Streit eskaliert: Frings attackiert Löw und verteidigt Ballack - AZ-Web.de
Tweet
Auf az-web.de weiterlesen
3 KommentareÄhnliche Beiträge aus den Themenbereichen: Web, Panorama, Fußball, bundestrainer, athen
Kommentare zu Streit eskaliert: Frings attackiert Löw und verteidigt Ballack - AZ-Web.de
Um Kommentare zu schreiben musst du eingeloggt sein. Anmelden
Noch kein Profil bei Webnews? Jetzt registrieren
Elf Freunde müsst Ihr sein so klang noch das Erfolgsrezept für Mannschaftsarbeit bei Sepp Herberger. Heute wird den Spielern der Fußball-Nationalmannschaft der Konkurrenzkampf um einen Stammplatz verordnet. Das ist auf Dauer aber kein Erfolgsrezept. Was im Berufsleben eine Entfremdung von der Arbeit darstellt, wird nicht das Mannschaftsspiel fördern. Auch kann nicht von einem Mannschaftsgeist gesprochen werden, wenn jeder einzelne ausschließlich auf sich bedacht ist, und nur eine gute Figur abgeben will. Jürgen Klinsmann und nun auch Bundestrainer Yogi Löw lassen ihr Stammpersonal auf der Ersatzbank sitzen, um diese und auch die Ersatzkräfte vermeintlich zu individuellen Höchstleistungen auszuspornen. Wer eine Verjüngungskur will, kann dies nicht dadurch erreichen, indem er die alten Hasen zur Sicherheit auf der Bank sitzen lässt. Aus Kollegen Konkurrenten um die Plätze in der Mannschaft zu machen, ist Entfremdung pur! Das Resultat dieser Entfremdungsarbeit ist derzeit am Bundesliga-Tabellenplatz der Mannschaft aus München ablesbar. Der Nationalmannschaft wird es in Südafrika nicht anders gehen, wenn sich die Spieler dann nur noch als Konkurrenten verstehen. Jungen Trainern fällt offenbar kein anderes Mittel ein, um Autorität zu erlangen. Sie sollten es mal mit durchdachter Zuordnung und adäquaten Spielideen versuchen. Es gibt auch andere Spielideen, die zum Erfolg führen wie die von Sepp Herberger eben.
Na, ja wenn Herr Frings meint..., das einzige was zählt ist doch angeblich Leistung und wo bitte ist seine zur Zeit? Wie ein Kleinkind jammern im Geschäft Fußball ein Witz, viel Geld kassieren ist schön aber auch Leistung zeigen müßen...?
Im Verhalten der "etablierten" Nationalspieler wird die Pervertierung des Leistungsgedankens deutlich. Nicht mehr die Leistung für die Nationalmannschaft oder auch für die Nation steht im Vordergrund, sondern die Eigenbefindlichkeit und die Selbstdarstellung. Der Begriff "Selbstkritik" verkommt zum Fremdwort, der Fan als Konsument und Finanzier der Bankergehälter der Fußballprofis ist nur noch das notwendige Übel, dem man keine Bedeutung zumisst.