es bei Besuchen nicht nur darum, festzustellen, ob das Kind "satt und sauber" ist, wie ja hier im Vordergrund gestanden zu haben scheint, sondern das Bestehen einer stabilen Mutter-Kind Bindung und aggressions- und gewaltfreien Zuwendung, die ein Säugling zu seiner normalen Entwicklung braucht. Und um dies einfühlsam zu beobachten braucht es wahrscheinlich Erfahrung und Schulungen, die selbst eine äußerst gewissenhafte "normale" Kinderkrankenschwester gar nicht mitbringt.