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Preisverfall nach Milchboykott

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Preisverfall nach Milchboykott

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Karl
am 23.10.08in Unterhaltung via oberpfalznetz.de

MEG-Vorsitzender Lukas sieht sich bestätigt - Mitglieder fordern außerordentliche Versammlung Vergeblich hatte Alois Lukas gewarnt. Der Milchstreik bringe nichts, mache nur böses Blut, schaffe neue Probleme, sagte der Vorsitzender der Milcherzeugenergemeinschaft (MEG) Ende Mai im NT-Interview. Dafür haben ihn seine Berufskollegen als Verräter beschimpft und niedergemacht. Hinter den Kulissen laufen sogar Vorbereitungen, Lukas zu entmachten. Zu einer Vorentscheidung kommt es am 28. Oktober.

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5 Kommentare

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Kommentare zu Preisverfall nach Milchboykott

 

avengeravengeram 23.10.08via Der Neue Tag


Wenn ich mir die Milchpreise so anschaue (Domspitz
1 L frische Vollmilch 95 c NETTO) kann ich nur sagen, die Verknappung hat sich auf jeden Fall auf den Preis niedergeschlagen !
Übrigens, in Südtriol kostet 1 L Frischmilch 75 c, der Milchbauer bekommt 40 c pro Liter. Wie geht das denn ?

KarlKarlam 23.10.08via Der Neue Tag


Genau diejenigen,die gestreikt haben,sind laut aussagen der sogenannten "Streikbrecher"die,welche ständig eine Überproduktion haben,was dieser Artikel ja beweist.Und wenn wir schon von Ausbeutung sprechen,wer beutet den die Natur mit seinen Monokulturen von Maisfeldern aus?Zum höheren Preis,wäre nur zusagen,der war künstlich höher,und wurde vom Verbraucher sofort wieder korrigiert.Was wiederum beweist,das sich die Mehrheit der Verbraucher keine höheren Preise für Milchprodukte leisten kann (Rentner hatten trotz einer Erhöhung von 1,1%,eine negative Rente).

HermannHermannam 23.10.08via Der Neue Tag


Mein Verständnis von echter Marktwirtschaft: Ein geringeres Angebot führt zu einem höheren Preis. Das war heuer deutlich erkennbar. Auch die durch den Milchlieferstopp fehlende Menge hat den Preis -zumindest vorübergehend- stabilisiert. Ein Verband, für der die 'Wertschöpfungskette Milch' erst bei den Molkereien beginnt, betrachtet die Milcherzeuger als billige, dumme Sklaven der Milchwirtschaft. Mehr noch, es erinnert sehr an die Kolonialzeit mit der Ausbeutung der Rohstofflieferanten. Die folgen wirken bis heute. Wollen wir das auch hier bei uns?

MilchtrinkerMilchtrinkeram 23.10.08via Der Neue Tag


Die Milchbauern sollen sich ja nicht vom BBV einschüchtern lassen. Die Herren dort haben abgewirtschaftet.

KarlKarlam 23.10.08via Der Neue Tag


Wie habe ich im Mai geschrieben,"lernen die Milchschlauen den nichts von Angebot und Nachfrage".Aber man könnte jetzt auch sagen,die reine Gier (Forderung betrug 22,5%)wird genau so bestraft,wie bei den Banken.


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