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Bericht von gekauften Autoren

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Hilmar Benkmann
am 03.11.08in Politik via mopo.de

Propaganda-Vorwurf bei Schulentwicklungs-Konferenzen / Behörde lässt nur eigene Schreiber zu

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5 Kommentare

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Kommentare zu Bericht von gekauften Autoren

 

Donata GriesDonata Griesam 03.11.08via Hamburger Morgenpost


Bei den RSK handelt es sich um einen in der Form einmaligen Beteiligungsprozess, in dem gezielt viel RAum zur Meinungsbildung gegeben wird. Wenn man befürchten müsste, dass alles gesagte am nächsten Tag öffentlich sein könnte, würde man nichts mehr ungeschützt sagen und die Meinungsbildung in dem großen Rahmen wäre unmöglich. Steht ja im Mittelpunkt dieser Konferenzen verschiedenen Pläne abzuwägen, sich zu überzeugen, sich ergänzen zu lassen von bisher nicht berücksichtigten Perspektiven. Ich glaube, es ist für jeden nachvollziehbar, weswegen Verschwiegenheit Teil des Prozesses sein muss. Die Internetberichte sind insofern eher ein überflüssiges Entgegenkommen an die öffentlichkeit.

Hilmar BenkmannHilmar Benkmannam 03.11.08via Hamburger Morgenpost


Eine derartige Antwort habe ich sehr wohl erwartet! Warum sollte das "Schulsystem aus der Kaiserzeit", welches Schüler hervorgebracht hat, die Deutschland zu dem gemacht hat was es ist, denn so schlecht sein, daß es jetzt verworfen werden muß? Warum dürfen denn in der "Eintopffüralleschule" die leistungswilligen Schüler nicht unter ihresgleichen künftig schneller zu ihren Zielen gelangen? Sicher gibt es an ihrem "kaiserlichen Schulsystem einiges zu verändern, allerdings ist es falsch alles zu negieren. Führen wir uns doch einmal unsere Sportvereien vor Augen. Keinem der Manager würde es einfallen Bundsligen und Amateurvereine zu verschmelzen. Das Ergebnis wäre Eintopf statt Haute Cousine.

Mathias FarwigMathias Farwigam 03.11.08via Hamburger Morgenpost


"bewährte 3-gliedrige Schulsystem"... Das sagt ja alles. Wer das Schulsystem aus der Kaiserzeit für das richtige Mittel hält, die aktuellen Bildungsprobleme zu überwinden, der lebt einfach 100 Jahre zu spät.
Ich geben Ihnen ja recht, daß es besser wäre, wenn die Eltern mehr fördern würden, aber solange es keinen Führerschein für Eltern gibt, und auch nicht tausende von Pflegefamilien, die die benachteiligten Kinder besser fördern, muß man wohl oder übel damit leben. Und als Konsequenz die Schulen ändern. Ein "weiter so" ist auf jeden Fall falsch, über das "stattdessen" kann man gerne streiten.

Hilmar BenkmannHilmar Benkmannam 03.11.08via Hamburger Morgenpost


Der Elternwille scheint wohl nicht gefragt zu sein, wenn das bewährte 3-gliedrige Schulsystem durch Eintopfschulen ersetzt werden soll. Alles auf ein Niveau nivellieren sowie Leistungsbereitschaft ausbremsen, so heißt die Devise der Eintopfbefürworter. Die Platitüde "Fördern und Fordern" wird ein Traum bleiben, denn wer von den Kindern nicht zu Hause gefördert wird, bei dem klappt das auch nicht in der Schule! Mit neuen Begriffen schafft man kein besseres Schulsystem und auch keine bessere Resultate. Das Versagen vieler Schüler liegt in deren Elternhäusern und hat nichts mit arm und reich zu tun. Tatsache ist jedoch, daß sich der Leistungsunwille von den Eltern auf die Kinder überträgt

RSK-ElternteilRSK-Elternteilam 03.11.08via Hamburger Morgenpost


"Alle RSK-Beteiligten mussten sich zum Stillschweigen verpflichten"

Das ist schlicht falsch. Ich habe keine solche Verpflichtungserklärung abgegeben und werde eine solche auch nicht abgeben. Ich fühle mich ganz im Gegenteil verpflichtet, die Elternschaft meiner Schule umfangreich zu informieren - die haben mich schließlich delegiert, im vertrauen darauf, inhaltlich sachgerecht vertreten zu werden.


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