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Studenten legen Verkehr lahm

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Studenten legen Verkehr lahm

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Hallo
am 06.11.08in Politik via volksfreund.de

Überfüllte Hörsäle, ausgebuchte Seminare, chronischer Dozentenmangel: Während die Uni Trier derzeit aus allen Nähten platzt, formiert sich unter den Studenten Widerstand: Auf der gestrigen Vollversammlung verabschiedeten sie auf Vorschlag des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) eine Resolution gegen die schlechten Studienbedingungen - und legten aus Protest den halben Petrisberg lahm.

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12 Kommentare

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Kommentare zu Studenten legen Verkehr lahm

 

Stimmt !Stimmt !am 06.11.08via Trierischer Volksfreund


Als Großfamilie kann ich das bestätigen,ich weiß einige Wohnungen die an Studenten WGs vermietet wurden,die räumlich sehr gut für Familien geeignet wären.Bei ner WG kommt halt mehr Geld rum .Da macht die Stadt auch nix,für die Studenten wurden aber Wohnungen gesucht.Genauso mit dem Bus,da wird hier geprahlt es gäbe nicht so eine gute Busverbindung,Hallo seit ihr Studenten mal mit Kinderwagen in der 3 gefahren???Fast unmöglich,und wenn man Glück hat fahren 3 Busse an einem vorbei weil er voll ist mit Studenten.Super,besonders wenn man mit einem kranken Kind zum Kinderarzt in die Stadt möchte.Sicherlich wären wesentlich weniger Studenten da,wenn es Studiengebühren gäbe.Der Zulauf ist doch hauptsächlich da,weil alle Studenten schauen,wo man noch umsonst studieren kann.

SNSNam 06.11.08via Trierischer Volksfreund


wenn man einen Job inne hat, und diesen verliert, liegt es entweder an einem selber aus verschiedenen Gründen, die ja alle bekannt sein sollten, dem Arbeitgeber, oder einer wirtschaftlichen Schieflage des Arbeitgebers.
In allen drei Fällen wäre aber nicht der "Studierte" daran schuld.

LächerlichLächerlicham 06.11.08via Trierischer Volksfreund


Neid kann den Verstand ausschalten . . .

KommentatorKommentatoram 06.11.08via Trierischer Volksfreund


@ SN Ja genau, letzteres ist der Fall. Ich musste mein ganzes Leben lang nämlich arbeiten! Und die Jobs wurden mir dann immer von studierten Persönlichkeiten weggeschnappt. Deshalb ist das meine Meinung.

SNSNam 06.11.08via Trierischer Volksfreund


Also die letzten zwei Antworten sind ja wohl echt das Letzte.
Überlegt euch mal, ihr zwei (Kathrin & Kommentator), was in Trier ohne Universität und Fachhochschule los wäre. Nämlich so gut wie Nichts!
Es wären locker mal 15.000 - 20.000 Einwohner weniger. Es würde einige Angebote an Gastronomie und Kultur nicht geben, ebenso im Einzelhandels und Versorgungs- und Dienstleistungsbereich würden einige Arbeitsplätze wegfallen.
Ein solches Stadtbusangebot (auch wenn es noch besser sein könnte) würde es dann auch nicht geben; letzter Bus um 22 Uhr und dann Kneipen zu und Bürgersteige hochgeklappt.
Das CinemaxX hätte eine weitaus geringere Filmauswahl, wenn es überhaupt existieren würde. Und letztlich würden einige Mietwohnungen leerstehen, überhaupt wären die Mieteinkünfte der vermieter weitaus geringer.

Genau wegen Leuten mit Meinungen wie der Ihrigen, die wahrscheinlich noch nie mit einem Universitätsangehörigem (Student oder Mitarbeiter) zu tun hatten aber dennoch nur schlechtes über sie zu sagen haben, ist Trier bis heute noch nicht wirklich Universitätsstadt geworden
.
Haben Sie gestern etwa im Stau nach Tarforst gestanden, oder sind Sie im Allgemeinen vielleicht nur neidisch, daß es Ihnen nicht möglich war zu studieren - aus welchen Gründen auch immer.

B. VogelB. Vogelam 06.11.08via Trierischer Volksfreund


@H.Kehl: Der Hochschulleitung ist die Situation bewusst. Durch die Demonstration wurde die Problematik an die breite Öffentlichkeit getragen. Eine solche Aktion hat die Existenz des Problems mehr Menschen bewusst gemacht, als wenn auf dem Campus etwas gemacht worden wäre. Der Protest richtet sich außerdem nicht nur an die Hochschulleitung, die auch kein Geld aus dem Hut zaubern kann, sondern auch an die Landesregierung, die seit Jahren die Universitäten verkommen lässt und die schließlich von allen gewählt wird. Bildung sollte allen BürgerInnen am Herzen liegen - eine andere Ressource haben wir schließlich nicht.

@Kathrin: Rheinland-Pfalz HAT bereits Studiengebühren eingeführt. Was hat das verbessert? Richtig: nix.

