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Kinderporno-Anklage: CDU für Rücktritt von Bürgermeister Stengel

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Kinderporno-Anklage: CDU für Rücktritt von Bürgermeister Stengel

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Kritiker
am 13.11.08in Politik via saarbruecker-zeitung.de

Schiffweiler. Der CDU Kreisverband Neunkirchen und die Schiffweiler CDU fordern nun ebenso wie die Landes-SPD den Rücktritt des Schiffweiler Bürgermeisters Wolfgang Stengel (SPD) wegen dessen Kinderporno-Anklage. Dies teilten CDU-Kreischefin Gaby Schäfer und der CDU-Fraktionschef im Gemeinderat, Mathias Jochum, mit

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11 Kommentare

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Kommentare zu Kinderporno-Anklage: CDU für Rücktritt von Bürgermeister Stengel

 

SchiffiSchiffiam 14.11.08via Saarbrücker Zeitung


Der Bundestrojaner wird für uns unsichtbar sein, nicht für die Leute vom BKA.

ArchieArchieam 14.11.08via Saarbrücker Zeitung


Sorry, macht das nicht jeder um sich zu schützen. Geben Sie bei der Polizei freiwillig zu, alkoholisiert gefahren zu sein? Dann Respekt - die meisten leugnen, bis der Gegenbeweis erbracht ist. Aber Sie bewerten seine fachliche Kompetenz, die er Ihrer Meinung nach als Nicht-Hochschüler gar nicht haben kann. Ich bin froh, dass Sie nicht die Analogie wählen: Geringer Schulagschluss=pädophil! Ich kenne den Mann nicht aber - er hat das Recht, wie jeder andere von uns auch, dass man (die Justiz) ihm die Schuld nachweisen muss und nicht dass sie von ein paar Zeitungslesern über Leserbriefe festgestellt wird.

ArchieArchieam 14.11.08via Saarbrücker Zeitung


Lieber Schiffi - ich habe nicht gesagt, was ich glaube, sondern nur, dass die Möglichkeit besteht - und allein dies verlangt von uns allen, rechtsstaatlich zu denken und den Grundsatz der Unschuldsvermutung zu wahren. Zu Ihrer fachlichen Kritik - sozial Hacking ist eine der erfolgrechsten Methoden, sich in fremde Rechner ein zu hacken, wenn ich körperlichen Kontakt mit dem Rechner habe (also nicht über das Internet). Ich bin überzeugt, dass Sie eine Menge Menschen kennen, deren Passwort der Name des Ehepartners, des Kindes oder des Hundes ist. Insider schätzen die Quote derer mit deutlich über 70 %. Besonders komplizierte Passworte werden regelmäßig unter die Tastatur geklebt, falls man es mal vergessen hat. Wenn Sie mir versprehen, dass dies in Ihrem Bekanntenkreis nicht gilt (Ausnahme Computerfreaks), dann ändere ich meine Meinung - aber ehrlich bleiben! ;-) - Übrigens, ich bin einer...

ArchieArchieam 14.11.08via Saarbrücker Zeitung


Versteh ich richtig, allein der Umstand, dass jemand schlecht über mich denkt, rechtfertigt, meine Eignung für ein politisches Amt infrage zu stellen. Dann kann der Schröder ja froh sein, dass Ihre Meinung nicht entscheiden für seine Kandidatur zum Kanzler war - 3 mal geschieden... Sie verstehen unter dem "Geständnis", ich für junge Frauen zu interessieren automatisch pädophile Neigungen - der arme Joachim Hesters - aus dessen Sicht ist jede Frau eine junge... ;-) Bevor Sie mich auch verdächtigen - ich stehe nur auf alte Frauen (Finger hinter dem Rücken über Kreuz).

DerInformatikerDerInformatikeram 14.11.08via Saarbrücker Zeitung


Es ist doch ein leichtes, fremde Rechner mit Trojanern zu verseuchen, vor allem ,wenn man damit politische Interessen verfolgt. Schließlich soll ja auch der Bundestrojaner unbemerkt bei jedermann eingeschleust werden können, wieso sollte dies interessierten Kreisen nicht auch bei einem Bürgermeister gelingen? Ich bin daher nicht der Meinung, dass Herr Stengel zurücktreten sollte, denn nur weil die ach so komplexen Ermittlungen solange dauern, kann nicht der Grund für einen Rücktritt sein. Warum die Emittlungen eines aus Informatikersicht derart banalen Sachverhaltes, der mit VHS-Grundkurswissen erfassbar wäre, solange gedauert haben und noch andauern; darüber kann nur spekuliert werden. Hier sind anscheinend zuviele Juristen am Werk...

