Artikel Tipps zur Planung von Wanderungen und Bergtouren.
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Wandern und Bergsteigen wird immer beliebter - auch bei der jüngeren Generation.Hier möchte ich Euch ein paar Tipps geben, was man bei der Planung einer Bergtour beachten sollte:
- Das wohl wichtigste bei der Planung ist das Wetter. Bei vorhergesagten Schlechtwetter sollte man überlegen, die Wandertour zu verschieben. Natürlich kann es passieren, dass man bei Schönwetter weg geht und das Bergwetter plözlich "umschlägt". Am besten ist, man sucht eine Schutzhütte auf. Was natürlich auch nicht immer möglich ist.Richtig gefährlich wird es bei Blitzschlag und einfallenden Nebel. Auf keinen Fall unter Bäumen Schutz suchen. Bäume ziehen Blitze an.Das Sicherste ist, wenn man sich klein macht - vielleicht hinter oder unter einem Felsvorsprung.
- Zur Orientierung werden von verschiedenen Vereinen Wegmarkierungen angebracht. Diese Markierungen sind in den meisten Wanderkarten verzeichnet. Auf keinen Fall, die markieren Wege verlassen.Es wäre auch ratsam, sich vor Beginn der Bergtour sich mit Lesen einer Wanderkart vertraut zu machen.
- Die Kondition ist ein wichtiger Faktor. Bei fehlender Kondition verliert man beim Wandern gleich einmal den "Spaßfaktor".Es kann jedem mal passieren, dass man die Tour unterschätzt. Man soll dann genügend oft und lage Pausen machen. Sehr wichtig ist es dabei, genug zu Trinken und auch zu Essen mitzuhaben.Wenn das alles nichts mehr hilft, sollte man überlegen, die Bergtour abzubrechen und umzukehren.
- Eine der häufigsten Verletzungsgefahren geht von einer schlechten Ausrüstung aus. Zu einer guten Ausrüstung gehört einfach festes Schuhwerk, anständige Bekleidung - auch Ersatzbekleidung, damit man sich nach dem Schwitzen umziehen kann. Ratsam ist es auch, Verbandsmaterial mitzunehmen. Man sollte bedenken, dass man nicht nur selbst, sondern auch andere Hilfe gebrauchen könnten.
In diesem Sinne wünsche ich allen Wander- und Bergfreunden unvergessliche Wandertouren und das Sie heil und gesund bleiben.
Peter Ortner
http://www.gasthaus-riesachfall.at
6 Kommentare
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Kommentare zu Tipps zur Planung von Wanderungen und Bergtouren.
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so sieht es aus. Vor ein paar Jahren habe ich einen Bericht genau über dieses Thema gesehen. Da ist ein Fernsehteam auf einem Wanderweg in den Bergen gewesen. Es hatte leicht geschneit und da treffen sie auf eine Gruppe amerikanischer Touristen, die mal eben so ein bisschen in die Berge wandern wollten. Das Kamerateam hat sie gefragt, ob es nicht ein wenig unpassend sei, bei diesen Wetterbedingungen mit kurzen Hosen, T-Shirt und Sandalen in die Berge zu gehen. Antwort: "Wir haben nicht gedacht, das wir so hoch laufen werden." Sprach´s, und marschierten fleissig weiter BergAUF....
... und dann müssen andere so wie die Bergrettung (deren Mitglieder alle ehrenamtlich sind) ausrücken und ihr Leben riskieren.
Ich bin fast jedes Jahr in den Bergen und muss sagen, ich bin süchtig! Das ist richtiger Urlaub. Abschalten und fern von allem Trubel und Streß.
Für mich ist die wichtigste Regel bei der Ausrüstung: Lieber etwas dabei haben, was man nicht braucht, als etwas zu brauchen, was man nicht dabei hat.
Ich konnte nur mit dem Kopf schütteln, als mir bei aufziehenden Gewitter im Voralpenland Familien mit Kindern und Sandalen an den Füßen entgegen gekommen sind. Bergauf!!!! Und ich hab zugesehen, dass ich ins Tal komme. Es gibt Leute, die Betteln darum, abzustürzen....
Ja, genauso war es bei mir auch.
Sehr gut geschrieben diese Ratschläge. Es kommt immer wieder vor, dass Leute mit schlechter Ausrüstung ihre Probleme auf den Bergen bekommen.
Hoffentlich lesen viele diesen Artikel.
Grüße
Als ich noch ein Kind war, da war ich oft mit meinen Eltern im Wanderurlaub. Aber ich glaub die waren irgendwann genervt, dass ich nur so kleine Schritte machen konnte ;) Auf jedenfall war ich lange nicht mehr in den Bergen, bin auch eher ein Meertyp, aber irgendwann möcht ich auch mal wieder richtig Wandern gehen. Danke für die Tips.