«Gute Sache, falscher Weg» - AN-Online.de
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das auch bleiben.
Da du ein großes Sprechinstrument besitzt, lieber Alexander um deine Klagen kundzutun, finde ich es mehr als nur loyal für die gesamte Schülerschaft Aachens, das du auf einer der nächsten Bezirksvorstandssitzungen anwesend bist und konstruktiv Kritik ausübst , so dass wir evtl. Probleme bald möglichst aus dem Weg räumen können - mit deiner Hilfe!
das auch bleiben.
Da du ein großes Sprechinstrument besitzt, lieber Alexander um deine Klagen kundzutun, finde ich es mehr als nur loyal für die gesamte Schülerschaft Aachens, das du auf einer der nächsten Bezirksvorstandssitzungen anwesend bist und konstruktiv Kritik ausübst , so dass wir evtl. Probleme bald möglichst aus dem Weg räumen können - mit deiner Hilfe!
@Alexander K.
Wenn deine Kritik konstruktiv wäre, würde ich sie ja annehmen.
Danke für das Lob, der Mann von dem du redest ist Michael Klarmann. (Damals noch von Said organisiert.)
Zitat : Ich mag sogar behaupten, dass 90% aller Schüler noch nicht einmal etwas von der BSV gehört hat, geschweige denn die BSV von den Meinung der Schüler.
- Danke für die Behauptung. Behauptungen und destruktive Kritik bringen uns keinen Schritt weiter!
Erstens arbeitet die Bezirksschülervertretung an ihrer Basisarbeit. Zweitens liegt der Schwerpunkt des Arbeitsprogramms dieses Jahr auch auf dem der Basisarbeit. Drittens sind Schüler leider immer noch Schüler und GottSeiDank! nicht hauptberuflich Manager die o-Ton Said den Schülern ihren Arsch hinterher zu tragen haben.
Wir , die Bezirksschülervertretung laden für jede Sitzung, jede Schule aus Aachen und Kreis ein. (Außer: Grundschulen, da es dort keine Schülersprecher gibt)
Wenn eine Einladung also einmal nicht ankommt, dann hat das absolut nichts mit uns zu tun. Ich weiße diese Vorwürfe komplett von uns und bitte den der sie gestellt hat einfach mal den Tunnelblick den er angenommen hat zu überdenken. Schließlich werden die Briefe dem Sekretariat ausgehändigt und aus eigener Erfahrung häufig nicht überbracht und / oder auch von den Schülern nicht abgeholt! ... usw.
Und die Gefahr, dass die BSV eine politische Richtung annimmt, oder sonst etwas politisches macht, ist komplett auszuschließen. Wir sind unparteiisch und werden da
@ hallo
der unterschied zwischen rechtsextremistischen Gruppen und linken Gruppen die bei einer solchen demo beteiligt sind ist die Glaubwürdigkeit.
Die NPD würde sichh doch niemals für eine gleiche Bildung für alle einsetzen, bei denen würde doch sowas perverses wie Bildung nur für deutsche oder so rauskommen.
Bei den Linken ist das nämlich anders. Bei der Demo vertreten die ihre Ehrliche Meinung... Und für nicht Linke Schüler sollte das kein Problem sein (weil es bei der Demo ja nur um bildung geht) auch ihre Kritick an der Schule los zu werden und bei der Demo dabei zu sein.
Niemand kontrolliert ob Schule X nun mit 4 oder 5 Delegierten teilnimmt. "Wieviele SchülerInnen habt ihr?"... -"Uff, so ungefähr zwischen 800 und 1200" - "Alles klar, pro 250 SchülerInnen habt ihr einen Delegierten." Ok, das ist übertrieben, aber so ungefähr ist es doch. Die BSV hat keine Liste, wo drauf steht, wieviele SchülerInnen bzw. Delegierte eine Schule hat! Die Schule kann es sich aussuchen, wieviele Delegierte sie mitbringt!
