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Auslaufmodell Nachtspeicher-Heizung

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Auslaufmodell Nachtspeicher-Heizung

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Jacob R
am 01.11.08in Unterhaltung via volksfreund.de

Nachtspeicherheizungen sind einer Studie zufolge besonders klimaschädlich. Deshalb drängt die Bundesregierung die Hausbesitzer mit Vorschriften und Zuschüssen zum Wechsel zu anderen Heizs ystemen.

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7 Kommentare

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Kommentare zu Auslaufmodell Nachtspeicher-Heizung

 

MarcoMarcoam 27.01.09via Trierischer Volksfreund


hallo,
Nachtspeicherheizung mit Strom, der aus fosilen Brennstoffen produziert wird ist ohne zweifel zu verachten.
Aber, überlegt man sich mal folgendes, wir bekommen nur Strom aus Windenergie, Wasserkraft, also aus erneuerbarer Energie, dann sieht es doch schon ganz anders aus, keine Emission!!!

susisusiam 14.01.09via Trierischer Volksfreund


Früher hat man den Leuten die Nachspeicherheizung doch regelrecht aufgedrängt. Es gab sogar Zuschüsse zur Anschaffung.

Andi SchreiberAndi Schreiberam 14.01.09via Trierischer Volksfreund


Es braucht eigentlich keinerlei Studien, um die In-Effizienz von Nachtspeicheröfen zu belegen. Jeder Normalbürger weiß doch eigentlich, dass der Wirkungsgrad "aus der Steckdose" bei max.30% liegt und aufgrund von Energiewandlungs- & Transportverlusten kaum mehr verbessert werden kann. Deshalb erhält eine Elektroheizung schon heute einen drei-fach schlechteren Bewertungsfaktor als Öl- oder Gasheizungen. Auch ich bin der Meinung, dass den Besitzern von Elektroöfen mit Fördermitteln mehr geholfen werden muß, da dies auch zumeist Leute sind, die sich die hohen Komplett-Umbau-Kosten (nicht nur neuer Heizkessel, sondern auch Leitungsverlegungen mit Verkleidungen oder Mauerarbeiten und neue Heizkörper...) kaum auf einen Schlag leisten können. Es gibt in anderen energetischen Bereichen KfW-Kredite mit 1,x% Effektivzins. Dies gehört hier auch so geregelt - auch bei "nur" dieser "Einzelmaßnahme".
Die Regelung, mit zusätzlichen Förderungen je Nachtspeicherofen ist immerhin schon mal ein weiterer Ansatz in diese Richtung.
Die CO2-Bilanz läßt sich nämlich mit einer modernen neuen Zentralheizung deutlich verbessern (egal ob Öl,Gas oder Holz - hier natürlich noch viel mehr), da wir dann von Wirkungsgraden von ca. 90%-aufwärts reden.
Letztlich spart dann der bisherige Nachtspeicherofenbesitzer dann auch gute 40-60% seiner bisherigen Heizkosten ein. Dies muß natürlich in einer Gesamtbetrachtung einfließen.
Es lohnt sich immer, einen guten, qualifizierten und kompetenten und neutralen Energieberater hier zu Rate zu ziehen. Leider ist es nicht ganz einfach "diese Kategorie" zu finden - Referenzen sind hier immer die besten Adressen.
Ich wünsche viel Erfolg bei der Umstellung auf eine neue Heizungsanlage.

Ralf BurschRalf Burscham 27.12.08via Trierischer Volksfreund


Enorme Preiserhöhung bei E.ON Bayern:
Ab dem 1.2.2009 wird der Nachtstrompreis um 28% (von 9,40 Ct/kWh auf 12 Ct/kWh) erhöht.
Im E.ON Anschreiben und auch in der Werbung wird von 9% auf die Abschlagszahlungen geredet. Das ist ein Verschleiern der wirklichen Preiserhöhungen. 9% hört sich ja noch moderat an, dass man aber am Ende des Jahres mit enormen Nachzahlungen rechnen muss, das erwähnen Sie nicht.
Man sitzt mit einer Nachtspeicherheizung in der falle der Grundversorger, da die Regulierungsbehörde nicht unternimmt auch hier Wettbewerb zu fördern. Es bleibt bei Nachtstrom bei einem Monopol des lokalen Anbieters.

Horst MichelsHorst Michelsam 04.11.08via Trierischer Volksfreund


Keiner in unserer Region muß ein schlechtes Gewissen haben nutzt er die Wasserkraft der Mosel zur Betreiben seiner Nachtspeicherheizung. Insbesondere wäre bei Niedrigenergiehäuser der Einsatz von Nachtstromspeicherheizungen durchaus sinnvoller als eine Kohlerdioxiderzeuger, auch wenn Holz als Brennstoff Verwendung findet.
Für unsere Region gibt es keine Umweltdefizite, eher eine positive Umweltbilanze.
Ein Ärgernis ist hingeben das permanent durch staatliche Verordnungen und Eingriffe die Strompreise nach oben getrieben werden.

K.-H. HoffmannK.-H. Hoffmannam 02.11.08via Trierischer Volksfreund


Ich habe mir auch nicht vorstellen können, wo das Kohlendioxid bei einer Nachtspeicherheizung in meiner Wohnung produziert wird. Braucht man bei Gasheizungen keinen Kamin? Ich glaube schon. Und bei Holzpelletheizungen? Es mag ja sein, dass bei der Herstellung von Strom Kohlendioxid entsteht. Und um das zu verringern könnte man ja auch auf viele andere Stromverbraucher verzichten: Brot von Hand mit dem Messer schneiden, auf dem Kohleherd (sofern man einen hat - was ist hier mit dem Kohlendioxid?) das Bügeleisen erhitzen, das Essen kochen. So wie in der Nachkriegszeit. Man hatte damals kaum Stromquellen. Somit wurde dann weniger Kohlendioxid produziert?
Jacob Rühland hat Recht. Man braucht mehr Hintergrundinformation.

Jacob RühlandJacob Rühlandam 01.11.08via Trierischer Volksfreund


Aus Ihrem Artikel wird nicht klar wie der Nachtspeicher in einer Wohnung Kohlendioxid produziert

Die Aussage einer von einer Zweckgemeinschaft (Gaslieferanten) in Auftrag gegebenen Studie ist da zu dünn

Zur Information durch Ihre Zeitung währe eine tiefere
Hintergrund Darstellung nützlich

So bleibt der Artikel oberflächlich


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