Preisverfall nach Milchboykott
Tweet
Auf oberpfalznetz.de weiterlesen
5 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: verräter, probleme, Panorama, Laufen, interview
Kommentare zu Preisverfall nach Milchboykott
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Wenn ich mir die Milchpreise so anschaue (Domspitz
1 L frische Vollmilch 95 c NETTO) kann ich nur sagen, die Verknappung hat sich auf jeden Fall auf den Preis niedergeschlagen !
Übrigens, in Südtriol kostet 1 L Frischmilch 75 c, der Milchbauer bekommt 40 c pro Liter. Wie geht das denn ?
Genau diejenigen,die gestreikt haben,sind laut aussagen der sogenannten "Streikbrecher"die,welche ständig eine Überproduktion haben,was dieser Artikel ja beweist.Und wenn wir schon von Ausbeutung sprechen,wer beutet den die Natur mit seinen Monokulturen von Maisfeldern aus?Zum höheren Preis,wäre nur zusagen,der war künstlich höher,und wurde vom Verbraucher sofort wieder korrigiert.Was wiederum beweist,das sich die Mehrheit der Verbraucher keine höheren Preise für Milchprodukte leisten kann (Rentner hatten trotz einer Erhöhung von 1,1%,eine negative Rente).
Mein Verständnis von echter Marktwirtschaft: Ein geringeres Angebot führt zu einem höheren Preis. Das war heuer deutlich erkennbar. Auch die durch den Milchlieferstopp fehlende Menge hat den Preis -zumindest vorübergehend- stabilisiert. Ein Verband, für der die 'Wertschöpfungskette Milch' erst bei den Molkereien beginnt, betrachtet die Milcherzeuger als billige, dumme Sklaven der Milchwirtschaft. Mehr noch, es erinnert sehr an die Kolonialzeit mit der Ausbeutung der Rohstofflieferanten. Die folgen wirken bis heute. Wollen wir das auch hier bei uns?
Die Milchbauern sollen sich ja nicht vom BBV einschüchtern lassen. Die Herren dort haben abgewirtschaftet.
Wie habe ich im Mai geschrieben,"lernen die Milchschlauen den nichts von Angebot und Nachfrage".Aber man könnte jetzt auch sagen,die reine Gier (Forderung betrug 22,5%)wird genau so bestraft,wie bei den Banken.