Es gab in der BSV gute Ansätze, ich kann mich beispielsweise noch an den Herrn errinnern, der in der BSV-Sitzung einen Vortrag über die rechtsextreme Szene abgehalten hat. (das müsste vor drei Jahren gewesen sein). Das war echt gut! Dabei würde ich es allerdings bezweifeln, dass die BSV jemanden einladen würde, der einen Vortrag über die linksextreme Szene halten würde! (Denn man sieht ja, dass auf den Demos mittlerweile schon die Sprüche wie "Kapitalismus abreissen" mitgetragen werden.)
Viele Dinge in der BSV entsprechen nicht dem Meinungsbild des "normalen" Schülers. Ich mag sogar behaupten, dass 90% aller Schüler noch nicht einmal etwas von der BSV gehört hat, geschweige denn die BSV von den Meinung der Schüler. Und letzte Worte an Stinz XYZ, ich bin weder von der JU- noch von der CDU, noch von sonst irgendeiner politischen Partei. Und konservativ bin ich schonmal gar nicht! Man muss nicht konservativ sein, um das dreigliedrige Schulsystem zu präferieren! Und was das jetzt mit gegelten Haaren und Gold spielen zu tun hat weiß der Geier!
@Said (das müsstest du ja sein, wenn du angibst, die BSV gegründet zu haben), ich weiß noch genau, dass ich z.B. in der Zeit, während du dich Bezirksschülersprecher nanntest, ab und an die Einladungen zu den Treffen mit etwa 4 Wochen Verspätung erhielt. Da war das Treffen schon gelaufen und ich konnte mir meine demokratische Stimme, die ich eigentlich als Schülersprecher in eurer Runde haben sollte, an den Hintern kleben. Meine Schule war nicht die einzige Schule, der das passiert ist! Die BSV tagt halt nur mit den Schulen, mit denen sie will.
Eigentlich ist ja die Idee einer regionalen Bezirksschülervertretung eine gute Sache, doch die Umsetzung und Durchführen ist leider mangelhaft. Das Amt "Bezirksschülersprecher" wurde von euch ins Leben gerufen um damit seine persönliche Meinung als die Meinung aller Schüler zu representieren. Ich weiß noch wie ich auf einem SAV Plakat lesen durfte, dass Katharina W., damals BSV-Vorstand, als "Bezirksschülervertrerin" an einer SAV-Kundgebung sprach.
Die BSV-Aachen ist genauso wenig repräsentativ wie die LSV-NRW, weil auch hier niemand demokratisch von allen SchülerInnen gewählt wird. In der NRW gibt es massenhaft Regionen und Schulen, die im LSV-NRW Netz gar nicht vorkommen. Und trotzdem (!) nennt sich Horst Schülervertreter von ganz NRW. Haben SchülerInnen aus Düren, Heinsberg, Euskirchen (Liste ist unendlich lang)diesen jemals gewählt? Das selbe ist mit der BSV in Aachen! Hat eine Schule keine Einladung erhalten, schade, Pech gehab
wenn ein bündniss aus linken organisatioen für eine gute sache organisieren muss man sich nicht umbedingt fdafür aussprechen. hätten sich die npd, pro käln und die kameradschaft aachener land zusammengeschlossen um für bessere bildung zu protestieren und auf den schulhäöfen flyer verteil, hätte sich über den jusoSchülerInnen beschluss keiner aufgeregt oder? und wer sich beschwert, das bei der bsv zu viele jusos sind, weiß nicht das die LandeschülerInnenmvetretung von zu einem drittel von SDAJ leuten infiltriert war/ist und selbs die hat zwar ihre solidarität bekundet, aber sich nicht aktiv beteiligt, weil es eine dmonstration wären der schulzeit und ein rein linkes bündniss war.
