Artikel Richtiges Gehen in den Bergen!
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In unserem Betrieb (Ausgangspunkt für Bergsteiger) werden wir oftmals von Wanderern angesprochen, dass sie große Mühe beim Erklimmen eines Gipfels hatte.
Dies hat vielmals mit der Gehtechnik zu tun.
Auch wenn man noch so gut konditionell beinander ist, wenn man falsch geht, wird man schnell "blau" in den Beinen.
Hier ein paar Tipps:
- Beim Bergaufgehen immer kleiner Schritte machen.
Viele Wanderer machen den Fehler, zu große Schritte zu machen - dies im Glauben das man dadurch schneller bergauf kommt. Dies kann man mit Treppensteigen vergleichen. Wenn man nur eine Treppe nimmt, geht man ewig. Nimmt man 2 oder 3 Treppen zugleich, ist das ziemlich krauftraubend und man ermüdet rasch.
- Weiters soll man, wenn es das Gelände und Steilheit zulässt, die ganze Fußsohle aufsetzen.
Hier wiederum der Vergleich mit Autorreifen. Je mehr Auflagefläche, umso mehr Reibung, umso mehr Haftung.
- Beim Bergaufgehen soll man auf Gehhilfen (Stöcke udgl.) verzichten. Ist zwar momentan sehr in Mode, aber meiner Meinung nach nicht ratsam.
Wenn man sich zusehr an Stöcke gewöhnt, bekommt man leichter Probleme mit dem Gleichgewicht - man wird im Gelände salopp gesagt "patschert".
- Das Bergabgehen kann mitunter schwieriger sein.
Hier sind wieder kleinere Schritte ratsam, dies ist schonender für die Gelenke.
Hier sind sogar Stöcke ratsam, da man mit den Armen viel abfedern kann und man damit die Gelenke in den Beinen schont.
Da das Gelände in den Bergen zumeist unwegsam ist, oder es sich um Steige mit Steinen, Felsen, hohen Gras, Geröll, Schnee usw handelt, soll man vorausschauend gehen.
Unter dem Motto - Gefahr erkannt - Gefahr gebannt.
Vielleicht helfen diese Tipps beim Bergsteigen
Berg Heil
Peter
3 Kommentare
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Kommentare zu Richtiges Gehen in den Bergen!
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Hallo Peter,
Deine Ausführungen und Ratschläge sind sehr interessant und hilfreich. Bei meinen Bergwanderungen in den Alpen habe ich mit der Zeit bemerkt, dass, vor Allem beim Beraufsteigen, nicht nur die Schrittlänge, sondern das Tempo sehr hilfreich ist: Je steiler desto langsamer und kleiner die Schritte. Am Besten die Geschwindigkeit auf den Atem einstellen: Fängt man arg zu schnaufen an ist man zu schnell!
Des Weiteren habe ich bei meinen einsamen Bergwanderungen festgestellt, das das Wichtigste bei Bergauf gehen ein möglichst gleichmäßiges Tempo am Rationellsten die Kraft einsetzt. Hier also das Tempo verringern, bis das Schnaufen aufhört und dann gleichmäßig wie ein Uhrwerk gehen.
In diesem Sinne nochmals vielen Dank
Grüße Primapage (primapage.de Johann)!
Griaß di Manteena;
Bei Höhenangst glaube ich, ist es besser, wenn man Almwanderungen macht.
Wenn man aber höher hinaus will, sollte man "klein" anfangen.
Man gewöhnt sich im Laufe der Zeit an die Höhe. Wenn das nichts hilft, sollte man hochalpines Gelände (damit meine ich Gratwanderungen und Gipfelbesteigungen) lassen.
Das seitliche Abgehen ist nicht sehr ratsam. Es kommt einem nur vor, dass die Gefahr geringer ist, da man nicht direkt frontal nach unten schaut.
In Wirklichkeit ist es aber gefährlicher, da man bei dieser Gehweise rasch ermüdet und die Knie- und Fußgelenke (Bänder) extrem damit beansprucht. Das Knie ist nicht gebaut für Seitenbelastungen.
Grüße Peter
Sowas ist mir zu gefährlich..gepaar mit Höhenangst auch nicht das beste.
Achja, ich glaub am besten macht man seitliche kleine Schritte um nach unten zu gehen, ist gleich ich die Gefahr niedriger, sich selbst zu "überholen".