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Artikel Arestirados 1. Single „Ti Voglio“ entfacht Diskussionen um Sexualität und

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Arestirados 1. Single „Ti Voglio“ entfacht Diskussionen um Sexualität und


Arestirados 1. Single
„Ti Voglio“ entfacht Diskussionen um Sexualität und Tabus mit dazugehörigem
Video


 


„Ti Voglio“, zu deutsch „Ich will dich“, ist die erste
Single des Sängers Arestirado. Der 28jährige besticht nicht nur durch seine
Optik - so wurde er kürzlich vom Frauenmagazin „Jolie“ zu einem von
„Deutschlands fünf heißesten Männern“ gekürt - sondern vor allem durch seine
sanfte und zugleich kraftvolle Stimme. Das Lied handelt von verbotenem
Verlangen welches an Obsession grenzt. Die italienischen Zeilen mit den
spanischen Gitarren im Hintergrund sind also mehr als nur eine poppige Odé an
das Ende des Sommers.


 


Dass es kein inhaltloser Popsong ist,  wird insbesondere im dazugehörigen Video
deutlich, welches durch sexuelle Szenen allgemeine Tabus bricht. Man sieht
küssende Nonnen und homosexuelle Soldaten, Sexualität im Konflikt mit Religion.
„Das Video hat zweierlei Botschaften“, so Arestirado, „es soll zum einen
sexuelle Tabus thematisieren und zum anderen auf sexuellen Missbrauch
aufmerksam machen“.


 


Vorallem Letzteres wird durch eine Frau besonders deutlich:
Cornelia Hüttinger. Die heute 47jährige wurde jahrelang in einem Kinderheim von
katholischen Priestern sexuell missbraucht und klagt aktuell gegen das Bistum
Würzburg (Focus berichtete, Nr. 21/2008). Wieso sie sich dazu entschieden hat,
Teil des Videos zu sein? „Um nicht mehr zu Schweigen“, so Frau Hüttinger,
„sondern um auf die Missbrauchsfälle im Schutze der Kirche aufmerksam zu machen
und die Menschen wachzurütteln“.


 


Alles keine einfachen Themen für seine erste musikalische
Veröffentlichung, doch der Sänger möchte mehr. Mehr als nur zu unterhalten,
auch wenn ihm bisher die Unterstützung einer Plattenfirma fehlt. Bis heute hat
er alles aus eigener Kraft geschafft: schon früher sorgte er als Dieter-Bohlen-Gegner
bei DSDS und als Schauspieler („Abschlussklasse 05“) für Furore.


 


Arestirado möchte seine Stimme in der Öffentlichkeit
nutzen. Um das von Anfang an zu tun, gehen 10% des Erlöses aus den
Single-Verkäufen an eine Stiftung gegen Kindesmissbrauch. Eine Kritik am
Glauben soll das Video laut dem 28jährigen nicht sein, wohl aber an den
Beschränkungen der Freiheit des Einzelnen. Wer sich eine eigene Meinung bilden
will, kann sich auf www.myspace.com/arestirado das Lied anhören und das
dazugehörige Video sehen.


 


Weitere Informationen:


www.arestirado.com


www.myspace.com/arestirado


 


Focusbericht zum Fall Cornelia Hüttinger:


http://www.focus.de/politik/deutschland/katholische-kirche-er-wartete-im-beichtstuhl_aid_302422.html


 


3 Kommentare

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Kommentare zu Arestirados 1. Single „Ti Voglio“ entfacht Diskussionen um Sexualität und

 

HereIamHereIamam 03.11.08


Wahrscheinlich kennst du die Frau nicht persönlich.Ich schon.Dann würdest du anders urteilen. Dann gehe doch einfach mal bei google rein und informier dich. Vielleicht findest du dann auch ihren richtigen Namen heraus, und wenn du dann noch der Meinung bist, sie saugt sich nichts aus den Fingern. Nicht umsonst hat das Gericht den angesetzten Prozesstermin vorerst aufgehoben.

FunFanFunFanam 03.11.08


Ich denke nicht, dass Cornelia Hüttinger sich solch eine Tat aus den Fingern saugt und dass sie nun auf diese Art angezweifelt wird ist einfach nicht richtig.
Ich finde sie passt gut in die Aussage des Videos, auch wenn der Song eher geschmackssache ist.

HereIamHereIamam 02.11.08


Ich kommentiere nicht das Video und die Hitsingle.
Ich kritisiere die Mitwirkung von Frau Cornelia
Hüttinger alias Cornelia W.
Hat schon mal jemand nachgesehen allerdings unter dem richtigen Namen von Frau Hüttinger.
Ihr Termin im Zivilverfahren wurde gecancelt, das Landgericht hat eine Überprüfung ihrer Geschäftfähigkeit angeordnet. Wieso lässt sich ein Künster von dieser Frau instrumentalisieren, vielleicht weil er mit seiner Hitsingle sonst nicht genügend Aufmerksamkeit bekommt.


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