@ Alexander,ich weiß ja nicht was du da für eine quatsch erzählst, in dem von dir genannten zeitraum war ich selber bezirkschülervetretter in aachen, und du kannst mir glauben, das ich aich ALLE (im bezirk und im kreis aachen) schulen ordnungsgemäß eingeladen habe, die delegirtenzahl richtet sich nach der schülerzahl der jeweiligen schule, wenn mehr kommen sind sie auch nicht stimmberechtigt. ja die bezirkschülervetretung war nicht immer organisiert, das mag daran liegen, das sie von mir erst neu gegründet wurde und die arbeit mit schülern nicht immer organisiert abläufft. die BSV ist auch nicht dazu da den schülern den arsch hinterher zu tragen sonder koordinert deren arbeit, hilft bei problemen, und vetriit die schüler nach aussen, sowas ist aber nichtimmer für jeden schüler sichtbar.
lea ist übrigens schon weitaus länger im vorstand als bei den jusos und einen ju-vetreter hatte wir auch schon im vorstand, dafür das die anderen jugendorganisationen so "lahm" sind können die jusos auch nichts dafür.
ich muss zugeben, dass die spd in sachn bildung viel falsch gemacht hat, das lag aber auch an der gesselschaft, die nach den 68er auseinandersetzunge über gesamtschule etc. nichts mehr von gesamtschule und co. hören wollte, das hat sich aber jetzt geändert, wer den neuen bildungsantrag der spd kennt, weiß das?
und ich betone nochmal: die jusoschülerInnen haben sich nicht gegen proteste ausgesprochen, sonder gegen die protetste von linksaussen, das wäre bei rechtsaussen nicht a
@ Stinz Y.
du bringst in deinen Beitrag kein einziges eigenes Argument. Ich habe das gefühl das du nur nachplapperst ohne dich mit dem thema selber kritisch ausseinander zu setzten.
Ausserdem Macht es sehrwohl sinn einen Bundesweiten Schulstreik zu organisieren da somit alle Bundesländer (in allen läuft auch viel schief) mitmachen. Ausserdem Artbeiten die Schulministerien der Länder ja auch zusammen.
@ a: Kann dem Fadavian nur zustimmen: Wer einen bundesweiten Schulstreik organisiert, zeigt doch schon, dass er keine Ahnung hat, da Bildung Ländersache ist und bundesweite Streiks da keinen Sinn machen. Und diese Instrumentalisierung seites der Linken ist echt übel... Ich glaube, die Streiker haben einer vernünftigen Schulpolitik einen Bärendienst erwiesen...
@ Alexander K.: Gib doch einfach zu, dass deine konservativen, auf Dreigliedrigkeit angesetzten Schulpolitikvorstellungen keine Zustimmung finden. Sonst würdest du nicht dauernd die BSV diffamieren. Kenne außer Elahi und Schmitz im Übrigen kein anderes Juso-Mitglied im BSV-Vorstand (gibts da noch eins?), also tu nicht so, als hättest du Argumente.. Du klingst ehrlich gesagt wie ein JU-Vertreter, da diese immer die Legitimation der BSVen anzweifeln... ist ja auch logisch, CDU-Schulpolitik will kein Schüler, außer ein paar Schüler mit gegelten Haaren, die am liebsten in der Schulpause Golf spielen würden... na ja..
Was von der Linkspartei/SDAJ kommt ist traurig, was von solchen Dreigliedrigkeitsleuten wie Alexander K. kommt ist noch trauriger. Bin froh, dass die Jusos-SchülerInnen einen vernünftigen Weg gehen, auch wenn ich außer Elahi und Schmitz von denen persönlich keinen kenne, den Fadavian kenn ich nur aus Erzählungen und aus solchen Berichten hier...schient aber ein ganz vernünftiger Kerl zu sein...*lol*
Kann dir nur zustimmen. Es wird ja grad so getan als wäre dieser Streik ein elemtarerer Gesetzesbruch gewesen bzw. eine Straftat. Ich finde, dass das gut und nötig war. Wie du schon selber schreibst kann man nicht darauf warten is sich was in Berlin bzw. in den einzelnen Ländern was bewegt. Wenn die Regierung mal so fix bei der Bildung wäre wie sie es mit dem 500. Mrd. Rettungspaket für die Banken war. Ihr müsst euch eins vor Augen halten. Wenn ihr nicht raus geht sendet das das Signal aus, dass alles in Ordnung wäre. Erst ein Streik/Protest macht Medien darauf aufmerksam. Und erst wenn die Medien drauf aufmerksam gemacht wrden gerät die Politik unter Zugzwang, weil sie dann nicht mehr verlautbaren kann, dass es sich hierbei um "Einzelfälle" bzw. einzelne "Meinungen" handelt. Dieser Zustand muss publik gemacht werden. Das jetzige Schulsystem verkommt immer mehr und mehr zu einem Luxusgut für previligiertere Menschen die es sich leisten können. Das Potential was hierdurch regelrecht verschwendet wird ist riesig und bedeutet im Umkehrschluss, dass man unterstellt, dass geistiges Potential nur noch in elitären und gut betuchten Kreise geboren wird. Das ist jedoch Schwachsinn. Das heutige Schulsystem erinnert stark an eine "Selektionsrampe" die dem Menschen in ein entweder gutes oder schlechtes Leben dirigiert. Darum kann ich nur sagen "Chaupaux". Gut gemacht! Weiter so. Es geht um eure Zukunft!!!