@Kommentator: Niemand spricht davon, dass das kulturelle oder schulische Angebot für die Studierenden ausgebaut werden soll.
Aus leidvoller Erfahrung muss ich in Bezug auf die Demonstrationsbereitschaft widersprechen. Wenn Studis heute auf die Straße gehen, um zu demonstrieren, dann muss schon sehr viel im Argen liegen. Kommentare wie "Geht doch woanders studieren" sind außerdem nicht hilfreich. Trier kann froh sein, dass es so viele Studierende mit Erstwohnsitz in der Stadt hat. Davon profitieren auch alle Bürger.

KommentatorKommentatoram 06.11.08via Trierischer Volksfreund


Trier hat schon ein riiiiiiesiges kulturelles und schulisches Angebot, und nur weil alle Studenten hierher kommen soll das jetzt noch mehr ausgebaut werden? Geht doch woanders studieren.
Und dann noch zu B. Vogel, Studenten sind IMMER bereit zum demonstrieren und protestieren. Das war schon immer so!

KathrinKathrinam 06.11.08via Trierischer Volksfreund


Rheinland-Pfalz sollte unbedingt die Studiengebühren einführen! Es kann ja nicht sein das alle hier nach Trier kommen nur damit sie kein Geld bezahlen müssen. Überall werden die Studenten gefördert, überall müssen sie weniger zahlen, wo sie doch später als studierte das "große Geld" machen werden! Und wir Trierer haben hier Probleme Wohnungen zu bekommen, das kann es ja wohl nicht sein.
Schmarotzer!

H. KehlH. Kehlam 06.11.08via Trierischer Volksfreund


"es liegt in der Natur einer Demonstration, dass immer irgendwer dadurch "gestört" wird." Das mag ja prinzipiell stimmen, dennoch sollten doch diejenigen, die gestört werden auch die sein, die mit der Aktion erreicht werden sollen, in diesem Fall also eindeutig die Hochschulleitung. Hier wurden aber unbeteiligte Auto- und Busfahrer behindert. Was, wenn in einem der Busse Studenten saßen, die unterwegs zu ihrem Job waren, um sich ihr Studium zu finanzieren? Das ist doch unverantwortlich!

InselderWahrheitInselderWahrheitam 06.11.08


ich finde Studiengebühren zum Kotzen, die Kids sollten ihr Konzentration auf das Lernen richten anstatt sich nebenher noch mit Minijobs über Wasser halten zu müssen, schließlich sind sie es, die die nächste Generation bilden um die Wirtschaft am Leben zu erhalten.

B. VogelB. Vogelam 06.11.08via Trierischer Volksfreund


@Hallo:

Eine solche Demonstration ist ein sehr effektives Mittel um auf die Missstände an der Universität und in unserem Bildungssystem insgesamt aufmerksam zu machen. Davon profitieren im Endeffekt auch Sie und insbesondere Ihre Kinder, die auch in der Schule und später ggf. an einer Hochschule von den chronisch unterfinanzierten Bildungseinrichtungen betroffen sind / sein werden.
Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht und es liegt in der Natur einer Demonstration, dass immer irgendwer dadurch "gestört" wird.

Aus Erfahrung lässt sich (leider) sagen, dass wenn schon so viele Studierende zu solchen Aktionen bereit sind, die Situation mehr als prekär sein muss, da in der Vergangenheit die Bereitschaft zu solchen Aktionen eher dürftig war.

Was das Semesterticket angeht: der günstige Monatsbeitrag für das Semesterticket ergibt sich daraus, dass ALLE Studierenden an FH und Uni diesen Beitrag zahlen müssen, ob sie das Ticket nutzen oder nicht. Durch dieses Solidaritätsprinzip soll es sozial schlechter gestellten Studierenden ermöglicht werden, auch die Verkehrsinfrastrukturen in vollem Maße nutzen zu können.

Studiengebühren helfen (offensichtlich) auch nicht weiter, da sie die soziale Selektion noch verstärken (wie zuletzt eine dem Bundesbildungsministerium von Frau Schavan vorliegende Studie noch einmal eindrücklich bewiesen hat) und außerdem, wie man am Beispiel Trier sieht, die Studienbedingungen nicht verbessern. Studiengebühren werden in Trier bereits erhoben und jene, die sie bezahlen müssen, leiden genauso unter der aktuellen Situation.

Was die Wohnsituation angeht: Die Stadt Trier sollte in höchstem Maße daran interessiert sein, dass alle Studierenden auch eine Bleibe haben, da die Stadt sehr von ihren Hochschulen profitiert. Immerhin darf sie sich jetzt "Großstadt" nennen, was ohne die hohe Anzahl von Studierenden von außerhalb in sehr weiter Ferne wäre.

HalloHalloam 06.11.08via Trierischer Volksfreund


Echt super, die Menschen die arbeiten gehen oder ihre Kinder abholen müssen, kamen deswegen zu spät... Wenn man sich als Familie überlegt, was die monatlichen Fahrkosten für Kinder (Schulweg) betragen und was ein Semesterticket kostet steht das in keiner Realiation. Was bringt solch ein Streik, es müssten Studiengebühren eingeführt werden und nur wer eine Wohnung hat kann auch in Trier studieren....


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