parteilos-kritiparteilos-kritiam 14.11.08via Saarbrücker Zeitung


Ich glaube, dass Wolfgang Stengel mit dem Amt des Brügermeisters und den damit verbunden Pflichten überfordert war.
Als ja doch noch junger Mensch mit einer geringen Schulbildung und von der Gewerkschaft hochgezüchtet (koste es was es wolle, Hauptsache er ist hoch
- zum großwerden hat er nicht das Zeug -) hatte er grosse Schwierigkeiten sich auf dem manchmal sehr glatten Parkett zu bewegen.
Dies rechtfertigt nicht sein Verhalten, aber es kann doch manches erklären.
Dass seine Familie so 100%ig hinter ihm steht, über diese Brücke gehe ich nicht.
Und ich möchte an die Ausage von Gaby Schäfer erinnern:
Herr Stengel gibt nur zu, was ihm nachgewiesen wurde.

schiffischiffiam 14.11.08via Saarbrücker Zeitung


@ Archie:
Glaubst Sie noch an den Weihnachtsmann? Die Untersucher vom BKA sind keine gewählten Idioten, nein die haben beste Qualifikationen. Bei eingeschaltetem gesunden Menschenverstand müßte einem a) klar sein dass hier nicht eine oder hundert Dateien sondern tausende in einem sehr großem Zeitrahmen geladen wurden. Die Theorie eines "Anschlages" wird somit fast hinfällig, denn je länger man am Rechner manipuliert desto eher fällt man auf. Die Idee von dem bösen Trojaner sollte man auch aufgeben, da in diesem Zeitraum jeder Virenscanner ihn erkannt hätte.(man beachte den technischen Fortschritt in der IT Branche)
b) das Herr Stengels Rechner ein beruflich genutzter Rechner ist, der schon alleine wegen Herrn Stengels Amtes einen besonderer Schutz verdient. (Genauere Infos auf der Internetseite des Innenministeriums).
Wenn es so einfach wäre Daten für Profis unbemerkt auf Rechner zu schleusen, glaube mir Obama wäre niemals Präsident geworden.

Ein verarschterEin verarschteram 13.11.08via Saarbrücker Zeitung


Ich habe Euch schon einmal gesagt schickt die Heuschler der SPD in
Schiffweiler, Saarbrücken und Berlin (Hessen) in die Wüste, die anderen
sind auch nicht schlechter. Es ist egal von wem wir verarscht werden.
Vor der Wahl ist immer Nach der Wahl. Jeder schaut nur nach seinem Arsch
und der Bürger ist der Depp.

HollywoodHollywoodam 13.11.08via Saarbrücker Zeitung


@Archie: es ist ja nicht so, dass willfährig irgendwelche Anklagen ohne irgendwelche Hintergründe erhoben werden. So ganz anhaltslos ist die Sache ja micht, zumal der eigene Anwalt zugibt, dass Herr Stengel sehr wohl auf "junge Frauen" steht. Andere Personen werden mit einem solchen Verdacht geteert und gefedert. Ganz zu schweigen von öffentlichen Auftritten wie z.B. Besuche in Kindergärten etc.. Hier ist doch zuviel des Ansehens eines Amtes und einer Gemeinde im Spiel, um auch die moralische Komponente völlig außen vor zu lassen. Ich weiß auch nicht, ob es für alle Beteiligten so glücklich wäre, als Repräsentanten einen "Porno - Bürgermeister" zu haben - ob schuldig oder nicht.

ArchieArchieam 13.11.08via Saarbrücker Zeitung


Zugegeben, ein politisches Amt zu begleiten mit diesem Verdacht macht die Arbeit sicherlich nicht leichter. Andererseits muss auch ein Amtsträger im Sinne der Unschuldsvermutung behandelt werden und unschuldig ist er, bis er entweder gesteht oder ein Gericht in Schuldig spricht. Würde er wirklich wegen eines (zugegeben schlimmen) Verdachts seines Amtes enthoben, würde sich bald eine neue Hacker-Branche am Markt etablieren: "Wir schleusen unangenehme Dinge auf den Rechner Ihres politischen Gegners..."

KritikerKritikeram 13.11.08via Saarbrücker Zeitung


Komisch, die CDU ist für den Rücktritt. Das hätte ich niemals gedacht, wo doch so händeringend nach entlastenden Indizien ermittelt wird...! :-)


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