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Killerspiele als Ausbildung für Amokläufer

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Killerspiele als Ausbildung für Amokläufer

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Der Kriminologe Christian Pfeiffer hält das deutsche Waffenrecht für ausreichend. Dagegen fordert Pfeiffer nach dem Attentat in Blacksburg ein Werbe- und Verkaufsverbot für gewaltverherrlichende Killerspiele.

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5 Kommentare

Kommentare zu Killerspiele als Ausbildung für Amokläufer

 

tHeSenTineLtHeSenTineLam 23.04.07


Als Bücher neu waren, hiess es sie würden böse Gedanken in die Köpfe der Heranwachsenden impfen,
später war es das Radio, dann Fernsehen und jetzt sind es die Computerspiele. Stellenweise stürzt man sich auch schon
auf das Internet. Aber einfach mal die Courage zu haben zuzugeben in der Erziehung versagt zu haben, das gilt für Eltern und Staat, das schwächt das Ego wohl zu sehr.
Und ausserdem...
War ja fast zu erwarten, dass irgendein Deutscher nach dem Massaker in den USA gleich wieder die Killerspiele in den Vordergrund rückt.

Ich finde man sollte Marmeladentoast verbieten, denn wahrscheinlich haben alle jugendlichen Amokläufer in der Woche vor ihrem Run mindestens einen Marmeladentoast gegessen.

AmanchamAmanchamam 23.04.07


Also ernsthaft, diese Debatte, ob es an sog. Killerspielen liegt oder nicht, führt doch ohenhin zu nichts. Meiner Meinung nach können solche Spiele durchaus dazu beitragen, aber sie sind nicht der Auslöser. Außerdem kommt es immer darauf an, wer sie spielt. Man kann nicht alle Menschen über einen Kamm scheren. Viele Spielen das Zeug, ohne gleich als Amokläufer zu enden.
Aber wenn schon die komplette Situation übel und deprimierend ist und man sich warm geschossen hat, klar... dann kann es vielleicht sein, dass man die Aggressionen auf die Straße trägt.

Unterm Strich muss man das Problem trotzdem an der Wurzel anpacken, nämlich an der gesellschaftlichen Situation.

WebBerndWebBerndam 19.04.07


Richtig. Hier macht es sich jemand mal wieder einfach. Nur nicht darüber nachdenken, ob es vielleicht nicht an gesellschaftlichen Situationen liegen könnte. Nur mal als Beispiel sei die eklatante Aussichtslosigkeit von Hauptschülern erwähnt.... Wie gesagt nur ein Beispiel. Sich natürlich auf die Ergebnisse von sozialen Ungleichheiten und Spannungen zu stürzen spart einem viel Arbeit.
Meine Meinung:
Das Auftreten, das Interesse an solchen Spielen, resultiert eben aus Umständen in der Gesellschaft. Oder: Aus meiner Sicht sind Straftaten die z. B. von deutschen Wirtschaftsbossen - völlig a-moralisch, um nicht zu sagen asozial - gemacht werden eine viel bessere Rechtfertigung für einen mit seiner beruflichen und sozialen Aussichtslosigkeit kämpfenden Jugendlichen. "Wenn die da oben so ungestraft die Gesellschaft bescheißen, dann mach ich halt auch mal Randale". Zugegeben dies ist nun etwas überzeichnet.
Schöne Grüße
WebBernd

tobiworldtobiworldam 19.04.07


ich halte das auch alles für ein Gerücht, dass Killerspiele einen zum agressiven Mörder machen!

adverprofadverprofam 19.04.07


..und wer früher mit Cowboys und Indianer gespielt hat, ist auch ein potenzieller Mörder??


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