Gute Sache, Richtiger Weg!
Wir Schüler können uns nicht darauf verlassen das die Politik von alleine was tut. Wir müssen zeigen das wirs Ernstt meinen und uns nicht weiter verarschen Lassen. Wir lassen uns nicht von den Politikern belügen. Die Jusos sagen die SPD würde die Bildung verbessern, obwohl sie in anderen Bundesländern genauso am Bildungs- und Sozialklau beteiligt ist. Genauso lassen wir und auch nicht von leeren Versprechungen von Merkel und Co verarschen. Nur der Protest von Unten, also von den Schülern, Eltern und Lehrern ist Ehrlich und der einzige weg unsere Interessen selber durchzusetzten.
Ich war selber drei Jahre lang im dieser "Bezirksschülervertretung" Delegierter und hatte die wahnsinnige Ehre einen Vertreter zu wählen. Daher weiß ich auch wie der "Schuppen" abläuft und kann daher noch einmal bestätigen, dass dies keine legitimierte Wahl eines Vertreters darstellt.
1.)Manche Schulen werden gar nicht erst eingeladen. 2004 erhielt meine Schule beispielsweise gar keine Einladung zu dem Treffen. Um eine legitimierte Vertretung aller Aachener Schulen zu wählen, muss jede Aachener Schule auch die Möglichkeit haben, an der Wahl teilzunehmen.
2.) Ich habe schon Bezirksdelegiertenvertretungen erlebt, wo dann ca. 20 Leute, verteilt von vier fünf Schulen einen Vertreter gewählt haben. Dass dann jeweils zwei Vertreter aus dem St. Leonard sowie zwei aus dem Pius Gymnasium im Vorstand sitzen ist daher kaum verwunderlich.
3.) Die Delegiertenzahl jeder Schule wird in keiner Weise kontrolliert. Es kann dir also passieren, dass du aufeinmal 10 Delegierten von einer Schule gegenübersitzt (Ihr braucht mir das System nicht zu erklären, wieviele Delegierte jede Schule hat, das weiß ich selber)
4.) Die Bezirksschülervertretung ist mehr die Kopie der JuSo-SchülerInnen. Jusos wählen Jusos. Daher sitzen mit Fr. Elahi, Hr. Schmitz usw. fast ausschließlich Jusos Mitglieder im Vorstand.
5.) Die Wahlen sind chaotisch organisiert. Wer da behauptet er würde durchblicken, hat wohl eine Glaskugel zuhause.
6.) Es gibt in unserem Gesetz keinen legitimierten Bezirksschülervert
es ist ja klar, das die Jusos - der Mutterpartei jahrelang im Land für Bildungskürzungen verantwortlich war und in vielen Bundesländern Studiengebühren eingeführt hat - ein Problem mit einem Bildungsstreik haben. "Im Prinzip" sei man ja dafür ... behaupten die Jusos - wo sind den ihre Aktionen für eine Schule für alle, gegen Kopfnoten etc. - das ist doch glatte Lüge.
