Geburtenplanung schützt die Umwelt und bekämpft die Armut?
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Hallo,
ich finde Geburtenregelung auf 1000 x besser, als an der Sterberate herumzumanipulieren.
Kalmar, deine Antwort galt wohl wahrscheinlich kawasakirosi. Aber bis auf das "Exportieren der Kinder" als einzige Chance deren Überleben zu sichern, stimme ich dir natürlich zu. Ist ja auch nichts Überraschendes.
Martlan, christliche Kirchen haben in China so gut wie gar keinen Einfluss. Und die wenigsten Kinder in der sog. dritten Welt werden gezielt und mit Plan gezeugt, sie sind wirklich ein Nebenprodukt der Freude am Sex. Der "liebe Gott" wird nur vorgeschoben, damit man sich beim Sex nicht so sündig fühlt. Kinder, die man selber nicht ernähren kann, werden die Eltern im Alter auch nicht ernähren können, die Versorgungsrechnung stimmt schon lange nicht mehr. Man kann diese Kinder nur noch exportieren, damit sie überleben können, nach Europa oder in die USA.
Mao Ze Dong ist in China längst überholt, die Partei benutzt heute die 6:4-Formel, von 10 Dingen hat er 6 gut gemacht und 4 waren Irrtümer. Man kann den großen Führer ja nicht völlig verdammen, schon aus Glaubensfragen nicht. Aber es gilt nicht mehr als klug, ihn öffentlich zu zitieren.
Was heißt denn hier verstehen? Es ist stimmt einfach nicht, dass christliche Kirchen Einfluß auf die Geburten in China haben.
@Martlan wir müssen das Gespräch abbrechen. Entweder Du willst Kalmar und mich nicht verstehen oder Du kannst es nicht!
Meinst du: "Falls Kinder jedoch nur ein Nebenprodukt vom Spaß am Sex sind, wie die Atheisten behaupten, dann braucht man eine atheistische Partei, die einen Staat regiert und zumindest in diesem Bereich etwas Vernünftiges tut. Wie China z.B."?
Die Überbevölkerung in China (falls es eine gibt) liegt trotzdem nicht an der katholischen Kirche, sondern hat ganz eigene Gründe.
Zum Beispiel den medizinischen Fortschritt - ohne dass man auf dem Land aufgehört hätte mit Kindern für die Zukunft vorzusorgen --- anderes Beispiel - Mao wollte viele Kinder denn "die sind gut und machen China stark."
@Martlan, siehe Dir die Worte von Kalmar an, dann weißt Du wie es in China abgeht.
@ kalmar
Weil ich auch kein besonders gläubiger Kirchengänger bin, habe ich die Worte mit Anführungszeichen geschrieben.
josef, mal abgesehen von meinem berufsmäßigen Aberglauben glaube ich an herzlich wenig, schon gar nicht an die ordnende Hand eines Gottes, egal wie man ihn nennen möchte. China wäre ohne die konsequente Ein-Kind-Regelung in den Städten und Zwei-Kinder-Regelung auf dem Land in Hunger und Chaos versunken. Selbst die Millionen Hungertoten, die durch Maos dummen "Großen Sprung nach vorn" verursacht wurden haben das Problem der Überbevölkerung nicht gelöst. Die "3-Brote-Lösung" war genau richtig. Eine Familie muss sich drei Brote am Tag leisten können (bildlich). Eins gibt sie zurück an die alten Eltern, eins leiht sie aus an die Kinder, eins essen die Eltern selber. Und das geht von Generation zu Generation so weiter und keiner hungert.
@kawasakirosi: Das mag zwar in einigen Fällen zutreffen, ist aber nicht der Hauptgrund. Gerade China hat sich beispielsweise allen Missionsbestrebungen der christlichen Kirchen erfolgreich widersetzt. Die hohen Bevölkerungszahlen sind eher auf einen Prozess zurückzuführen der durch die Kolonialzeit ausgelöst wurde. In den westlichen Ländern gab es eine natürliche Anpassung an die veränderten Lebensumstände durch die Industrialisierung (besser Hygiene, Medizin, Lebensstandard etc.), in den "3.Welt-Ländern" ist dieser Prozess künstlich herbeigeführt und noch nicht abgeschlossen. Das heißt dass es zwar eine geringere Kindersterblichkeit etc. gibt, der Lebensstandard aber noch nicht in dem Maße gestiegen ist, dass weniger Anreiz gegeben ist um Kinder zu zeugen.
Diese perfide Bevölkerungsdichte haben wir in der dritten Welt hauptsächlich der katholischen Kiche - dem Papst - zu verdanken.
Der beeinflußt die armen und ungebildeten Menschen dahingehend, dass sie nicht verhüten dürfen. Selbst das Grauen durch Aids ist der katholischen Kirche egal.
@Alter_Sack ich muss dir Recht geben.
Selbst in meinem Umfeld stell ich fest, das gerade die Leute, die keine Arbeit haben Kinder in die Welt setzen. Menschen die arbeiten gehen und somit in erster Linie ihre Karriere aufs Spiel setzen, überlegen sich 3 mal den Zeitpunkt ein Kind zu bekommen als Menschen die den ganzen Tag eh zu hause sind.
Aufgefallen ist mir das auch. Du hast recht.
selbsterkenntnis wäre auch für dich mal eine aufgabe .... allerdings könnte sie dem gefühl ein alter sack zu sein schaden ....
Liegts daran, dass heute Samstag ist oder woher kommt diese längst überfällige Einsicht?
hmm da zeigt er sich wieder ...... der all sehende all lösende
Nicht jeder brauct einen freien Willen. Schau dir dobs an, der wird ferngelenkt.
Ich sag's mal so, dobs, so spricht der, der tagtäglich sieht, wie's hierzulande zugeht und daraus nicht nur leere, falsch geschriebene Wortaneinanderreihungen zaubert.
so spricht der menschenfreund ...
als wenn man in diesen staaten die kinder um ihrer selbst willen hat, diese kinder werden geboren um ihre eltern zu versorgen, und zwecks rsiko streuung braucht man schon ein paar mehr, was nützt einem ein gut ausgebildtes kind wenn es stirbt bevor es mir meine rente bezahlt ??? da schon ein paar mehr !!
@ kalmar. Ich bin nicht besonders Gläubig, aber " Gott " hat uns einen freien Willen gegeben, und zwar ob der Mensch wahllos Kinder in die Welt setzt ohne sich darüber Gedanken zu machen oder wirklich ein " Kind der Liebe " zu zeugen. Auf " Gott " vertrauen, dass er alle Probleme löst ist etwas müßig. Ich denke es ist im Sinne des " Erfinders ", dass der Mensch seine Probleme selber löst. Wenn nicht, wozu ist der Freie Wille da.