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Trierer Studenten tragen Bildung zu Grabe

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Trierer Studenten tragen Bildung zu Grabe

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Eingestellt von
Julius
am 14.11.08in Politik via volksfreund.de

Gegen völlige Überfüllung und Dozentenmangel an der Uni Trier sowie starre Studienstrukturen demonstrierten am Donnerstagabend rund 800 Studierende in der Altstadt. Einem Trauermarsch vom Viehmarkt zur Porta Nigra folgte eine Kundgebung auf dem Kornmarkt.

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8 Kommentare

Kommentare zu Trierer Studenten tragen Bildung zu Grabe

 

lauralauraam 17.11.08via Trierischer Volksfreund


ich finds wirklich traurig. bildung sollte für jeden möglich und gewährleistet sein. ich selbst gehöre nicht zu den studenten die bei einer einführung von studiengebühren und ncs nicht studieren könnten. aber ich kenne viele gute und fleißige studenten die in einem solchen falle ihr studium abbrechen müssten oder gar nicht erst begonnen hätten. eine meiner freundinnen ist die erste in ihrer familie die abitur gemacht und jetzt ihr studium begonnen hat. ihre eltern könnten sich die finanzierung der studiengebühren nicht leisten und können sie schon jetzt nicht unterstützen. soll dieses mädchen nicht die chance dazu haben zu studieren? sollen nur die kinder von hochausgebildeten und gutbezahlten eltern studieren dürfen?
ja, das leben ist kein ponyhof. dann müssen wir uns wohl damit abfinden, die klappe halten und einfach alles schlucken was uns vorgesetzt wird bis wir in ein paar jahren vor einem berg von problemen stehen denen wir nicht mehr herr werden können.
die strukturellen probleme zeigen sich übrigens nicht nur in den universitäten sondern auch in den schulen. wir haben ein allgemeines problem was die prioritätensetzung in diesem land betrifft.

AlexAlexam 16.11.08via Trierischer Volksfreund


Die schlechten Studienbedingungen sind eine Konsequenz der falschen Prioritätensetzung. Der Wert von Bildung wird immer noch verkannt.
Dass die notwendigen Maßnahmen auch ganz schön kosten, ist uns bewusst. Bildung ist teuer - schlechte Bildung aber kommt uns letztendlich noch viel teurer zu stehen.
Zum Thema Hochschulfinanzierung empfehle ich folgende Lektüre:
- "Für einen Paradigmenwechsel in der Hochschulfinanzierung" (www.fzs.de/aktuelles/positionen/137759. html)
- "Hochschulfinanzierung als staatliche Aufgabe" (www.fzs.de/aktuelles/positionen/835.htm l)
- "7 Thesen für eine fortschrittliche Bildungspolitik" (www.fzs.de/aktuelles/papiere/1084.html)
- "Argumente gegen Studiengebühren. Eine Widerlegung von Behauptungen." (www.abs-bund.de/_blobs/1836/broschuere_ 2.pdf)

Zudem weise ich darauf hin, dass sich ein neuer "Arbeitskreis Hochschulfinanzierung und -struktur" gegründet hat. Kontakt über das AStA-Referat für Hochschulpolitik (astahopo@uni-trier.de).

AlexAlexam 16.11.08via Trierischer Volksfreund


Dummes Geschwätz, aus dem man vielleicht einen gewissen Anflug von Neid heraushören kann. Hier wird mal wieder ein Feindbild "fauler Student" aufgebaut, das in Wirklichkeit nur auf eine verschwindend geringe Minderheit der Studierendenschaft zutrifft.

AlexAlexam 16.11.08via Trierischer Volksfreund


Motz motz motz. Schon mal was von "Ohropax" gehört?

ArminArminam 16.11.08via Trierischer Volksfreund


So kann es gehen. Zuerst freuen sich alle, dass in RLP keine Studiengebühren anfallen. Dann wundert man sich über die überfüllten Hörsäle. Dass dies eine logische Konsequenz ist, war eigentlich abzusehen. Aber wie kann man aus dieser Misere nun wieder rauskommen? Ich sehe drei Möglichkeiten:

1.: Gleichheit aller Länder bezüglich der Studiengebühren. Da die meisten die 500 Euro pro Semester verlangen, müsste RLP nachziehen, um wieder mehr Platz in den Veranstaltungen zu haben. Oder aber, was sehr unwahrscheinlich ist, alle anderen müssten auf die Gebühren verzichten.

2.: Schaffung neuer, größerer Hörsäle mit neuen Dozenten. Bei aller Aufgeregtheit wird hier bloß vergessen, dass dies alles Geld kostet. Woher soll dies kommen?

3.: Die Einführung eines Immatrikulationsmanagements, das nur die besten Schüler für ein Studium zulässt. Die Anzahl der Zugelassenen berechnet sich dann nach dem Platzangebot der Universitäten. Somit könnte das Blatt gewendet werden. Aus überfüllten Hörsälen könnten ruhige Seminarräume werden. Die Mehrzahl der Studenten -die mit den schlechten Noten- müssten dann in andere Bundesländer ausweichen und Studiengebühren zahlen. Das Leben ist kein Ponyhof.

Wahrscheinlich ist die erste Lösung die beste. Eine Einführung von Studiengebühren sorgt für die Verbesserung der Lehre. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, denn auf einmal ist wieder Geld da. Zum anderen studieren wahrscheinlich viele Studenten aus anderen Bundesländern wieder zu Hause, weil der Hauptvorteil für ein Studium in RLP nicht mehr vorhanden ist.

Man kann für oder gegen Studiengebühren sein, aber dann kollektiv. Wenn manche Länder Sonderwege gehen, ist es kein Wunder, dass die Qualität der Lehre dort extrem nachlässt.

monimoniam 16.11.08via Trierischer Volksfreund


na dann mal los zur nächsten demo. spaß muß sein, man gönnt sich ja sonst nichts. studium in kurzer zeit abschließen, wer macht das denn heute, wo es nachher kaum stellen für schlechte abschlüsse gibt. da wechselt man lieber mehrmals das fach und dann --- vom studium ab in die rente. so lebt heute der moderne student. wer will einem das nicht gönnen.????

lauralauraam 15.11.08via Trierischer Volksfreund


und vor meiner haustür werden gerade gleisarbeiten durchgeführt.
ziehen sie doch woanders hin!!

su ass etsu ass etam 14.11.08via Trierischer Volksfreund


... und anschließend zog man dann wohl zur Open House Party im Exhaus, mit dem Erfolg, dass das gesamte Umfeld des Exhauses bis in die frühen Morgenstunden kein Auge zugekriegt hat, während die Uni heute morgen wie ausgestorben daliegt.
... oder liegt das nur am Nebel?


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