Liebe JUSOS damit auch ihr endlich versteht: schon lange sind SchülerInnen und Schüler aktiv, demonstrierten im Frühjahr zu tausenden gegen Kopfnoten im Land...jetzt wurde der Widerstand verstärkt...Mit einem Streik. Warum sollen SchülerInnen nicht das gleiche Recht haben wie ArbeitnehmerInnen. Wir wollen die ZUstände an unseren Schulen nicht mehr hinnehmen!!!! Wir haben ein recht auf streik! Genug ist genug!
das bundesweit 100.000 SchülerInnen streiken und Benjamin Fadvadian das als "nichts bewirkt" abkanzelt ist eine Frechheit! Klar er hat es wohl von deiner Mutterpartei nicht anders gelernt: Proteste aussitzen solange es geht....Das gibt aber eher noch mehr ansporn weiter zu machen...Die JUSOS sollten sich derweil lieber Gedanken machen, warum ihre Mutterpartei so schlechte Umfragewerte fährt, statt Protestierende zu diffamieren.
also erstmal, der vorstand und der/die bezirksschülersprecherInn werden einmal im jahr von der bezirksdeligierten (gewählte vetretter der schulen)auf der bezirksdelegiertenkonferenz gewählt (auf dieser werden widerum delegierte zur lansdesdelegiertkonferenz gewählt).
auch die bezirkschülerInnenvetretung hat demonsstrationen orgnsiert u d wurden von den jusos unterstützt, dort waren dann leute von der SAV und SAJ anwesend, die trotz aufforderungen ihre fahnen in die höhe hielten. die meinung der jusoSchülerInnen hat nichts mit streikbrechen zu tun, sie wollte einfach kein bündniss aus linksaussen unterstüzen, bei dem die schülerInnen für politische zwecke missbraucht werden, jede andere demo wäre unterstützt worden. oder würde herr HESSE eine demo von rechtsaussen unterstützen, wenn sie für mehr/ bessere bildung ist?
KritikerInnen tun immer so, als könnten antikapitalistische Slogans nur von irgendwelchen "Linksextremisten" in die Bewegung getragen worden sein und hätten nichts mit den SchülerInnen zu tun.
Dagegen spricht, dass Umfragen zu Folge eine Mehrheit der Deutschen Sozialismus für "eine gute Idee" halten, "die in der Vergangenheit nur falsch umgesetzt wurde".
Auch entspricht es der derzeitigen öffentlichen Meinung, dass der Kapitalismus versagt hat.
Zudem ist es offensichtlich, dass Studiengebühren, Turboabi, soziale Selektion durch das dreigliedrige Schulsystem, Einschränkung der Wahlfreiheit sich an den Forderungen und Interessen der "Wirtschaft" orientieren, also an den Profitinteressen der Kapitalisten.
Es ist m. E. eine Entmündigung der SchülerInnen, ihnen abzusprechen, sich selbst dazu Gedanken zu machen und eine Einstellung zu über den Bereich der Schule hinausgehenden Fragen bilden zu können.
Es ist bedauerlich, dass hier die streikbrecherischen VertreterInnen der Jugendorganisation der Kriegs- und Sozialabbaupartei SPD so ausgiebig zitiert werden, die IntiatorInnen des Streiks aber nur am Rande. Von allem was ich dem Journalisten der AN am Telefon gesagt habe, hat die Redaktion nur einen kleinen Bruchteil verwendet.
Der Streik von letztem Mittwoch ist selbstverständlich nur ein Auftakt für weitere Proteste. Die 800 TeilnehmerInnen -die unzähligen Einschühterungen und Drohungen zum Trotz- sich nicht haben unterkriegen lassen, haben ein Zeichen gesetzt, dass man kämpfen muss, wenn man etwas erreichen will und nicht einfach darauf warten darf, bis Politiker sich irgend wann mal erbarmen, etas für einen zu tun.
Den Streikbrechern von den Jusos sei nur gesagt: Ohne Iniative von unten, ohne Konfrotnation mit den Mächtigen, ist in der Geschichte noch nei etwas erreicht worden. Auch das Demonstrations- und Streikrecht nicht. Das wurde erkämpft und fiel nicht wie Manna vom Himmel oder wurde uns von oben her geschenkt!
Zu guter letzt: Es sollte uns doch zu denken geben, dass das Demonstartionsrecht so hohen Stellenwert bekommt, dass das Bundesverfassungsgericht (!) im Eilverfahren einen Aufmarsch von nicht mal 100 Nazis am Tag vor dem Jahrestag der Reichspogromnacht genehmigt, aber SchülerInnen die für ihre Interessen udn ihre Zukunft streiken udn demonstrieren wollen, mit Sanktionen zu rechnen haben!...
Wie kommt ihr eigentlich darauf, dass die Bezirksschülervertretung nicht demokratisch legitimiert ist? Die gewählten Schülersprecher der einzelnen Schulen fahren in Aachen zu einer Konferenz, aus deren Mitte ein(e) Bezirksschülersprecher(in) und ein Bezirksschülervorstand gewählt wird. Insofern kann sich jeder Schüler über diese Wahlen daran beteiligen (Kann man hier nachlesen: LINK). Elahi ist also wohl demokratisch legitimiert, im Gegensatz zu dieser Gruppe "Bildungsblockaden einreißen".
Ich sehe auch kein Problem darin, dass die Meinung von Herrn Fadavian eingeholt wurde. Er vertritt die sozialdemokratisch eingestellten SchülerInnen, das sind vermutlich mehr als die christdemokratisch eingestellten. Zudem meine ich, in den Aachener Nachrichten auch einen Kommentar der Schüler-Union zu dieser Demo gelesen zu haben...
Ich meine, es äußert sich zu allen möglichen Dingen halt immer irgendwer, zu manchen Dingen äußert sich dann halt die Schüler-Union und zu manchen Dingen die Jusos-SchülerInnen. Also, wo ist das Problem?
Das die AN nur die Meinung der Juso SchülerInnen einholt ist so ja nun nicht korrekt. Wir haben zum einen noch Polizeisprecher Houba und Herrn Hesse vom Bündnis "Bildungsblockaden einreißen". Des weiteren sehe ich keine Projektion der Meinung der Juso SchülerInnen auf alle SchülerInnen.
Da es in Aachen nur noch die Schüler Union als politische Schülergruppe gibt und diese aus wesentlich weniger Mitgliedern besteht als die Aachener Juso SchülerInnen, ist es nachvollziehbar die Meinung von Herrn Fadavian als erstes einzuholen. Von Frau Elahi auch, da sie die Schülerbezirksvertreterin ist. Selbst wenn sie nicht demokratisch gewählt worden ist macht sie das ehrenamtlich.
Ich finde die Idee einer Demonstration an sich auch eine gute Sache, da ich für freie Bildung für alle bin. Die Organisation ist das Problem. Wäre das ganze Nachmittags abgelaufen, wären zum einen sicher mehr Demonstranten gekommen und zum anderen hätte es keine Probleme an den Schulen in dem jetzigen Ausmaß gegeben.
Es ist schade, dass die Aachener Nachrichten schon im vorrangegangen Beitrag die Forderungen der protestierenden SchülerInnen als die allgemeine Forderung aller Schüler dargestellt haben. Die Demonstration war größtenteils von der sehr linksradikalen Jugend und der Antifa organisiert, die mit Spruchbannern wie "Kapitalismus niederreißen" deutlich andere politische Aussagen getroffen haben, als sie in den Aachener Nachrichten beschrieben wurden. Es ist außerdem sehr schade, dass die Zeitung Frau Elahi stets als Pressesprecherin bzw. Meinungsvertreterin aller Schüler darstellt. Die Aachener Schülerbezirksvertretung ist kein demokratisch gewähltes Organ, genauso wie Frau Elahi auch keine gesetzliche, gewählte Vertreterin der Aachener SchülerInnen ist. Theoretisch darf sich in Deutschland jeder in irgendeiner Form Schülervertreter nennen.
Dazu kommt auch noch, dass die Aachener Nachrichten ausschließlich Meinung der Anhänger der JuSo (Fadavian, Elahi) darstellt und diese auf die Meinung aller Schüler projiziert. Das ist schade und in keiner Weise politisch neutral gehalten. Ein großer Teil der Schüler ist nämlich z.B. weiterhin für das dreigliedrige Schulsystem (Umfrage in meiner Schule).